ARGE Schöpfungsverantwortung kontakt newsletter bestellen sitemap impressum top_bar
top_bar
Home Button   Über unsThemenSchöpfungszeitUmweltbildungServiceSpendenNewsletterDatenschutz
Fastenzeit 2018
Ökologie und Religion
Fachkommentare: Synergie von Ökologie und Religion
2. Fachkommentar
3. Klima
Save the Date: Symposium
Erderwärmung, Grünes Fliegen etc.
Schöpfungstag 2018
Schöpfungszeit 2018
Einladung Symposium
Mobilität 2018
Infoabend Multimodalität
Multimodalität 2018
SYMPOSIUM 2018
Republik, Friedensaktivisten etc.
-
ARCHIV  2014 bis 2017
suche
 
spacer
Seite druckenSeite weiterempfehlen
spacer
 

2. Fachkommentar:

Ohne Frieden keine nachhaltige Entwicklung -
ohne nachhaltige Entwicklung kein Frieden.

von Peter Weish (Forum Wissenschaft und Umwelt, ÖKOBÜRO), Univ.Doz. für Humanökologie und Umweltethik

Kriege sind wohl das Schrecklichste, was einer Gesellschaft und den Menschen, die in ihr leben, geschehen kann. Sie bringen Leid, Tod und Zerstörung. Gesellschaften werden destabilisiert, Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufgewiegelt, bewaffnet – eine Spirale der Gewalt wird in Gang gesetzt. Die Geschichte lässt uns immer wiederkehrende Muster erkennen, wie Kriege zustande kommen. Sie brechen nicht einfach aus, sondern werden geplant und vorbereitet. Dahinter stehen in der Regel versteckte wirtschaftliche bzw. geopolitische Interessen. Seit der Antike ist die Erfolgsstrategie imperialer Macht das „teile und herrsche“.

Wer Frieden will, muss die Ursachen von Krieg und Gewalt verstehen.

Kriegsvorbereitung wird mittels Propagandalügen betrieben. [...] Die Massenmedien – längst unter dem Einfluss der Machteliten – spielen bei der Kriegstreiberei eine wesentliche Rolle. [...]

Die zentrale Bedeutung des Völkerrechts für die Friedenssicherung wieder stärken.

In der Charta der Vereinten Nationen – einem der wesentlichsten Teile des Völkerrechts – ist das allgemeine Gewaltverbot niedergelegt, das jedem Staat einen Angriffskrieg verbietet. Für Verstöße gegen das Gewaltverbot ist der internationale Strafgerichtshof in Den Haag zuständig, der allerdings von den Mächtigsten dieser Welt bei ihren eigenen Verbrechen sabotiert wird. [...]

Keines der akuten Menschheitsprobleme kann mit Waffengewalt gelöst werden.

Da keines der akuten Menschheitsprobleme mit Waffengewalt gelöst werden kann, [...] ist Abrüstung und gewaltlose Friedensarbeit notwendig. Mit der Agenda 2030 und den darin festgeschriebenen UN-Zielen für Nachhaltige Entwicklung haben sich die Vereinten Nationen erneut als 2015 Stimme für den Frieden positioniert und an ihren Auftrag erinnert. "Ohne Frieden", so heißt es im Resolutionstext, "kann es keine nachhaltige Entwicklung geben und ohne nachhaltige Entwicklung keinen Frieden." [...] „Vor siebzig Jahren kam eine frühere Generation von Staatslenkern zusammen, um die Vereinten Nationen zu gründen. Auf den Trümmern von Krieg und Zwietracht errichteten sie diese Organisation und formten die ihr zugrunde liegenden Werte des Friedens, des Dialogs und der internationalen Zusammenarbeit. Diese Werte haben in der Charta der Vereinten Nationen ihren höchsten Ausdruck gefunden.“

Hinweis der Redaktion: Darüber, was die SDGs und ihr Zusammenhang mit der Friedenssicherung für die Kirchen bedeuten, also die sich daraus ergebenden schöpfungsethischen Verpflichtungen, wird im folgenden Newsletter referiert.

spacer
spacer
  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Johannesgasse 16/1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 24-04-2018