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Sehr geehrte Leserinnen und Leser!
Liebe Freunde der ARGE Schöpfungsverantwortung!

 

REPUBLIK - FRIEDENSAKTIVISTEN - COP24 - KINDER 


Als vor genau hundert Jahren die Republik Österreich (im ersten Jahr noch Deutsch-Österreich) gegründet wurde, glaubten wohl nicht viele Menschen in diesem Land an dessen Existenzfähigkeit. Noch weniger Menschen glaubten daran, dass dieses kleine Land ein Jahrhundert später zu den Ländern mit dem größten Wohlstand und am längsten anhaltenden Frieden weltweit zählen würde.

Möglich wurde diese als Erfolgsgeschichte nicht nur durch ein funktionierendes, stabiles demokratisches System, die soziale Marktwirtschaft, die Integration in der internationalen Gemeinschaft sowie die Sozialpartnerschaft, sondern auch durch NGOs, die an einer lebensfreundlichen Welt - für Menschen, Tiere und Pflanzen - mitwirken.

Mutige, engagierte und an Nachhaltigkeit und zukünftige Generationen orientierte Menschen, die sich nicht scheuen, ihre Stimme zu erheben, um soziale, ökologische und letztlich humane Missstände aufzuzeigen, braucht dieses Land - und auch diese Welt. Einige dieser engagierten Menschen stellen wir in diesem Newsletter vor: Es sind zum einen die bereits im 20. Jahrhundert verstorbenen Friedensaktivisten Stefan Matzenberger und Johannes Ude, deren schöpfungsverantwortliches Wirken bis in unsere Gegenwart hineinstrahlt. Zum anderen stellen wir mit Freude junge Menschen vor, deren Leben bereits von großem pazifistischen und ökologischen Engagement geprägt ist, das bis weit in die Zukunft zu strahlen vermag: Es sind die „Rettungskinder“ von Strasshof und die Schülerinnen und Schüler der Friedens-Mittelschule Seitenstetten-Biberach, deren Projekte uns Erwachsenen als durchaus vorbildlich erscheinen sollen.


Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!
Ihr Team der ARGE Schöpfungsverantwortung

Beachten Sie bitte die Anmerkungen und Hinweise am Ende des Newsletters!


 

 

Republik damals und heute

Maja Haderlap bei ihrer Festrede. Foto: Kleine Zeitung

 

100 Jahre Republik Österreich


Mit einem Festakt in der Wiener Staatsoper hat das offizielle Österreich am 12. November der Ausrufung der ersten Republik vor hundert Jahren gedacht. Dabei wurde auch daran erinnert, dass auf dem steinigen Weg zu dieser damals noch sehr fragilen Republik viel Blut geflossen ist.

Die Schriftstellerin und Ingeborg Bachmann-Preisträgerin Maja Haderlap betonte, dass die Geschichte niemals zu Ende und der beständige Blick in die Zukunft von großer Bedeutung für das Land sei. Dabei äußerte sie den Wunsch nach einem „Instinkt für Demokratie“ für die Zukunft unseres Landes.

> zur vollständigen Festrede von Maja Haderlap


 

 

Zeugnis der Friedensaktivisten

Stefan Matzenberger Foto: Gemeinde Ertl

 

Stefan Matzenberger

Wenige Monate nach der österreichischen Staatsgründung wurde der Friedensaktivist Stefan Matzenberger (Dr. jur.) geboren. Seine schwere Kriegsverletzung als Sanitäter der 6. Armee in Stalingrad kostete ihn das Augenlicht - doch sie machte ihn nicht blind für das Leid von Millionen Menschen, die der Krieg ausgelöst hat. So wurde Matzenberger in den Jahren nach dem Weltkrieg zum Mitbegründer der österreichischen Pax-Christi-Bewegung - und gleichsam zum Wegweiser für ein friedliches, von Schöpfungsverantwortung getragenes Miteinander. 

> mehr über Stefan Matzenberger hier [PDF]

 

Johannes Ude. Foto: ÖCV

Johannes Ude

Neben Stefan Matzenberger soll in diesem Kontext auch der Name Johannes Ude (DDDDr.) nicht unerwähnt bleiben. Ude, ein im Jahr 1874 geborener österreichischer Priester und Theologe, war zeit seines Lebens ein mutiger Pazifist, der auch das Engagement gegen das NS-Regime nicht scheute. Er wollte dem Menschen zu einem naturgemäßen Leben verhelfen und auf Veränderung des persönlichen Lebensstils hinwirken. Ude wurde auch nicht müde, auf die Gefahren der Atomkraft hinzuweisen.

