ARGE Schöpfungsverantwortung kontakt newsletter bestellen sitemap datenschutz impressum top_bar
top_bar
Home Button   Über unsThemenSchöpfungszeitServiceSpendenNewsletter Aktuelles
NL 3/21
Sondernewsletter März 2021
SPAREN und TEILEN
Jahresthema 2021 "SPAREN UND TEILEN"
PRESSEMELDUNG: Umfrage zu den SDGs in Kirche und Gesellschaft - HANDLUNGSBEDARF!
Impulse für Advent und Weihnacht – es ist nicht zu spät, damit zu beginnen! (Kopie 1)
Welt im Wandel - SDG UMFRAGE
Sondernewsletter: "mit den SDGs den WANDEL mitgestalten"
Presseaussendung zum Beginn der Schöpfungszeit
Schöpfungszeit 2020: SDG - den Wandel mitgestalten
Klima retten - Schöpfungszeit gestalten
HANDELN für morgen
Auf diesem Boot befinden wir uns alle
Leben in, mit und nach der Krise
PRESSEMITTEILUNG: Fasten, was dem Leben dient
Wir sind ein Teil der Welt
PRESSEAUSSENDUNG: SDG Jour-Fixe
Advent 2019
Mensch und Technik
Handeln! Jetzt! Vom Diskutieren zum Handeln.
Termine Schöpfungszeit
Du sollst nicht töten
Empört und Engagiert Euch!
PRESSEAUSSENDUNG: Nachhaltiger Lebensstil bekämpft Klimawandel
30 Jahre Ökosoziale Bewegung i/d kath Kirche
Was dem Leben dient
Klima Flugverkehr NGOs und Kirchen
Schenken Sie Umweltarbeit!
Advent - Weihnachten 2018
Fastenzeit 2018
Ökologie und Religion
Save the Date: Symposium
Erderwärmung, Grünes Fliegen etc.
Schöpfungstag 2018
Schöpfungszeit 2018
Einladung Symposium
Mobilität 2018
Infoabend Multimodalität
Multimodalität 2018
SYMPOSIUM 2018
Rep Friedensaktiv. Kinder
Es geht um's Klima
-
ARCHIV  2014 bis 2017
suche
 
spacer
Seite druckenSeite weiterempfehlen
spacer
 
Winterling im Frühlingserwachen (Bild: Anna-Maria Kumer)

 


Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

 

Liebe Freunde der ARGE Schöpfungsverantwortung!


SPAREN UND TEILEN nennt sich das heurige Jahresthema, das über den vielfältigen Aktivitäten der ARGE Schöpfungsverantwortung stehen soll.

Sparen im Sinne eines achtsamen, gerechten Umgangs mit den schwindenden Ressourcen – Boden, Bodenschätze, Wasser, Lebensmittel, …

Teilen der aktuell so ungleich verteilten Güter, des Kapitals, des Zugangs zu Bildung und zu Gesundheitsversorgung, …

Beides ist gerade für die Chancen der jungen Generation so wichtig – darf sie darauf hoffen, dass wir mit ihr zu teilen bereit sind? An konkreten Themen bieten wir Ihnen einen Bericht über unser eben zu Ende gehendes SDG-Projekt; menschliche und wirtschaftliche Aspekte zu Corona; den Stand in der Glyphosatfrage; das internationale Atomwaffenverbot; die Bedrohung des Regenwaldes in anderen Ländern und der Agrarflächen in unserem Land. Zwei theologische Beiträge in ganz verschiedenen Stilgattungen und interessante Buchempfehlungen runden diesen Newsletter ab.

Teilen Sie mit uns nicht nur den Schatz an Wissenswertem, den wir Ihnen bieten, sondern auch die Kosten für unseren Einsatz und beachten Sie bitte den Spendenaufruf!

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung der größer werdenden Aufgaben in einer krisengeschüttelten Zeit. Mit einer FÖRDERMITGLIEDSCHAFT ermöglichen Sie eine rechtzeitige Budget- und Projektplanung, aber auch großzügige SPENDEN dienen dem täglichen Dienst an Gesellschaft und Kirche.

