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Aufgrund eines technischen Gebrechens kann es zu Mehrfachzusendungen kommen, wir bitten um Entschuldigung und danken für Ihr Verständnis.

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Liebe Freunde der ARGE Schöpfungsverantwortung!

 

Unser SDG-Projekt 2020 lief mit einer österreichweiten Generalaussendung erfolgreich an – und Anfragen aus dem Ausland konnten wir ebenfalls mit Zusendung der Behelfe beantworten. Noch bietet sich die Gelegenheit, an der einschlägigen Umfrage (mit Gewinnspiel) teilzunehmen – Näheres dazu im Folgenden neben unseren anderen Schwerpunktthemen:

  • Fratelli tutti – die aktuelle Enzyklika von Papst Franziskus mit einem Fokus auf ein geschwisterliches (alle Lebewesen einbeziehend!) Wirtschaftsmodell

  • Schöpfung und Evolution nach Teilhard de Chardin – eine Würdigung seines Denkens zu dessen 65. Todestag

  • Pestizidrückstände in der Luft – die Betreiber der Landwirtschaft, die auf flächendeckendes Töten setzen, vergiften damit nicht nur ihre eigenen Böden und Pflanzen, sondern: einfach alles

  • Bioäpfel aus Südtirol? – eine Schande für die Region nach Ansicht bestimmter Bauern und Lokalpolitiker; und wie sie juristisch dem Recht auf gesundes Leben zu Leibe rücken

  • Wir erinnern an die Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“! Schon unterschrieben?

  • Aus der Fülle lesenswerter Literatur zwei noch weiter herausragende Buchtipps

Zuvor aber noch als Rückblick auf die Feier des Schöpfungstags 2020 der ARGE Schöpfungsverantwortung in der Peterskirche, Wien, die Predigt des emer. altkath. Bischofs Dr. Heitz, die uns als Thema dieses Tages vor die Frage stellte: Bauen wir auf Sand oder auf Fels?

„Das ist auch die Frage nach einem halben Jahr Corona-Pandemie und in der Schöpfungszeit 2020.
Worauf ist unser Leben gebaut, auf Sand oder Fels?“
[Link zur Predigt]


 

 

„Mit den SDGs den WANDEL mitgestalten“

UMFRAGE


Mit der Generalaussendung von SDG-Hilfestellungen in den letzten Wochen hoffen wir, den Aktionsradius erweitert zu haben. Adressaten waren Multiplikatoren in Kirche und Gesellschaft, darunter auch die Diözesanen Umweltbeauftragten. Fragen Sie bitte nach, wenn Sie dazu mehr wissen möchten!

Damit sind wir in der entscheidenden Phase des SDG-Projekts zur persönlichen Selbstkontrolle sowie Gemeinschaftszielsetzung angekommen – die UMFRAGE!

Unterstützt wird der Wandel vom Konzilliaren Prozess für Gerechtigkeit – Friede – Bewahrung der Schöpfung.

Worauf wir uns berufen können

193 Staaten haben sich 2015 bereiterklärt, die 17 Nachhaltigkeitsziele mit 163 Unterzielen aufzugreifen, den vielleicht letztmöglichen „Weltzukunft-Plan“. Die Republik Österreich zählt zu den Unterzeichnern, weshalb wir sie als Zivilgesellschaft/Zivilgesellschaftliche Organisationen in die Pflicht nehmen können. Das gelingt umso besser, je mehr wir uns selbst engagieren!

Umfrage angelaufen

Diese läuft vom 27. Oktober bis 22. November 2020 und sie erfolgt anonym. Für die Teilnahme am kleinen Gewinnspiel benötigen wir allerdings Ihre Mailadresse.

Ihre Beteiligung an der UMFRAGE ermöglicht uns, Schwachstellen zu erheben und Anregungen aufzugreifen, sowie schließlich diese in die nächsten Schritte des Projektes zu integrieren.

Entscheidend ist die globale Umsetzung der SDGs bis 2030, und dazu gehören wir alle!

Das Projektteam
Isolde Schönstein, Angelika Fabrizy-Söllner, Mag. Roland Zisser, Uwe Sattler


Links und Materialien:

 



Schöpfungsverantwortung

Vom Bewahren zum Mitgestalten


Schöpfungsverantwortung ist in den letzten Jahrzehnten ein gängiger Begriff geworden. Im kirchlichen Bereich zunächst durch zahlreiche, bereits ökumenische Initiativen an der Basis, später auf nationaler und internationaler kirchlicher Ebene, bis hin zum zentralen Thema in der Enzyklika Laudato Si.

