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27 Jahre ARGE Schöpfungsverantwortung

30 Jahre Ökosoziale Bewegung
in der Katholischen Kirche

Österreich – Europa - Philippinen
Ökumenische und Interreligiöse Zusammenarbeit

Auszug aus der Chronik: 

Unsere Mission: "Wir machen Schöpfungsverantwortung zum Thema"

 

Chronik (in Kurzfassung):


Was 1989 von Isolde Schönstein in Einzelinitiative und dann als ökosoziale Bewegung ins Leben gerufen wurde, mündete 

1992 in die Gründung der  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung (ARGE SVA), die als solche bis heute Initiator, Motor und Hauptträger der Umweltarbeit in der kath. Kirche Österreichs ist.

1996 wurde die ARGE SVA aufgrund der geleisteten Vorarbeit und des Engagements von der Österreichischen Bischofskonferenz beauftragt, die kirchliche Umweltarbeit in Österreich und auf Europaebene, möglichst unter Wahrnehmung weltweiter Kontakte auf ökumenischer und interreligiöser Basis, aufzunehmen.

1996Vorsprache beim Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Ratzinger. Die Gründerin und Vorsitzende der ARGE SVA tritt für eine zeitgemäße Priesterausbildung ein. Seither gibt es regelmäßige Kontaktaufnahmen mit den  betreffenden Vatikanischen Stellen.

Von 1996 - 2000 arbeitet die ARGE SVA im Auftragt der Österreichischen Bischofskonferenz. Die Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus Leitung, Leitungsteam, Wissenschaftlichem Beirat, Theologischem Beirat, Mitarbeitern, Ordentlichen Mitgliedern, Fördermitgliedern und Kooperationspartnern der Österreichischen Bischofskonferenz, stellte der Kirche ihre Dienste zur Verfügung und trat für eine ganzheitliche Umweltarbeit und die Umsetzung kirchlicher und staatlicher Handlungsempfehlungen ein. In diese Zeit fielen große an internationale Netzwerke angebundene Initiativen wie die Protestaktion „kein Patent auf Leben“, das Gentechnik-Volksbegehren und die Klimapetition an die UNO. Erreichte Ziele: Verhinderung der Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Zwentendorf in Österreich; keine Gentechnik in der Landwirtschaft. 

1997 ergriff die ARGE SVA, gemeinsam mit Vertretern bewährter kirchlicher Umweltarbeit Europas, die Initiative für die Zusammenarbeit auf Europaebene und ist Gründungsmitglied und Mitträger des EUROPÄISCHEN CHRISTLICHEN UMWELTNETZWERKES (ECEN).*

1998 Thematisierung der „Schöpfungsverantwortung“ im Rahmen des „Dialog für Österreich“. (Dokumentation)

Seit 1999 Lehraufträge begleitet von Projektarbeit auf den Philippinen und in postkommunistischen Ländern.

2005 – die Republik Österreich zeichnet die ARGE SVA mit dem Staatspreis für Umweltschutz, dem Konrad-Lorenz-Preis aus!

2007 erreichte Isolde Schönstein, Beauftragte des ECEN für die Einführung der Schöpfungszeit, die Annahme des Zeitrahmens vom 1. September (Schöpfungstag) bis 4. Oktober als Schöpfungszeit eines jeden Jahres durch die III. Europäische Ökumenische Versammlung in Sibiu.

2007 Gründung der Interreligiösen Arbeitsgruppe "KLIMASCHUTZ IST LEBENSSCHUTZ" in Österreich. 

2010 – Auszeichnung mit dem Friedenspreis, der Friedensrose Waldhausen, für die Erfüllung der konziliaren Trias von „Gerechtigkeit-Frieden-Bewahrung der Schöpfung“.

2000 - 2018: Hauptträgerin der kirchlichen Umweltarbeit in Österreich, Mitträgerin auf Europaebene, in Zusammenarbeit mit einer Partnerorganisation auf den Philippinen und Kooperationspartnern in Australien und Südkorea.