Hier jetzt online spenden!


 

 

Abschluss des Projektes

„mit den UN Nachhaltigkeitszielen, den SDGs, den Wandel mitgestalten“

– aber natürlich kein Ende!

Das am 1. August 2020 gestartete Projekt läuft noch bis Ende Jänner 2021, seine Ergebnisse liegen aber jetzt bereits auf.
Das Ziel war es, die SDGs (Sustainable Development Goals) der UN, nicht bloß bekannt zu machen, sondern sie tatsächlich im Bewusstsein der Menschen zu verankern, damit sie auch aktiv gelebt und umgesetzt werden zwecks Ermöglichung eines lebenswerten Lebens für alle. Wie die bisherige Erfahrung zeigt, ist der Prozess erst wenig fortgeschritten und bedarf daher verstärkten Antriebs. Ein solcher soll gerade auch von den Kirchen in Angriff genommen werden.

Daher waren unsere speziellen Zielgruppen: kirchliche Einrichtungen (ökumenisch), Umweltbeauftragte in Diözesen und Pfarren, Bildungseinrichtungen (generationenübergreifend), Gottesdienstbesucher, Vertreter interreligiöser Zusammenarbeit, Interessierte der Zivilgesellschaft sowie Teilnehmer bisheriger Projekte der ARGE Schöpfungsverantwortung als gesellschaftspolitische Multiplikatoren.

Impulse zur eigenverantwortlichen Umsetzung

Über die dazu erarbeiteten Materialien und deren Verbreitung informiert unsere Webseite www.argeschoepfung.at. Diese wurde während der Projektphase (September bis Dezember) monatlich stets über 20.000 mal besucht. Für die einschlägigen Behelfe zur Selbstorganisation (Leporello, fachbezogene Info-Folder und Plakate) gab es unter anderem Großbestellungen, die uns veranlassten, das Kontingent aufzustocken. Insgesamt war ein positives Feedback zu verzeichnen. Weitere Aussendungen sind im Gange.

Die Ergebnisse der Umfrage (zum Stand der Umsetzung in kirchlichen Einrichtungen) erscheinen in Kürze auf unserer Homepage.

„Daheim im Netz des Lebens“ den Wandel mitgestalten!
      Verstehen Sie das als EINLADUNG, auch 2021 den Weg mit uns zu gehen!


 

 

Unsere neue Mitarbeiterin Anna-Maria Kumer mit dem neuen Werbeplakat für die SDGs

DAUERBRENNER CORONA

 

Sich und andere schützen

 

 

Eine Unzahl an unterschiedlichsten Beurteilungen der aktuellen Situation erreicht uns jeden Tag. Egal, was tatsächlich oder mehr oder weniger stimmt, mit einer Grundhaltung handelt man sicher immer richtig: SICH UND ANDERE SCHÜTZEN!

  • Weiters: Bei allen Belastungen, die fast jeden von uns betreffen, sollen auch die Chancen, die sich aus der geänderten Situation ergeben, beachtet und genützt werden:
  • die Gelegenheit, unsere Routinen zu überdenken, Änderungen vorzunehmen und mehr Zeit für Wesentliches (soziale Kontakte!) zu erübrigen.
  • wahrnehmen, wie sich die Situation der Umwelt (immerhin schon ein wenig) zum Besseren gewendet hat. Covid-19 bewirkt eine deutliche Verringerung der Treibhausgase und anderer luft-, wasser- und bodenverschmutzender Emissionen.
  • Auch die vorangetriebene Digitalisierung könnte ein Werkzeug zu mehr Nachhaltigkeit für uns alle sein: digitale Meetings statt Verkehrswege; Plattformen bilden sich, die uns helfen, Dinge zu teilen statt zu besitzen. (ARGE-Jahresthema!)
  • Entstehen einer neuen Form von Respekt und Empathie – einerseits für bestimmte, besonders belastete Berufsgruppen, darüber hinaus ein allgemein gesteigertes Bewusstsein für Eigenschaften wie Solidarität, Improvisationstalent, Humor, Zuversicht und Mut.
  • Auf der Suche nach den Ursachen der Pandemie. In welchem Zusammenhang steht Corona zu unserem Lebensraum? Was geschieht, wenn wir unsere „Killerzellen“ einbüßen? Ein Buchhinweis dazu, siehe unten.

