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Newsletter  Mai 2020


"Tanzt unsere Welt mit sich schon jetzt im Fieber?"


Es bleibt nicht aus, dass bei alledem die
Endlichkeiten nicht nur zu irdischem Staub,
sondern auch wieder zu Sternenstaub werden.
Uns hilft Gott, hierfür unsere Welt,
nicht nur die Erde, in Vielfalt zu erhalten!


(frei zitiert nach Ed Swillms (Karat 1982) in Tilman Kluge, 2016 - Sternenstaub)



Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Es ist Zwölf. Foto: Fridays-for-Future-Demo im September 2019. ARGE SVA

Wie die Welt morgen aussehen wird, liegt heute in unserer Hand. Wenn wir jetzt schon wissen wollen, wie die Zukunft sein wird, müssen wir auch jetzt beginnen, sie zu gestalten.

Alle arbeiten immer daran, die Zukunft in je ihrem Sinne zu gestalten. Wenn WIR eine Welt wollen, die gerecht, sozial, friedlich und gesund ist, müssen wir täglich die Weichen dafür stellen; manchmal ist es schwieriger, manchmal der Zeitpunkt dafür günstiger - wie eben jetzt, wo die "Welt nach Corona" viel debattiert wird.

Als gefährliche Drohung (eigentlich ein Straftatbestand!) erscheint in diesem Zusammenhang die Ankündigung vieler Regierender, möglichst bald wieder "zum Normalzustand zurückkehren" zu wollen. Das bedeutet realiter: Kriege, Umweltzerstörung in gigantischem Ausmaß, soziale Ungleichheit, Arbeitssklaven, Flüchtlingswellen, neue Seuchen.

Als Alternative bietet sich eine Umorientierung an: an sozialen Maßstäben, Nachhaltigkeit, an Gerechtigkeit, Frieden, Schöpfungsverantwortung. Diese biblische Vision und Option steht immer offen und harrt der Verwirklichung. Gottes Beistand ist und dazu verheißen, dafür arbeiten müssen wir aber selber. Eine Auswahl an aktuellen Erfordernissen bietet wieder unser Newsletter.

 

INHALTSÜBERSICHT

1. Corona - Klimawandel
2. Nachricht aus Neuseeland
3. Flugverkehr auf Klimakurs bringen
4. Lehrt Not beten?
5. Globale Methanemissionen steigen
6. Coronakrise als Chance ?!
7. Aktion Klimavolksbegehren
8. Aktion Bauern&Bienen retten
9. Aktion Platz für Wien
10. Stopp Plastikflut
11. Neues zu den SDGs
12. Papst Johannes Paul II. zum Gedenken
13. Schöpfungszeit 2020
14. Perspektiven der Schöpfung
15. Spenden Sie Umweltausbildung




Klimawandel und Corona sind keine Gegenspieler. Foto: pixelio.de/Eppenschwandtner

Durch Corona nicht den Klimawandel vergessen


"So schlimm die Corona-Krise auch ist, der fortschreitende Klimawandel ist in mehrfacher Hinsicht viel schlimmer: Die Erfahrung im Umgang mit Seuchen in den letzten 1000 Jahren in Europa zeigt, dass diese immer wieder im Laufe einiger Jahre vorübergegangen sind, auch wenn in manchen Perioden mit großen Opferzahlen. Auch die aktuelle Pandemie wird früher oder später vorübergehen.

Doch diese Hoffnung gibt es hinsichtlich der Erderwärmung nicht. Diese wird die nächsten Jahre und Jahrzehnte immer schlimmer werden, es sei denn, die Industrie- und Entwicklungsländer bauen ihr Energiesystem bis 2040 grundlegend um und verzichten auf fossile Energien."

So argumentiert ENERGYPEACE aus Mureck in ihrem Infoblatt 3. Welche wichtigen Beschlüsse die Politik in Österreich noch bis zum Sommer 2020 fassen müsste, um die fossilen Energien zurückzudrängen, lesen Sie im [vollständigen Artikel].

