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Die Rolle der NGOs

 

 

 

Klima - wer soll nun das Klima retten?

Gedanken von Helga Kromp-Kolb, Klimaforscherin


Die Lösungen können weder von den Naturwissenschaften noch von den Ökonomen allein erwartet werden, jetzt sind die Sozialwissenschaften gefragt:


Wie kommt eine Gesellschaft vom Verstehen zum Handeln?

Wie überwindet sie die jeder Änderung, insbesondere aber so tiefgreifenden Änderungen entgegenstehenden strukturellen und psychologischen Hindernisse? Wie kann – wie es kürzlich eine europäischer Politiker klar ausdrückte – die Politik die notwendigen Maßnahmen ergreifen ohne seine Wiederwahl zu gefährden? Grundsätzlich scheint es in einer Demokratie nur einen Weg zu geben: den Druck der Zivilgesellschaft.


Druck der Zivilgesellschaft.

Nur sie kann es den gewählten Politikern ermöglichen, der Wirtschaft Spielregeln zu geben, die einen zukunftsfähigen Umgang mit der Natur zur Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg machen. Zu diesem Schluss kommen Soziologen, aber auch ehemalige Führungskräfte aus Wirtschaft und Politik.

In diesem Punkt können die letzten Klimakonferenzen als Erfolg gewertet werden: erstmals hat die Zivilgesellschaft aus allen Bereichen – Umwelt, Soziales, Wirtschaft, Finanz, Gerechtigkeit, Demokratie, etc. – zusammen an einem Strang gezogen. Sie hat erkannt, dass ihre divers erscheinenden Anliegen untrennbar verwoben sind, dass etwa Armutsbekämpfung und Klimaschutz Hand-in-Hand gehen, aber auch die Reform des Finanzsystems oder des Handelsrechtes. Das stimmt hoffnungsfroh.

Es gilt sicherzustellen, dass der Zivilgesellschaft jener Freiraum gewahrt bleibt, der in Demokratien selbstverständlich sein sollte.


Die Rolle der Kirchen, ihre Verantwortung

Ein wesentlicher Verbündeter in den Bemühungen um ein Umdenken könnten Religionsgemeinschaften sein. Die im neuen Lebensstil geforderten Qualitäten – Genügsamkeit (Suffizienz), Ehrfurcht vor allem Leben, Mitgefühl und Solidarität, Verantwortungsbewusstsein, usw. – gelten in praktisch allen Religionen als Tugenden.


Es bedürfte daher lediglich des Besinnens auf die eigenen Werte. Auch haben Religionen immer schon längerfristiges Denken in den Vordergrund gerückt: „Gutes“ Handeln wird –, obwohl meist nicht umgehend belohnt, – doch gefordert. Neben dem Überdenken von Werten ist das längerfristige Denken eines der Rezepte, mittels derer vom Aussterben bedrohte Zivilisationen überlebt haben. Viele Religionsgemeinschaften haben noch einen weiteren Vorteil gegenüber Politikern: Ihre Funktionäre müssen sich nicht alle paar Jahre einer Wahl stellen. Dennoch haben sich die meisten Religionsgemeinschaften zu diesen für die Menschheit existentiellen Fragen noch kaum geäußert. Was hindert die Religionsgemeinschaften aber jetzt am entschlossenen Auftreten? Unwissenheit werden sie nicht ins Treffen führen können.


 

Quelle: Auszug aus dem Klimabeitrag im Dossier „Zeit der Schöpfung“

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