 


SDGs und COVID-19

 

aus dem Bertelsmann Stiftung Sustainable Development Report 2020 "The Sustainable Development Goals and COVID-19"(13.01.2021)

Die COVID-19 Pandemie wird schwere negative Auswirkungen auf die Agenda 2030 und ihre 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung haben,

denn sowohl der Globale Norden wie auch Länder des Globalen Südens kämpfen weiterhin mit den negativen Auswirkungen der weltweiten COVID-19 Pandemie. Zwar ist mit der Impfstoffentwicklung und dem Start der Impfungen eine Entspannung der Situation in Blickweite, jedoch ist jetzt schon zu beobachten […], dass COVID-19 schwere negative Auswirkungen auf die Agenda 2030 und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung haben wird oder bereits hat. Für die Studienherausgeber stellt diese globale Gesundheitskrise, die aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ebenso eine Wirtschaftskrise nach sich zieht, einen erheblichen Rückschlag für die globalen Ambitionen, die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung zu erreichen, dar. Die Krise wirkt dabei als Brennglas und verschärft bereits bestehende soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten, auch sind zumeist vulnerable Gruppen von den negativen Auswirkungen der Krise betroffen.


  
    Seitdem sich unserem Geist einerseits die Existenz der Noosphäre und
    andererseits die vitale Notwendigkeit, in der wir uns befinden,
    sie zu retten, enthüllt hat, spricht die Stimme immer gebietender.
    Sie sagt nicht nur: „Liebet Euch, um vollkommen zu sein“, vielmehr fügt sie hinzu:
    „Liebt Euch, oder Ihr geht zugrunde.“


    (Teilhard de Chardin)


 


UMWELT - UMWELTGIFTE - GLYPHOSAT



(Bild: Dimitris Vetsikas, pixabay.com)

 

Neue Methode weist Glyphosat im Meer nach

„Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat lässt sich dank einer neuen Messmethode nun auch im Meer nachweisen. Das Verfahren ermöglicht es, sowohl das umstrittene Herbizid selbst als auch dessen Abbauprodukt in Salzwasserproben aufzuspüren."


"Glyphosat zählt zu den weltweit am häufigsten eingesetzten Unkrautvernichtern. Das umstrittene Mittel gelangt vom Land in Bäche, Flüsse und Seen." Dass Glyphosat und dessen Abbauprodukt AMPA (Aminomethylphosphonsäure) sogar auch ins Meer gelangt, gelang der  Meereschemikerin  und IOW-Forscherin Marisa Wirth mit ihrem Team nun nachzuweisen.

"Die gemessenen Konzentrationen liegen laut dem Forschungsinstitut weit unterhalb jener Werte, die für Menschen und Organismen als bedenklich diskutiert werden."

"Wie gefährlich Glyphosat ist, konnte die Wissenschaft bisher nicht abschließend klären. Die Internationale Agentur für Krebsforschung stuft das Pflanzenschutzmittel als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Zulassungsbehörden großer Agrarstaaten sehen hingegen keine Gefahren. Die EU-Kommission hatte im Dezember 2017 entschieden, die europäische Genehmigung für Glyphosat um fünf Jahre zu verlängern."