 

"Wir haben Schöpfungsverantwortung zum Thema gemacht" - und handeln danach

 

 

 

Arbeitsbereiche:


- Informations-, Beratungs- und Behelfsdienst – täglich 

- Vortrags- und Lehrtätigkeit, Beiträge für internationale Konferenzen

- Veranstaltung von Symposien, Fachtagungen, Hearings (Jour Fixe – Umweltbildung, 200 Veranstaltungen)

- Jugendbildungs- und Beschäftigungsprogramm, Betreuung von Diplom- und Hausarbeiten

- Gesellschaftspolitische Interventionen (Klima, Energie, Gentechnik in der Landwirtschaft, Ökosteuerkampagne, MAI (Multilateral Agreement on Investment), Klimapetition an die UNO „kein Patent auf Leben“, Kampagne gegen die Todesstrafe, Menschenrechtsverletzungen, Regenwaldzerstörung

- Wiederbewaldungsprojekt Philippinen

- Energiekampagne „die Kirche auf dem Weg zur Nachhaltigen Energieversorgung“

- Anti-Atomkampagne

- Mitglied im Agrarbündnis Austria für eine ökologische Landwirtschaft und Ernährungssouveränität 

- Unterstützung von Bürgerinitiativen auf der Grundlage der Christlichen Schöpfungslehre und Schöpfungsspiritualität, der Katholischen Soziallehre und des Konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung (GFS)

- Future Generations: Initiative zum Schutz der Ressourcen, Straßenaktionen, Petitionen an den Umweltminister, Eltern-Kind Veranstaltungen plus Herausgabe eines Ökosozialen Eltern-Kind-Ratgebers

- ARCHE NOAH – Kinderrechte Programm, Umweltbildung

- „SCHÖPFUNGSZEIT“ – Initiative zur weltweiten Einführung in den Kirchenkalender vom 1. September bis 4. Oktober

- Projekt Lebensstil STOPPT Klimawandel basierend auf den Empfehlungen der III. Europäischen Ökumenischen Versammlung von Sibiu 2007

 

WAS ZÄHLT IST DIE TAT - Schöpfungsverantwortung betrifft jeden


- Interventionen auf Weltkirchenebene: Einführung von „Schöpfungstag“ und „Zeit der Schöpfung“ in das Kirchenjahr, Herausgabe eines verbindlichen Dokuments, einer „Umweltenzyklika“

- Ökologisierungskonzepte für kirchliche Einrichtungen und Orden-Partnerschaftsprojekte basierend auf den „Handlungsempfehlungen“ der II. Europäischen Ökumenischen Versammlung von Graz 2007

- Beratung der Kirchenleitungen gemeinsam mit dem Wissenschaftlichen und Theologischen  Beirat

- Brückenschlagfunktion zwischen den europäischen kirchlichen Dachorganisationen CCEE** und CEC*** und dem ECEN

- Agenda 21/Konzliarer Prozess: eine Synergie von staatlichen und kirchlichen Handlungsleitlinien

- Zusammenarbeit mit Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, engagierten Vertretern von Politik und Wirtschaft
- Symposien, Hearings, Fachtagungen, Fortbildungsprogramme, Workshops und Einkehrtage

- Betreuung von Auslandsstützpunkten: Philippinen, Indonesien, Italien, Rom, Deutschland, Schweiz, Lettland, Weißrussland, Tschechische Republik, Russland, Slowakei im Rahmen von: Vortrags- u. Lehrtätigkeit, Umsetzungsprojekten

- Pilgerreisen nach Assisi unter dem Motto „einfacher leben“ 

- Liturgische Feiern: Schöpfungstag, Abschluss Schöpfungszeit, Beiträge für Gottesdienste

- Beiträge für Internationale Konferenzen zu den Themen Christliche Ökologie, Ethik, Öko-soziale Pastoral

- Konzerte und Ausstellungen: „Schöpfungsverantwortung in der Kunst“, Kultur des Lebens

- Bündnisse mit und Vernetzungen von Umwelt- und Friedensinitiativen

 


Dienst an Gesellschaft und Kirche - ARGE Schöpfungsverantwortung

 

Die ARGE Schöpfungsverantwortung wurde 1992 als Dienst zum Aufbau der kirchlichen Umweltarbeit von engagierten Christen ins Leben gerufen - nicht als Ersatz für eigenes kirchliches Engagement. 

Der Großteil der wissenschaftlichen und Kampagnenarbeit erfolgt durch „Freiwillige Leistungen“ als Dienst an Gesellschaft und Kirche.

 


Die ARGE Schöpfungsverantwortung besteht aus:

Leitung: Laie, Priester 

Leitungsteam - Vorstand 

Naturwissenschaftlichen Beirat

Theologischer Beirat

Nukleusteam

außerordentliche Mitarbeitende

 

Die Anforderung an das Leitungsteam 

Gläubige Motivation

Fachliche Kompetenz

Gebefreude

Verfügbarkeit

 


* unmittelbar nach Gründung des ECEN traten die Vertreter von CCEE aus diesem aus, gründeten eine eigene Arbeitsgruppe, die nach der Abhaltung von 6 Konsultationen in den Jahren 1999 bis 2004 ihre Arbeit einstellte.

** Consilium Conferentiarum Episcoporum Europae

*** Council of European Churches


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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Johannesgasse 16/1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 18-11-2018