 


 

Aotearoa nennen die Maori ihre so vielfälitige Insel Neuseeland. Foto: nzna.org

Greenpeace Neuseeland informiert


Eine Antwort auf die Covid-Krise -
ein grüner New Deal für Neuseeland, der beispielhaft ist


Derzeit ist Neuseeland mit drei Krisen gleichzeitig konfrontiert: der Covid-19-Pandemie und einem damit verbundenen wirtschaftlichen Abschwung, zunehmender Ungleichheit sowie einer sich verschlechternden Klima- und Umweltkrise. Da die Regierung ihre Aufmerksamkeit auf das langfristige Projekt der wirtschaftlichen Erholung richtet, fordert Greenpeace sie dringend auf, eine Reaktion zu planen, die uns vor den Auswirkungen des Klimawandels schützt und Arbeitnehmer und schutzbedürftige Gemeinschaften hochhebt. Greenpeace NZ: "Im Moment haben wir eine beispiellose Gelegenheit, die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern und gleichzeitig Aotearoa (New Zealand) widerstandsfähiger zu machen."


[mehr]


 

Flugbewegungen über Europa vor der Coronakrise. Foto: Aargauer Zeitung

Flugverkehr auf Klimakurs bringen


Auch das ist ein Dauerbrenner, dem leider erst viel zu spät die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt wurde (dieselbe Aufmerksamkeit fehlt derzeit für den Schiffsverkehr - Kreuzfahrtschiffe!). Eine aktuelle Publikation des VCÖ bringt die dringend zu setzenden Maßnahmen auf den Punkt:

"Der Flugverkehr hat bis zu Beginn des Jahres 2020 stark zugenommen und ist im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln besonders klimaschädlich. Dennoch wird Flugverkehr in der EU und in Österreich stark subventioniert. Um die Erderhitzung bremsen zu können, ist der Flugverkehr auf ein ökologisch verträgliches Maß zu begrenzen."

Die Steuerprivilegien für den Flugverkehr sollen beendet werden. Weiters kostet der Billig-Airline-Boom viele Arbeitsplätze. Die gerade verhandelte Staatshilfe für die Austrian Airlines soll an Klimabedingungen geknüpft werden. Generell braucht es weniger Flüge und mehr Bahn. Videokonferenzen sind eine wertvolle Ergänzung.

Der Klimakurs im Flugverkehr heißt Reduktion, Ziele und Zeitpläne mit konkreten Maßnahmen für den Ausstieg aus fossilen Treibstoffen festlegen:

  • Fluggesellschaften sind zur Erarbeitung von Unternehmensstrategien für eine Dekarbonisierung im Einklang mit der 1,5-Grad-Grenze des Pariser Klimaabkommens zu verpflichten.
  • Keine weiteren Investitionen in den Kapazitätsausbau vorhandener Flughäfen sowie in regionale Flughäfen vornehmen.
  • Attraktive und schnelle internationale Bahnverbindungen stärker ausbauen.
  • Tourismusmarketing verändern, um längere Aufenthaltsdauer der Gäste und kürzere Reisedistanzen attraktiver zu machen.

[mehr im VCÖ-Factsheet Klimakrise nur mit wenig Flugverkehr zu bewältigen]


 

 

Gunter Prüller-Jagenteufel. Foto: ED Wien

Lehrt Not beten?


Glauben und Aberglauben in der Corona-Krise


Not lehrt beten!“ Dieses Sprichwort ist mir in den letzten Wochen öfter begegnet; und manche*r fromme Christ*in möchte darin die Chance erkennen, dass Menschen zur Kirche „zurückfinden“. Allerdings ist auch das Gegenteil wahr: Not lehrt nicht nur beten, sondern auch fluchen. Vielleicht sollte man es also doch besser mit Theodor Fontane halten, der nüchtern feststellt: „Die Not lehrt beten, sagt das Sprichwort, aber sie lehrt auch denken, und wer immer satt ist, der betet nicht viel und denkt nicht viel.“

So beginnt Dr. Gunter Prüller-Jagenteufel, Ao. Univ.-Professor für Theologische Ethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien, seinen einschlägigen Blog-Beitrag auf
https://www.feinschwarz.net/lehrt-not-beten-glauben-und-aberglauben-in-der-corona-krise/

In weiterer Folge rekurriert er auf die abergläubische Haltung eines röm.-kath. Weihbischofs, der selbst 300 Jahre nach Beginn der "Aufklärung" (1720–1800) immer noch einen "Gott" verkündigt, der willkürlich die von ihm selbst geschaffenen Naturgesetze (zum Gefallen seiner Gläubigen) außer Kraft setzt und daher natürlich auch beim kath. Kommunionempfang die mögliche Corona-Ansteckungsgefahr außer Kraft setzt.