Trotz großer Widerstände gegen die Massenvernichtung erklärt die EU-Kommission, dass ein Nationales Glyphosat-Totalverbot EU-rechtlich nicht möglich ist…. lesen Sie hier weiter

(Quelle: https://science.orf.at/stories/3203535/ 14. Dezember 2020 [Abfr. 24.01.21])


Aktuelle Aktion: „Kein Steuergeld für Glyphosat“

Mit dieser Forderung richtete sich am 25. Jänner eine breite Allianz aus insgesamt 24 österreichischen Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Imkerei, Gesundheitsschutz, Umweltschutz, Naturschutz, Tierwohl, ArbeitnehmerInnenschutz, KonsumentInnenschutz, Entwicklungszusammenarbeit sowie der kirchlichen Umweltorganisation ARGE Schöpfungsverantwortung an die Landwirtschaftsministerin Köstinger „Agrarumweltförderungen an den Verzicht auf Glyphosat knüpfen!“

Die ARGE Schöpfungsverantwortung wird sich weiterhin für ein umfassendes Glyphosatverbot einsetzen! 



Das ganze Konzept des Mitgefühls beruht auf einem scharfen Bewusstsein der wechselseitigen Abhängigkeit aller Lebewesen, die alle Teil voneinander und miteinander verwoben sind.


(Thomas Merton)


 

 

(Bild: icanaustria.at)

Atomwaffen international geächtet

Atomwaffenverbot ratifiziert - Ab dem 22. Jänner 2021 sind Atomwaffen völkerrechtlich verboten!

“Ab dem 22. Jänner 2021 sind Atomwaffen völkerrechtlich verboten, zufällig zwei Tage nach der Inauguration des neuen US-Präsidenten. 75 Jahre nachdem Atomwaffen erstmals eingesetzt wurden und am 75. Geburtstag der Vereinten Nationen, haben wir mit der 50. Ratifikation durch Honduras einen historischen Meilenstein geschafft. Die jahrzehntelange Arbeit der weltweiten Zivilgesellschaft wurde belohnt. Es steht nun außer Frage, dass diese Massenvernichtungswaffe illegal ist. Durch die Ächtung wird über die Zeit jenen Staaten die Grundlage entzogen, ihre Sicherheit auf einer Massenvernichtungswaffe beruhen zu lassen”, kommentiert Nadja Schmidt, Vorsitzende von ICAN Austria. 

Mit dem Inkrafttreten des Vertrags werden Atomwaffen völkerrechtlich auf den gleichen Status gestellt wie die übrigen Massenvernichtungswaffen, die in der Biowaffen- und Chemiewaffenkonvention 1971 bzw. 1993 geächtet wurden. Damit steigt der Druck auf die 9 nuklear bewaffneten Staaten, neue Anstrengungen zur Abrüstung zu unternehmen.

Damit ist er ein großer Erfolg der Staaten, die sich klar zu einer Welt ohne Nuklearwaffen bekennen, den Opfern und den Zivilgesellschaften. Die Geschichte hat gezeigt, dass Verträge, die Massenvernichtungswaffen verbieten, wie chemische und biologische Waffen oder das Landminenverbot, immer eine treibende Kraft für Veränderung waren. Sie wandelten Denkmuster und führten zum Abzug von Investitionen in diese Waffen. 

(Quelle: https://www.icanaustria.at/neuigkeiten/22-jaenner-2021-der-atomwaffenverbotsvertrag-tritt-in-kraft/ [Abfr. am 14.01.2021])

 



S P E N D E N A U F R U F

Werden Sie FÖRDERMITGLIED oder SPENDEN Sie online!



(Bild: vaticannews.va)

Regenwald-Bericht WWF

Fünffache Fläche Österreichs vernichtet

[...] Allein in 24 von Entwaldung besonders stark betroffenen Gebieten ist seit 2004 bis 2017 eine Fläche von mehr als 43 Millionen Hektar - tropischen Regenwalds zerstört worden - das entspricht der fünffachen Fläche von Österreich. Dies geht aus einem am Mittwoch [13. 1.] veröffentlichten WWF-Report zu globalen "Entwaldungsfronten" hervor. Ein Großteil davon geht auf das Konto der industriellen Landwirtschaft, die immer neue Weide- und Ackerflächen erschließt.

