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Juli 2015: Aus aktuellem Anlass – Arge Schöpfungsverantwortung informiert

Planet im Dauerfieber

Das Jahr 2014 war schon ein Rekordjahr mit vielen Temperatur- und Hitzerekorden. 2015 wird sehr wahrscheinlich als das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Geschichte eingehen. Nach Daten der amerikanischen Nationale Ozean- und Atmosphärenverwaltung (NOAA) lagen die Durchschnittstemperaturen für den Juni 2015 wie auch für das gesamte Halbjahr global betrachtet auf einem Rekordniveau:

 

  • In den ersten 6 Monaten dieses Jahres lag die Durchschnittstemperatur 0,85 °C über dem Mittelwert.
  • Die polaren Eisflächen gingen heuer bisher im Durchschnitt um 7 % mehr zurück als im Vergleichszeitraum 1981 bis 2010 (das entspricht einer Fläche von 984.185 km²).
  • Einzelne Länder wie Australien, Spanien, Deutschland, Indien, Pakistan und auch Österreich melden Temperaturrekorde (Es gab dabei schon viele Hitzetote, in Indien mehr als 1.200).

 In Österreich wurden im Juli 2015 einige Hitzerekorde aufgestellt:

  • In Innsbruck (ZAMG-Wetterstation Innsbruck-Universität) wurde am 07. 07. 15 mit 38,2 °C der heißeste Tag seit Messbeginn im Jahre 1877 gemessen.
  • In Wien lag am 08. 07. 15 bei der Messstation in der Innenstadt die tiefste Temperatur bei 26,9 °C (Rekord seit 1985), an der Messstation Hohe Warte lag an diesem Tag die Tiefsttemperatur bei 24,3 °C (höchster Wert seit 1877).
  • Ebenso am 08. 07. 15 wurde an der Messstation Seibersdorf (Niederösterreich) bereits um 8:00 morgens eine Temperatur von 30,4 °C gemessen, das ist das erste Mal, dass zu dieser Uhrzeit die 30 °C-Marke an einer Messstation in Österreich überschritten wurde.  

Das Klimasystem ist ein sehr träges, die Meere speichern noch das CO2 und puffern somit einen Teil der Erwärmung ab. Die Frage ist, wie lange noch?

Viele Forscher gehen schon davon aus, dass selbst das erhoffte Ziel der Begrenzung der Klimaerwärmung von 2° C im Durchschnitt nicht reichen wird, sondern 1,5 °C notwendig sein werden. Solange wir aber unseren persönlichen Konsum nicht überdenken, diesen nicht reduzieren und in einer Gesellschaft leben, die „immer mehr“ will und nicht genug bekommen kann, wird der Klimawandel immer schneller in Gang gesetzt. Durch unseren verantwortungslosen Konsum tragen wir tagtäglich zu der Erwärmung des Planeten bei. Nehmen wir unsere Verantwortung wieder ernst und werden wir uns bewusst, dass wir ein Teil des Ganzen sind und sehr wohl etwas tun können!

Mag. Christian Kantner, MSc.

Links:

www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/hitzerekorde-in-innsbruck-und-wien

https://www.ncdc.noaa.gov/sotc/global/201506

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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Johannesgasse 16/1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 06-08-2015