Schon Jahrzehnte vorher hat der französische Jesuit Pierre Teilhard de Chardin, gleichzeitig prominenter Naturwissenschaftler, prophetischer Vordenker und Mystiker, eine Neubewertung des Verhältnisses zwischen Mensch und Schöpfung vorgenommen: Er sah diese nicht mehr nur als Jammertal, in dem wir Verdienste für den Himmel sammeln sollen, sondern ging sogar über den heute viel diskutierten menschlichen Sorge- und Gestaltungsauftrag hinaus zu einer Dynamisierung dieser Vorstellung: Wir sollen die Schöpfung nicht nur erhalten und pflegen, sondern aktiv mitwirken an ihrer Weiterentwicklung. Schöpfung ereignete sich nicht nur irgendwann in der Vergangenheit, sondern ist ein andauernder Prozess, der auch durch uns weitergeht. Das Auftreten Jesu, die Entstehung des Christentums ist ein wichtiger Schritt in der Evolution. Die Energieform „Liebe“ ist die zentrale Kraft der Evolution – hier ist von jedem Menschen ein persönlicher Beitrag gefordert. Ohne diese Liebesenergie droht unserem Universum langfristig der von Physik und Kosmologie prognostizierte Untergang – die Entropie.

Raimund Badelt

Zum gesamten Artikel...


 

Auszug aus der

„Würdigung der neuen Papstenzyklika Fratelli tutti – Über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft“

durch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing,
bei der Pressekonferenz am 4. Oktober 2020 in Limburg


4. Papst Franziskus weist darauf hin, dass die Arbeit an der Enzyklika sich mit dem Aufkommen der Corona-Pandemie überschnitten hat. Wohl auch deshalb schlägt er in seiner Bestandsaufnahme und Analyse der heutigen Weltsituation (vor allem im 1. Kapitel) einen sehr kritischen Ton an. Aus seiner Sicht zeigen sich Fehlentwicklungen, die die heutige Welt mitbestimmen, in der Krise noch einmal deutlicher als zuvor – und mehr noch: Sie verschärfen sie. In vielen Analysen und Reflexionsschleifen richtet Franziskus den Blick immer wieder besonders auf zwei Problembereiche: Zum einen kritisiert er ein globales Wirtschaftsmodell, das einseitig auf die Kräfte des Marktes setzt und auf diese Weise zwar Wohlstand schafft, jedoch in vielen Ländern die Ungleichheit verschärft und soziale Kohäsion auflöst. Zum anderen gehe mit dieser Art von Globalisierung die Ausbreitung einer uniformen Weltkultur einher, die die kulturellen Identitäten und Schätze der vielen Völker zerstört. Im Verlauf dieses Prozesses drohe auch das geschichtliche Gedächtnis vielerorts verloren zu gehen.
[Hervorhebung Red.]

Den vollständigen Text der Enzyklika finden Sie unter: http://www.vatican.va/content/francesco/de/encyclicals.index.html
- einen Auszug der Redaktion finden Sie hier...


 

© Christoph Stache
© Christoph Stache

Umwelt aktuell:

 

Pestizidrückstände in der Luft: Wir haben nachgemessen!


Pestizide verbreiten sich kilometerweit durch die Luft und lassen sich praktisch überall in Deutschland nachweisen. Das belegt die bisher umfassendste Studie zur Pestizidbelastung der Luft, die das Umweltinstitut München gemeinsam mit dem Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft in Auftrag gegeben hat.

In Deutschland werden jährlich im Durchschnitt mehr als 30.000 Tonnen Pestizid-Wirkstoffe ausgebracht. Und obwohl es immer wieder Hinweise darauf gibt, dass sich umwelt- und gesundheitsschädliche Ackergifte auch über größere Entfernungen hinweg vom ursprünglichen Einsatzort verbreiten, gab es dazu bisher keine umfassenden staatlichen Untersuchungen. Deshalb beauftragten wir gemeinsam mit dem Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft im Jahr 2019 das unabhängige Büro für Integrierte Umweltbeobachtung TIEM damit, an 116 Standorten in ganz Deutschland die Luft auf Pestizide zu untersuchen. Dafür wurden Passivsammler, Luftfiltermatten aus Passivhäusern, Baumrinde, und Bienenbrot aus Bienenstöcken verwendet.