Dazu kommt der Flächenfraß für neue Infrastruktur- und Bergbauprojekte. Der WWF fordert deshalb eine ökologische Wald- und Ernährungswende, die an den Wurzeln der Probleme ansetzt. "Regenwälder sind eine Gesundheitsvorsorge für Mensch und Natur. Sie speichern Kohlenstoff, bieten wichtigen Lebensraum und sind ein Bollwerk gegen Pandemien. Daher müssen wir die Entwaldung stoppen, sonst stoppt das Leben, wie wir es kennen", sagte Georg Scattolin, Leiter des internationalen Programms beim WWF Österreich.

Die Naturschutzorganisation pocht auf mehr Unterstützung für die Länder des globalen Südens sowie ein EU-Lieferkettengesetz, das starke Sozial- und Umweltstandards in den Handelsbeziehungen verankert. "Europa trägt eine Mitverantwortung, wenn immer mehr Regenwald für Futtermittelsoja, Kakao und Rindfleisch vernichtet wird. Rund ein Sechstel aller in der EU gehandelten Lebensmittel tragen zur Entwaldung in den Tropen bei", erklärte Scattolin. […] 

(Quelle: https://www.diepresse.com/5921948/regenwald-report-funffache-flache-osterreichs-wurde-vernichtet [13.1.2021, Abfr. 17.1.2021, Hervorhebungen d. Red.])



Wenn jeder Einzelne darauf verzichtet, Besitz anzuhäufen, dann werden alle genug haben.

(Franz von Assisi)


(Bild: Rony Michaud, pixabay.com)

Bienen und Bauern retten!

Wasserversorger fordern Agrarwende und appellieren zur Unterstützung der Europäischen Bürgerinitiative

Die sichere und ausreichende Versorgung mit unserem wichtigsten Lebensmittel wird immer schwieriger: Denn der Klimawandel sowie Einträge von Düngemitteln und Pestiziden ins Grundwasser gefährden unser Trinkwasser.  
 
Deshalb wenden sich die Verbände von Wasserwerken aus sechs europäischen Ländern an die Öffentlichkeit. Ihre eindringliche Botschaft: Um die Trinkwasserversorgung nachhaltig zu sichern, ist ein sofortiger Kurswechsel in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union nötig. Die Wasserversorger fordern eine Reform zugunsten von Bio-Landwirtschaft, Agrarökologie und bodenschonenden Anbauformen sowie eine Abkehr von den Flächenprämien. 

Mit diesen Forderungen wollen sie die laufenden Verhandlungen zwischen der EU-Kommission, dem Europaparlament und den EU-Mitgliedstaaten zur GAP beeinflussen. Vom Verhandlungstisch hört man nichts Gutes: Selbst die zaghaften Reformvorschläge der Kommission werden von den Mitgliedstaaten unter Führung der deutschen Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) blockiert. 


Den BürgerInnen empfehlen die Wasserversorger deshalb, die Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten!“ zu unterzeichnen. Wenn bis zum Sommer eine Million Unterschriften zusammenkommen, müssen sich EU-Kommission und Europaparlament mit den Forderungen nach einem Verbot chemisch-synthetischer Pestizide bis 2035 und einer Umschichtung der Agrarsubventionen auseinandersetzen. Bitte stellen auch Sie sich hinter diese Forderungen:

 


 

 

 

 

THEOLOGIE - ETHIK - LITURGIE

 

 

Die Pandemien und andere Geißeln der Geschichte

Auszug aus der Enzyklika FRATELLI TUTTI (Über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft) von Papst Franziskus, Oktober 2020

34. Wenn alles miteinander verbunden ist, fällt es uns schwer zu glauben, dass diese weltweite Katastrophe nicht in Beziehung dazu steht, wie wir der Wirklichkeit gegenübertreten, wenn wir uns anmaßen, die absoluten Herren des eigenen Lebens und von allem, was existiert, zu sein. Ich möchte hiermit nicht sagen, dass es sich um eine Art göttlicher Strafe handelt. Ebenso wenig kann man behaupten, dass der Schaden an der Natur am Ende die Rechnung für unsere Übergriffe fordert. Es ist die Wirklichkeit selbst, die seufzt und sich auflehnt. Es kommen uns da die berühmten Verse von Vergil in Erinnerung, wo die Tränen der Dinge oder der Geschichte heraufbeschworen werden.

