ARGE Schöpfungsverantwortung kontakt newsletter bestellen sitemap impressum top_bar
top_bar
Home Button   ThemenSchöpfungszeitServiceSpendenNewsletter AktuellesDatenschutzÜber uns
Umweltbildung
Überblick
Nukleare Gefahr
Biodiversität
Europaarbeit: ECEN
Gentechnik
Klima
Klimaschutz ist Lebensschutz
Planet im Dauerfieber
Klimasymposium im Vatikan
Erneuerbare Energien & Kirche
Interreligiöse Arbeitsgruppe KLIMA
Information / Beratung  / Behelfe
Klimasymposium 1996
Kinder & Klima
Kirchliche Positionen
Lebensstil
Ökotourismus
Jugend & Junge Erwachsene
Theologie & Schöpfungsethik
Liturgie
Tierschutz
Mobilität
Wasserschutz
suche
 
spacer
Seite druckenSeite weiterempfehlen
spacer
 

SYMPOSIUM

Zur Lage der Welt: Ist die Wahrheit noch zumutbar?

Interreligiöses Symposium am letzten Tag der SCHÖPFUNGSZEIT 2012 – eine Bestandaufnahme und wie es weitergehen kann.

Den Abschluss der Schöpfungszeit bildete das von der ARGE Schöpfungsverantwortung veranstaltete Interreligiöse Symposium zur Lage der Welt, am 4. Oktober 2012. Nach längerer Vorarbeit und Gründung einer Interreligiösen Arbeitsgruppe unter dem Titel: „Klimaschutz ist Lebensschutz“ war dies das 2. Symposium mit Beteiligung einiger Religionsgemeinschaften in Österreich.

Ausgehend von der Dokumentation zur Lage der Welt, Klimawandel, Biodiversitäts- und Landverlust, Menschenrechtsverletzungen, Hunger und der Ignoranz der beschränkten Ressourcen und Irreversibilität von großflächigen Eingriffen in die Ökosysteme, wurden diese Fakten von Experten interpretiert und prognostiziert.

Unter Leitung von Pastor Anders aus Rom, der in zahlreichen ökosozialen Bewegungen und Netzwerken, wie auch dem ECEN, tätig ist, wurde der Boden für eine Zusammenarbeit aller bereitet.

Von Konferenz zu Konferenz

Greenpeace Geschäftsführer Alexander Egit  berichtete über die Entwicklungen von der Welt-Umwelt-Konferenz in Rio bis Rio plus 20.
Wie gehen wir in die Zukunft? Verantwortung und Alternative Perspektiven?
Globale Lösungsmodelle, wider die Resignation, stellte der Humanökologe Doz. Dr. Peter Weish vor. (eine Dokumentation des Vortrages kann auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden)

Die Position der Religionsgemeinschaften

Am Podium:
Muslimische GG: Mag. Aytac, Baha´i RG: Dr. Schweter, Evang. Kirchen: OKR Prof. Dr. Schiefermair, Hindu RG: Dr. Kundu, Umweltministerium: Dr. Peter Iwaniewicz, Katholische Kirche: ARGE Schöpfungsverantwortung: Isolde Schönstein, P. Georg Ziselsberger SVD, Missionar,  Israelitische Kultusgemeinde Wien: Dr. Bratrschovsky, Buddhisten: Vors. Weissgrab, Klima-Bündnis: Mag. Molnar, FIAN: DI Klaffenböck, Caritas: Dir. Küberl

Beispiele, Vorhaben, Einsichten: Zusammenarbeit ist unverzichtbar. Über alle Grenzen hinweg gibt es ein großes Gemeinsames  - „Generationenverantwortung“.

Unbeantwortet blieb die Frage nach der Rolle der Religionsgemeinschaften im konkreten Umweltgeschehen angesichts des zunehmenden Verkehrsaufkommens und der Nichterfüllung der Kyotoziele in Österreich, trotz hervorragender Informationsstrukturen. Diese zu nutzen und modellhaft einen nachhaltigen Lebensstil zu fördern ist nicht nur Aufgabe der Christlichen Kirchen.*)

In Fortführung der Initiative der ARGE Schöpfungsverantwortung  für eine Interreligiöse Zusammenarbeit unter dem Titel „Klimaschutz ist Lebensschutz“ wird Ende November gemeinsam ein Konzept für Öko-Pädagogik und Zivilcourage entwickelt.