Zum gesamten Artikel...


 

 

Wolfgang Dirscherl/pixelio.de
Wolfgang Dirscherl/pixelio.de


Vom Verbrechen Biolandbau - Der Südtiroler Pestizidprozess

(21.10.2020) Der Südtiroler Pestizidprozess geht in die nächste Runde. Nach der Eröffnung des Strafgerichtsprozesses gegen unseren Agrarreferenten Karl Bär Mitte September wird nun vor dem Bozener Landesgericht darüber verhandelt, ob auch gegen Jacob Radloff, den Geschäftsführer des größten deutschen Nachhaltigkeitsverlags, Anklage erhoben wird. Ein Strafgerichtsprozess gegen den Verleger wäre ein verheerendes Zeichen für die Meinungsfreiheit in Europa.

Zum gesamten Artikel...


 

Aktionen:


Hier können Sie aktiv werden!

Unterschreiben Sie jetzt, damit die Europäische Bürgerinitiative den laufenden Prozess um die Reform der europäischen Agrarpolitik beeinflussen kann – nicht für Grundbesitz, sondern für ökologische Leistungen sollten die Bauern und Bäuerinnen gefördert werden. >>HIER UNTERSCHREIBEN<<


 

Stopp Klimawandel!


Mit je einer Aktionskarte wendet sich die Arbeitsgemeinschaft an die Weihnachtseinkäufer und Passanten ihren Mißmut über Klimaignoranz und Störung der persönlichen Freiheit Ausdruck zu verleihen und zu protestieren. Die Vorlage der Protestkarten kann zumindest die Gemüter aufheizen.

Download: Klimakärtchen


 

Buchtipps:



Ernährung & Gesundheit: Biologische Landwirtschaft versus Agrarindustrie

Das leise Sterben (Martin Grassberger)

Martin Grassberger beschäftigt sich in seinem Buch Das leise Sterben: Warum wir eine landwirtschaftliche Revolution brauchen, um eine gesunde Zukunft zu haben mit den Zusammenhängen zwischen unserem rücksichtslosen Umgang mit der Natur, dem leise voranschreitenden Artensterben und dem rasanten Anstieg komplexer, chronischer Erkrankungen rund um die Welt. Die Gründe für den Biodiversitätsverlust sind so vielfältig wie seine Folgen.

Das leise Sterben im Titel des Buches bezieht sich nicht nur auf die Flora und Fauna in Zeiten des Klimawandels, sondern auch auf das Verschwinden unserer Koch- und Esskultur und die zunehmende Präsenz von Fast Food, auf das Bauernsterben, sowie auf das Sterben unseres inneren Gartens, des sogenannten Darm-Mikrobioms. All diese Aspekte sind Folgen der industriellen Landwirtschaft, weswegen der Autor eine Abkehr von gängigen landwirtschaftlichen Maßnahmen wie dem Einsatz von Mineraldünger, Pestiziden und Insektiziden fordert und Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen propagiert.

Die vollständige Rezension von Katharina Hoff-Powell finden Sie unter: https://www.ueber-land.eu/das-leise-sterben-martin-grassberger/




RETTET das SPIEL

Weil Leben mehr als Funktionieren ist

Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.
Was Schiller einst dachte, bestätigt heute die Hirnforschung:
Im Spiel erfahren sie Lebendigkeit. Doch gegenwärtig ist das Spiel bedroht – durch seine Kommerzialisierung. Ebenso wie durch suchterzeugende Online- und Glücksspiele. Der Hirnforscher Gerald Hüther und der Philosoph Christoph Quarch wollen sich damit nicht abfinden.

(Klappentext) Bibliothek ARGE Schöpfungsverantwortung
Hanser Verlag


 

GLOBO

Eine neue Welt mit 100 Menschen

Globo zeigt die Welt in einem fassbaren Größenverhältnis

Exenberger, Neuner, Nussbaumer
Studia Verlag Innsbruck




ARGE Schöpfungsverantwortung

Ökosoziale Bewegung

seit 1989 im Einsatz für Gesellschaft und Kirche

 

Handeln wir in Generationenverantwortung!
Betroffene und Verursachende sind in gleichem
Maße herausgefordert sich zu engagieren.

 Fachkommentare und Behelfe
stehen unentgeltlich zur Verfügung.

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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 02-11-2020