35. Wir vergessen aber schnell die Lektionen der Geschichte, der »Lehrerin des Lebens«. Ist die Gesundheitskrise einmal überstanden, wäre es die schlimmste Reaktion, noch mehr in einen fieberhaften Konsumismus und in neue Formen der egoistischen Selbsterhaltung zu verfallen. Gott gebe es, dass es am Ende nicht mehr „die Anderen“, sondern nur ein „Wir“ gibt. Dass es nicht das x-te schwerwiegende Ereignis der Geschichte gewesen ist, aus dem wir nicht zu lernen vermocht haben.

(Quelle: http://www.vatican.va/content/francesco/de/encyclicals/documents/papa-francesco_20201003_enciclica-fratelli-tutti.html)


 

 

Ungehaltene Predigt über das Ewige Leben


von Pfr. Werner Gebert, 72131 Ofterdingen, (im Dez. 2020) –
der ARGE SVA freundlicherweise zur Verfügung gestellt, passend zum Jahresthema! 

Der Wunsch nach einem ewig‘ Leben
ist gar nicht jedermanns Bestreben.
Die meisten wollen heute handeln
und nicht in Himmelshöhen wandeln. 

Für Christen ist – von hohem Rang –
das ewig‘ Leben von Belang.
Der Glaube braucht das ewig‘ Leben
so wie der Weinstock seine Reben.

Doch fragt so mancher gute Christ,
was wohl das ewig‘ Leben ist.
Versprochen ist‘s, das weiß man schon,
doch gibt’s kein klares Bild davon.

Oft ist ein falsches Bild vorhanden,
gar oft wird „ewig“ missverstanden,
oft wird mit Absicht so getan,
als fing es erst im Jenseits an. 

Wer hier erfüllt von Jesu Geist,
wer ihn mit seinem Leben preist,
der kann auch in der Todesnot


 

 



BUCHEMPFEHLUNGEN


Wir haben für Sie gelesen...

 

Dem Wandel eine menschliche Gestalt geben
Ralph Bergold / Jochen Sautermeister / Adré Schröder

Die rasanten Wandlungsprozesse in Wirtschaft, Politik, Medien, Wissenschaft und Gesellschaft können verunsichern und Ängste hervorrufen. In einer Zeit tiefgreifender Umbrüche sucht der Band nach Ressourcen gemeinschaftlicher Problembewältigung und entwickelt Orientierungsperspektiven für ein menschliches Zusammenleben in der Gesellschaft von morgen. U.a. mit folgenden Themen: Künstliche Intelligenz und Big Data; Digitalisierung der Arbeitswelt; Finanzmärkte; Europa; Zuwanderungspolitik; Friedensethik; Umweltethik u.v.m.

 


 

 

Wir können es besser
Wie Umweltzerstörung die Corona Pandemie auslöste…

Clemens Arvay

Erst durch negative Umwelteinflüsse konnte COVID-19 zu einer Pandemie werden. Wer nun denkt, dass uns Abstand, Masken und ein unausgereifter Impfstoff auf Dauer retten werden, begreift nicht den Ernst der Lage. Das Coronavirus ist nur ein Symptom. Es steht für einen Lebensraum, der uns zunehmend krankmacht. Anhand neuester Studien zeigt Clemens Arvay erstmals, wie Gesundheitskrisen und Umweltzerstörung zusammenhängen. Dabei weist er nach, dass COVID-19 in Wirklichkeit ein Umweltskandal ist - und dass sowohl Politik als auch Medien seit Monaten viel zu einseitig auf die Krise reagieren und damit fatalen Schaden anrichten. Er fordert einen ökomedizinischen Umbruch - und zeigt, was jeder tun kann, um gesund zu bleiben.


