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Liebe Leserinnen und Leser!

Auch dieses Jahr ist die Schöpfungszeit für eine stetig wachsende Gemeinschaft von Christinnen und Christen wichtiger Bestandteil des Kirchenjahres. Die ARGE Schöpfungsverantwortung fordert aus diesem Grund die Kirchen auf, sich intensiv vom 1. September bis zum 4. Oktober der Schöpfungszeit zu widmen, um ein Zeichen ihrer Präsenz im globalen Umweltschutz zu setzen. Für das heurige Jahr hat die ARGE Schöpfungsverantwortung fünf Wochenthemen vorbereitet, welche alle einen eigenen Bezug zur Schöpfung und somit unserer Lebensgrundlage haben. Die fünf Themen lauten: Klima, Wasser, Boden, Lebensstil und Generationenverantwortung.

 

„Ein einfacher Lebensstil ist auf einer sehr praktischen Ebene der beste Weg,

von Machtsystemen unabhängig zu bleiben.“ (Zitat: Richard Rohr)

 

Daher widmet sich die erste Woche der Schöpfungszeit dem Thema Klimaschutz in Verbindung mit dem Lebensstil. Zuerst muss die Haltungsänderung bei uns selbst erfolgen, denn nur, wenn wir uns selbst von ideologischen und materiellen (z. B. Konsum-) Zwängen befreit haben, können wir auch an der Befreiung und Neugestaltung der Schöpfung mitwirken.

Nachfolgend finden Sie einen chronologischen Auszug der Schöpfungszeit, sowie konkrete theologische Impulse für den Gottesdienst, Literaturtipps und einen Veranstaltungshinweis.

Für nähere Auskünfte stehen wir gerne zur Verfügung und verbleiben

mit herzlichem Gruß

Das Team der ARGE Schöpfungsverantwortung

 


 

 

Ein chronologischer Auszug aus der Schöpfungszeit

 

Die Schöpfungszeit geht zurück auf die drei Europäischen Ökumenischen Versammlungen:

  • I. Europäische Ökumenische Versammlung in Basel 1989: Damals hat der Ökumenische Patriarch Dimitrios I. von Konstantinopel mit einer Patriarchalbotschaft die ganze orthodoxe und christliche Welt eingeladen, „jedes Jahr zum 1. September in Gemeinschaft mit der heiligen Mutter Kirche, der großen Kirche Christi, zum Schöpfer der Welt zu beten“. 

  • II. Europäische Ökumenische Versammlung in Graz 1997:     Die Handlungsempfehlungen waren bereits deutlicher und auf die Verhaltensänderung in den Kirchen zielgerichtet. Die Empfehlungen können Sie diesem Dokument entnehmen: Handlungsempfehlungen_Graz

Die westlichen Kirchen haben diese Initiative aufgegriffen und unter Berücksichtigung ihrer eigenen liturgischen Traditionen auf eine „Schöpfungszeit“ vom 1. September bis zum 2. Sonntag im Oktober (das Fest des Hl. Franz von Assisi einschließend) ausgeweitet.

Die Schöpfungszeit erinnert uns an unsere Verantwortung gegenüber Mitmenschen und allen Mitgeschöpfen. Sie setzt der blinden Tätigkeit Schranken und lässt uns einen Schritt zurücktreten, um uns vor Gott und seiner Schöpfung neu zu erkennen. Die Schöpfungszeit ist eine Kritik an der menschlichen Selbstentfaltung, die den Zugang zu Gottes neuer Welt versperrt. Wir brauchen eine bestimmte Zeit der Konzentration und Einübung in eine neue Lebenskultur und wir brauchen Stärkung und Halt in der schwierigen Übergangsphase von einem zerstörerischen zu einem nachhaltigen und somit zukunftsfähigen Lebensstil.

  • III. Europäische Ökumenische Versammlung in Sibiu 2007: Den Kirchen wird in der Botschaft von Sibiu folgende Handlungsempfehlung erteilt:

Empfehlung X:

Wir empfehlen, dass der Zeitraum zwischen dem 1. September und 4. Oktober

dem Gebet für den Schutz der Schöpfung und der Förderung eines nachhaltigen

Lebensstils gewidmet wird, um den Klimawandel aufzuhalten.