> mehr über Johannes Ude hier [PDF]

> weiter zum vollständigen Artikel über die Friedensaktivisten [PDF]


 

 

UN-Klimakonferenz (COP24) in Katowice PL

COP-Logo. Quelle: Vereinte Nationen


Die 24. UN-Klimakonferenz in Katowice (Polen) soll die Erfüllung der Klimaziele bei der Staatengemeinschaft einmahnen. Vorbereitend dazu fand an diesem Ort im Oktober die Konferenz der ECEN (Europäisches Christliches Umweltnetzwerk) mit dem zentralen Thema „Klima“ statt.

Es gibt viel zu tun, wie nachstehende Grafik zeigt:

 Quelle: UBA 2018

Der Abstand beziehungsweise Gap zwischen dem zu Erreichenden und der Realität wird immer größer. Der Zielpfad wurde bereits verlassen. Das Jahr 2030 rückt immer näher.


 

 

Die unverzichtbare Bedeutung der Umweltorganisationen (NGOs)


Die unverzichtbare Bedeutung der Umweltorganisationen (NGOs) wird häufig von Papst Franziskus gewürdigt. (Bereits seine Vorgänger Johannes Paul II. und Benedikt XVI. haben auf die wertvolle Pionierarbeit dieser Organisationen hingewiesen.)
Hier ein Auszug des Kommentars vom Theologen Prof. Michael Rosenberger zu „Laudato Si”:

„Auffallend häufig würdigt der Papst den Einsatz der Umweltorganisationen. Auf lokaler Ebene tragen sie viel zur Verbesserung des Lebensumfelds (148) und der Umweltbedingungen (232) bei. National und international sind sie mutige Stimmen, die „die Bevölkerungen sensibilisieren und kritisch mitwirken – auch unter Einsatz legitimer Druckmittel –, damit jede Regierung ihre eigene und nicht delegierbare Pflicht erfüllt.“ (38) Für den Papst wäre es gar nicht vorstellbar, wo wir ohne diese Organisationen stünden (166). Zur Erzeugung des nötigen Drucks auf die Politik sei die Stimme der Umweltbewegung unersetzlich (179). Aus dem Mund eines Kirchenoberhaupts sind das bemerkenswerte Aussagen.“

> Auszug aus dem II.Vatikanum und CIC (1983) [PDF]


Werden jetzt die Kinder die Welt retten?


Hoffnung auf eine Zukunfts-betonte Gesellschaft gab auch die Präsenz zahlreicher Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich bei der Jubiläumsfeier der Republik.

 

Caroline Fiedler Foto: privat


Wie groß das Anliegen von Kindern und Jugendlichen für eine friedliche und nachhaltig orientierte Welt ist, zeigt etwa ein Schülerprojekt in Strasshof. So gründeten vor einem Jahr neun Schüler zweier 4. Volksschulklassen den Klub „Rettungskinder“. Damit wollen sie über die aktuellen Themen informieren, andere darüber aufmerksam machen und selber aktiv werden, um ein Zeichen zu setzen. Die Pfarre Strasshof bot die Räumlichkeiten an. Für Pfarrer Alexandre Mbaya ist damit ein lang ersehnter Herzenswunsch in Erfüllung gegangen, aktive Zeichen für die Umwelt zu setzen.

> Die Gründerin und Leiterin der Initiative Caroline Fiedler im Interview [PDF]

Weitere Infos: www.dierettungskinder.at

 

Josef Penzendorfer Foto: NÖN

 

Auch die Neue Mittelschule Seitenstetten-Biberbach beeindruckt - als Friedenshauptschule Seitenstetten - mit ihrem Engagement. Unter dem Titel „Für alles Neue sollen wir leben“ und mit Unterstützung von Josef Penzendorfer. „Wir haben im Team zum Beispiel heuer den Benefiz-Friedenslauf organisiert; neben ca. 300 Schülern haben sich auch viele Erwachsene beteiligt. Der Erlös konnte Pater Georg Sporschill und seinem Verein ‚Elijah‘ übergeben werden, und zwar persönlich: Er war mit 8 Roma-Musikern bei uns an der Schule“, berichtet Jakob Schörghuber mit Freude.