 

 

Eine neue Wirtschaft
Zurück zum Sinn

Johannes Gutmann, Robert Bogner, Josef Zotter

Irgendetwas scheint mit unserer Wirtschaft nicht zu stimmen. Sie macht wenige Reiche immer reicher, während sie den Rest der Menschheit unter wachsenden Druck setzt. Sie fördert Pandemien und zerstört den Planeten. Aber wo sind die Alternativen? Was brauchen wir und was müssen wir dafür tun? Drei Unternehmer, die immer schon andere Wege gegangen sind, geben Antworten auf diese Fragen und zeigen, wie eine neue Wirtschaft in jedem Einzelnen von uns entstehen kann.


 

 

Unberechenbar
Das Leben ist mehr als ein Gleichnis


Harald Lesch, Thomas Schwartz


Gibt es eine perfekte Gesellschaft? Nein. Aber in welcher Gesellschaft wollen wir leben – vor allem, wenn es schwierig wird? Helfen da Physik, Mathematik oder die Wirtschaft? Harald Lesch und Thomas Schwartz analysieren mit Scharfsinn und Witz, welche Missstände und Fehlentwicklungen uns beschäftigen. Viel wichtiger aber: Sie begnügen sich nicht mit Krisen-Gejammer, sie wollen mehr. Ihre Schlüsse sind wissenschaftlich präzise, sie entlarven Verschwörungstheorien und Vorurteile, und stellen konkrete Forderungen, an Politik, Wirtschaft und jeden einzelnen. Pointiert und vor allem kreativ erklären Lesch und Schwartz, weshalb das Dorf-Prinzip hilft, singen das Lob der Grenze und lassen eine Freiheit fühlen, die Dialekt spricht und Raum gibt. Ein faszinierendes und bahnbrechendes Buch – ein Buch so unberechenbar wie das Leben.


 

 

Freude am Leben
Feste feiern im Kirchenjahr

Vorwort: Bischof Helmut Krätzl

Wer feiert, zeigt, dass er Freude am Leben hat. Feste geben Orientierung und Halt. Dieses Buch geht den christlichen Festen im Laufe eines Jahres nach und verknüpft sie mit dem konkreten Leben.
Nach einer allgemeinen Einführung zu den Themen Freude und Feiern, Kirchenjahr und dem Sonntag als Urfeiertag der Christen werden Festkreise und besondere Festtage behandelt. Auf eine Erklärung folgen Bibelstellen aus der römisch-katholischen Liturgie. Anschließende Meditationen zeigen den Bezug zum Leben, zur Freude am Leben.
„Eine Fülle von Denkanstößen zum besseren Verständnis christlicher Feste“ (aus dem Vorwort von Helmut Krätzl, em. Weihbischof von Wien)

 (Quellen: Klappentexte)

 


 

S P E N D E N A U F R U F

Werden Sie FÖRDERMITGLIED oder SPENDEN Sie online!


ARGE Schöpfungsverantwortung

Ökosoziale Bewegung

 

seit 1989 im Einsatz für Gesellschaft und Kirche

Unser Newsletter erfreut sich einer weitreichenden Leserschaft und soll auch weiterhin mit einer Synergie von Ökologie und Religion aufwarten und zur Umsetzung von Aktionen, umweltpolitischen Initiativen und Projekten anregen können. Dafür leistet ein Team von Aktivisten und Experten ehrenamtliche Arbeit.

Handeln wir in Generationenverantwortung!
Betroffene und Verursacher sind in gleichem Maße herausgefordert sich zu engagieren.

 
Das Redaktionsteam:
Isolde Schönstein (Leitung), Roland Zisser, Angelika Fabrizy-Söllner, Anna-Maria Kumer



DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung):
Wie schon bisher haben Sie die Möglichkeit, sich für den Newsletter an- oder abzumelden. Hier gelangen Sie zu unserer Datenschutzerklärung.

 

 

spacer
spacer
  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 31-01-2021