Gesinnungsethik kontra Verantwortungsethik - Anmerkung

der Veranstalterin ARGE Schöpfungsverantwortung:
Verantwortungsethik kommt in einer konkreten, umfassenden alltäglichen
Lebensweise (Konsumverhalten vom Broteinkauf bis zur Mobilität)  und politischer Wachsamkeit, bis hin zu gesellschaftspolitischen Interventionen, zum Ausdruck.

Erst wenn alle, Kirchen, Wissenschafter, Politiker und nicht zuletzt die Zivilgesellschaft, gemeinsam an dieser Strategie teilhaben, wird man den nächsten Generationen zwar nicht eine heile Welt übergeben, aber redliches Bemühen dokumentieren können.

Lebensstil soll Klimawandel stoppen

*) Den christlichen Kirchen wurde zuletzt anlässlich der III. Europäischen Ökumenischen Versammlung von Sibiu 2007, aufgetragen in der Schöpfungszeit einen Lebensstil zu fördern der den Klimawandel Einhalt gebietet. *)

Erste Warnungen vor den Folgen einer unbedachten Ausbeutung der Natur, einer Umweltverschmutzung und eines unkontrollierten Wirtschaftlichen Wachstums gingen bereits ein Jahr vor dem Erscheinen des Club of Rome Berichtes von der Römischen Bischofssynode und Papst Paul VI. (1971) aus. (s. ERDETHIK v. Alois Wolkinger)

CHRONIK

Mit 1. Februar startete die ARGE Schöpfungsverantwortung erneut eine Klimakampagne mit einer erweiterten Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der christlichen Kirchen, der Muslime, Buddhisten, Bahais und der Israelitischen Kultusgemeinde. Die Interreligiöse Arbeitsgruppe wurde im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.

» Grußwort von Kardinal Dr. Christoph Schönborn (Pdf-Download)

» Appell an die Politiker der Republik Österreich (Pdf-Download)

In diesem Zusammenhang werden die Amtsträger der Kirchen aufgefordert, weniger Augenmerk auf binnenkirchliche Angelegenheiten zu legen und sich voll hinter den Klimaschutz als Lebensschutz zu stellen.

 

     Was eint die Interreligiöse Arbeitsgruppe KLIMA, was sind die zentralen Überschneidungen?

 

  • Der Glaube verlangt, dass Schöpfungsethik und Weltverantwortung eine Einheit bilden.
  • Die Bewahrung der Schöpfung als lebensnotwendige Grundlage.
  • Die Glaubensgemeinschaft erkennt das Wechselspiel zwischen menschlichem Handeln und den Wirkungen in der Umwelt. Besonders jene, die ein menschliches Gedeihen in Frieden gefährden.

 
Was ist das Ziel der Kräfte- und Kompetenzbildung innerhalb der Interreligiösen Arbeitsgruppe KLIMA?

 

  • Aus dem gemeinsamen Verständnis der Schöpfungsethik konkrete Maßnahmen zu setzen, denn Klimaschutz ist Lebensschutz
  • Z. B.: Symposium zum Thema "Klimawandel / Systemwandel"; Pilotprojekte in Kooperation mit der Wissenschaft (Beirat) und positiven Kräften in Politik und Gesellschaft zum Thema „Sanfte Mobilität“ und nachhaltige Energie

 
Wo liegen die Stärken der Interreligiösen Arbeitsgruppe KLIMA im Beitrag zum aktiven Klimaschutz?

 

  • Die Interreligiöse Arbeitsgruppe KLIMA vertritt eine große Gruppe von Menschen in Österreich, deren Pflicht es ist, moralisch und ethisch korrekt zu handeln um menschliches Gedeihen in Vielfalt zu stärken. Der Glaube und die Tat sind untrennbar verbunden, denn Handeln aus Überzeugung schafft lebensnotwendige Werte.
  • Die Interreligiöse Arbeitsgruppe KLIMA nützt ihre Stärke, Menschen zu motivieren und in Krisensituationen zu begleiten.
spacer
spacer
  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 20-03-2013