Zudem wurde im Rahmen einer Feierstunde filmisch das Sadako-Projekt präsentiert: 2009 war der Bruder des Atombombenopfers Sadako, Masahiro Sasaki Gast an der Friedenshauptschule Seitenstetten-Biberbach, 2010 durfte man sich über den Anerkennungspreis der „Europäischen Friedensrose Waldhausen“ freuen, und nunmehr erinnert eine große Friedenstafel aus Glas – geplant von Peter Nefischer, hergestellt und auch finanziert von der Firma Lisec – Schüler/innen, Lehrer/innen und Gäste an die stete Verpflichtung, den Frieden auch im Alltag zu leben. Hofrat Dr. Hans Heinz Lenze, Stiftungsvorstand der Firma Lisec, zeigte sich tief beeindruckt und hob den hohen Wert der Friedenserziehung hervor. Nach bewegenden Dankesworten von Direktorin Herta Leitner klang der Vormittag mit dem Schul-Friedenslied aus.

> zum ausführlichen Bericht von Josef Penzendorfer [PDF]

Die Schule wurde mit der Europäischen Friedensrose Waldhausen ausgezeichnet.

Weitere Infos: http://www.hsseitenstetten.ac.at/content.php?pageId=8161


 

 

 

Hinweise und Nachrichten

 

Wo soll die Reise hingehen? Lehrplakat und Behelfe zur Umsetzung der SDGs für Kinder


Unter diesem Titel stellt das FORUM UMWELTBILDUNG für Kinder im Alter von 9–14 Jahren ein Lehrplakat zur Verfügung, das Wege zu einer Entwicklung aufzeigt, die ein gutes Leben für alle, heute und in Zukunft, schaffen soll und an dessen Entwicklung sich die Kinder und Jugendlichen selbst beteiligen können.

Diese und andere Behelfe sind sowohl für den schulischen wie auch den außerschulischen Bereich gedacht.

Zu finden unter:
https://www.umweltbildung.at/publikationen-materialien/hintergrundinformation/zwischenstopp-2030.html


 

 


Foto: ARGE SVA

Schulprojekt "Im Netz des Lebens" - Ökologie und Religion


ARGE Schöpfungsverantwortung stellt weiter 15 Stundenbilder für den Religionsunterricht in der Oberstufe zum Gratis-Download zur Verfügung. Für vorwissenschaftliche Arbeiten sind insbesondere die Stundenbilder 12, 13, 14 und 15 geeignet. 

Diese finden Sie hier: https://www.argeschoepfung.at/umweltbildung

> Literaturliste zu Ökologie und Religion


 

Plattform Jugend & junge Erwachsene

Eine Initiative der ARGE Schöpfungsverantwortung für ökosoziale Bildung an welcher bisher 93 junge Menschen an Praktika, Freiwilligem Ökologischen Jahr, Projektarbeit, teilnahmen. 

> Aufruf „empört und engagiert euch!“ [PDF]
> Folder Plattform Jugend [PDF]

Laufende Aktion: "Stopp Klimawandel" - Nein zu beheizten Straßenlokalen!
Klimakärtchen anfordern unter office(at)argeschoepfung.at


 "Nicht über, sondern mit jungen Leuten sprechen"


Weihbischof Turnovszky über die Jugendsynode 2018 im Vatikan: „eine beeindruckende Erfahrung von Weltkirche“. Besonders die eigens geladenen 35 jungen Frauen und Männer aus aller Welt, die sich als Gasthörer (Auditoren) mit Rederecht in die Beratungen einbrachten, hätten der Bischofsversammlung "gut getan, weil sie die Perspektive verändert haben", so Turnovszky: "So sprachen wir nicht über junge Leute, sondern mit jungen Leuten. Das ist ein wesentlicher Unterschied! Wir wollten ihnen zuhören, sie besser verstehen, auch von ihnen lernen." >Mehr dazu hier


 

Aus aktuellem Anlass

Foto: ARGE SVA

 

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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Johannesgasse 16/1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 23-11-2018