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Aktuelles

Klimavolksbegehren

In der Eintragungswoche Ende Juni haben knapp 400.000 Österreicherinnen und Österreicher das Klimavolksbegehren unterstützt.

Die Eintragungswoche endet heute mit einem großen Erfolg: Mehr als 380.590 Menschen haben unterzeichnet. In Zeiten von Corona und schwierigen Rahmenbedingungen hat die Zivilgesellschaft einen unüberhörbaren Aufruf an die Politik gerichtet, beim Klimaschutz endlich zu handeln. Unter diesem Zeichen stand auch die Abschlusskundgebung am Wiener Heldenplatz.

Es geht ums Klima - Warum Klimavolksbegehren?

Schlicht um unser aller Zukunft - darauf hin zielen die 4 Forderungen:

1. Zukunft ermöglichen: Recht auf Klimaschutz in die Verfassung!

2. Zukunft sichern: Stopp klimaschädlicher Treibhausgase!

3. Zukunft fördern: Klimaschutz belohnen und niemanden zurücklassen!

4. Zukunft gestalten: Mobilität und Energie nachhaltig machen! Unterstützen Sie auch durch intensive aktive Werbung.

Hat jemand in Ihrer Familie, unter Ihren Freund*innen oder Arbeitskolleg*innen das Klimavolksbegehren noch nicht unterschrieben? Versuchen Sie ihnen die Wichtigkeit des Volksbegehrens zu vermitteln und sie dafür zu gewinnen.

https://klimavolksbegehren.at/


Zweimal co2

 

1. Geschwindigkeit und Klima

Österreich erreicht die Klimaziele nicht, der Ausstoß an CO2 steigt weiter; ein gewichtiger Faktor dabei ist der Verkehr.

Eine einfache Methode den CO2 Ausstoß sofort zu senken: Temporeduktion!

Bei einer Reduktion von 130 auf 100 km/h auf Autobahnen wäre eine CO2 Einsparung von 15% und mehr möglich; auf Freilandstraßen auf Tempo 80 ergäbe locker eine Senkung um 13% und mehr.

Und sage niemand dann komme man nicht mehr rechtzeitig ans Ziel. Die skandinavischen Länder mit den riesigen Distanzen, die oft zurück zu legen sind, haben seit Jahrzehnten strenge Geschwindigkeitsbeschränkungen, die deutlich unter unseren liegen!

2. Rüstung und Klima

Bei allen Überlegungen zur Klimaproblematik, wodurch der CO2 Ausstoß verursacht und wie er gesenkt werden kann, habe ich immer einen, ich fürchte sehr gewichtigen, Faktor vermisst, den der Militärs. Schon die Produktion der Waffen hat durch den Energieverbrauch einen ungeheuren ökologischen Rucksack. Dazu kommt die dauernde Verwendung im täglichen Betrieb und für Übungen. Dramatisch wird es im Kriegsfall!

Angesichts des weltweiten Aufrüstens wird dieser Aspekt immer wichtiger. Rüstung führt nicht nur zur Verarmung, und droht immer irgendwann in einem Krieg zu münden, sondern beutet auch über den Umweg des Rohstoff- und Energieverbrauchs die Erde aus.

Verfasser: Hermann Knoflacher, Universitätsprofessor für Verkehrswesen, TU Wien

 

 

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Das Leben auf unserem Planeten ist bedroht - Die Menscheit ist Verursacher und somit Verantwortungsträger!
Gletscherschmelze auf der Pasterze (Foto: ARGE SVA)
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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 29-06-2020