 


 

 

Liturgische Impulse und Behelfe

 

Mit diesem Newsletter erhalten Sie eine Auswahl an Bußakten für die Gottesdienstgestaltung. Download: Bußakte

Weitere liturgische Impulse finden Sie bei ARGE Schöpfungsverantwortung: Link zur Liturgie

 

Einschlägige Behelfe 

 

Die ARGE Schöpfungsverantwortung stellt für die Wahrnehmung der Schöpfungszeit folgende Behelfe zum Gratisdownload (Quellenangabe bei Verwendung) zur Verfügung:

 

  • Das Arbeitsdokument, „Zeit der Schöpfung im Kirchenjahr“ (80 S), mit ausgearbeiteten Themen zu Klimaschutz, Wasser, Boden/Landwirtschaft, Kinder, Theologie und Spiritualität, Theologische Begründung, Pastorale Impulse, Christliche Vordenker, Biblische Impulse aus dem Alten und Neuen Testament, Empfehlungen für den Europaweiten Autofreien Tag am 22. September eines jeden Jahres, u.a. finden Sie hier: Dossier Schöpfungszeit
  • Info-Folder 
  • und für jeden Tag der Schöpfungszeit einen Handlungsrahmen mit konkreten Schritten für eine zukunftsfähige Entwicklung: SZ_Handlungskatalog_innen  + SZ_Handlungskatalog_außen

 

 


 

 

 Einladung zum Fachtag

„Eine Zeit der Schöpfung im Kirchenjahr: Ohnmächtig Sinn erfahren!

Dazu lädt die ARGE Schöpfungsverantwortung alle kirchlichen Verantwortungsträger, Umweltbeauftragten, Gemeindemitglieder, Vertreter von Bildungs- und Lehranstalten, Ordenseinrichtungen, sowie alle Interessierten herzlich ein.

Es erwarten Sie Referenten mit langjähriger Erfahrung und Praxis der Schöpfungszeit aus 4 christlichen Traditionen, sowie ein naturwissenschaftlicher Kommentar zur Dokumentation „die Welt in der wir leben“

 

5. September 2014

10 – 18 Uhr (anschließend feierliche Schöpfungs-Vesper)

im Kardinal König Haus,

Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien

 

ERREICHBAR MIT: STRASSENBAHN 60, HALTESTELLE JAGDSCHLOSSGASSE

 

Die Referenten:

  • Dr. theol. Kurt Zaugg-Ott (oeku Kirche und Umwelt Schweiz)
  • Karin Bredull, Theologin (Schweiz)
  • Prof. Dr. Volodymyr Scheremeta (Griech. Kath. Kirche Ukraine)
  • Prof. Dr. Kurt Remele, Sozialethiker (Uni Graz)
  • Doz. Dr. Peter Weish (angefragt)
  • Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb (angefragt)

 

Anmeldung: ab sofort möglich, spätestens bis 15. August 2014 unter: office(at)argeschoepfung.at

 


Foto: ARGE SVA

Klimaschutz und Lebensstil

Der Klimawandel und seine Folgen sind nicht mehr zu leugnen. Globale Erwärmung, ein Anstieg des Meeresspiegels, vermehrte Überschwemmungen und Stürme sowie längere Trockenperioden und Hungerkatastrophen, umweltbedingte Erkrankungen, sind auf einen durch den Menschen verursachten Treibhauseffekt zurückzuführen.

Vor allem die Lebensweise in den Industrieländern mit einem hohen Verbrauch an fossiler Energie ließ den Ausstoß an Treibhausgasen ständig zunehmen. Wir haben es selbst in der Hand, unseren Lebensstil wieder in eine humanere, wertschätzende, lebensfröhlichere und zukunftsfähige Richtung zu lenken. In unserem Dossier Lebensstil stoppt Klimawandel finden Sie zahlreiche Informationen und Anregungen wie Sie ihren Ressourcenverbrauch im Alltag steuern können.

Download: Handlungskatalog Lebensstil stoppt Klimawandel


 

 

Literaturempfehlung

  1. Benjamin R. Barber: Consumed, wie der Markt die Kinder verführt, die Erwachsenen infantilisiert und die Demokratie untergräbt
  2. Leonardo Boff: Schrei der Erde, Schrei der Armen
  3. Hans Putzer: Essen macht Politik: Tägliche Entscheidungen mit großen Folgen
  4. Hans Putzer: Hungerkriege: Das Schicksal unserer Kinder
  5. Jonathan Safran Foer: Tiere essen

 


 

Spenden und Förderungen erbeten auf unser Konto beim Bankhaus Schellhammer & Schattera:

IBAN: AT40 1919 0002 0023 1934

BIC: BSSWATWWXXX

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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Johannesgasse 16/1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 23-11-2018