Von den vielen Theologinnen und Theologen, die längst nicht mehr so einem "Lückenbüßergott" anhängen, greift Dr. Prüller-Jagenteufel dann Dietrich Bonhoeffer heraus und expliziert an dessen Gedankengut, wie Gott tatsächlich in der Welt wirkt, mündend in der Feststellung:

"Glaube bedeutet also nicht, die Hände in den Schoß zu legen und die Problemlösung Gott zu überlassen, sondern vielmehr um Gottes Willen eigenverantwortlich zu handeln."

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie unter der oben zitierten Webseite, eine gute Zusammenfassung auch unter https://religion.orf.at/stories/3002236/

Der Autor dieses NL-Beitrags empfiehlt aber allen theologisch Interessierten wirklich die Lektüre der vollständigen Fassung!

 



Verwiesen sei in diesem Zusammenhang wieder auf das passende Zitat von Martin Luther King, der Leitspruch der ARGE Schöpfungsverantwortung ist:

Gott wird nicht handeln, wenn wir müßig bleiben

Wir dürfen nicht damit rechnen, dass Gott mit einem atemberaubenden Wunder das Böse aus der Welt vertreiben wird. Solange wir das glauben, können unsere Gebete nicht erhört werden; denn wir werden Gott um Dinge bitten, die er niemals tun wird. Gott wird nicht alles für den Menschen tun, und der Mensch kann nicht alles allein tun.
Wir müssen erkennen, dass es Aberglaube ist, wenn wir annehmen, Gott werde handeln, wenn wir müßig bleiben.

 



 

Hans-Josef Fell. Foto: oekonews.at

Globale Methanemissionen steigen auf Rekordhoch

 

Investitionen in Erdgas sind verantwortungslos


Kommentar von Hans-Josef Fell; stark gekürzte Version mit Anmerkungen der Redaktion

Noch immer hält sich hartnäckig die Meinung, dass Erdgas eine notwendige Übergangstechnologie auf dem Weg zu 100 % Erneuerbaren Energien sei. Begründet wird dies mit den geringeren CO2-Emissionen von Erdgas beim Verbrennen in Kraftwerken oder Heizungen, im Vergleich zu Kohle oder Erdöl. Doch dabei wird oft bewusst verschwiegen oder einfach übersehen, dass in der Vorkette der Bereitstellung von Erdgas bereits hohe Methanemissionen auftreten, infolge von Leckagen bei den Bohrlöchern und Pipelines. Dabei ist Methan wesentlich klimaintensiver als CO2. Neben den genannten Erdgasleckagen sind die Massentierhaltung von Rindern, der Reisanbau und insbesondere das zunehmende Auftauen von Permafrostböden die Ursache für Methanemissionen.

Während die sich Politik, ein Großteil der Medien, aber auch viele Klimaschützer*innen auf die Minderung von CO2-Emissionen fokussieren, führt Methan in der öffentlichen Klimadebatte nach wie vor ein Schattendasein. Das muss sich ändern. Denn Methan ist nicht nur heute für nahezu die Hälfte der Wirkung der Treibhausgase verantwortlich, sondern wirkt vor allem kurzfristig wesentlich stärker als CO2. Über einen Zeitraum von 20 Jahren gesehen ist das globale Erwärmungspotenzial von Methan etwa 85-mal so hoch wie das von CO2.

Daher ist es erforderlich, alle CO2-Preis-Debatten und -beschlüsse konsequent auch auf Methan und andere Treibhausgase auszuweiten, was bisher weitestgehend nicht stattfindet. CO2-Preise können ohne Einbeziehung von Methan dann sogar kontraproduktiv wirken, wenn – wie in Deutschland bereits geschehen – ein Umstieg von Kohle auf Erdgas statt auf Erneuerbare Energien stattfindet.

Quelle: [vollständiger Beitrag]

https://www.energie-bau.at/energie-wirtschaft/3321-hans-josef-fell-globale-methanemissionen-steigen-auf-rekordhoch

 




Corona-Krise als Chance

 

Corona als Chance zur positiven Veränderung

Was kommt nach der Corona-Pandemie, was wird sich ändern, was können wir davon lernen?
Welche Chancen ergeben sich aus der Krise? Wie können wir sie nützen?

Senden Sie uns Ihre Sichtweise, Meinungen und Anregungen dazu an office(at)argeschoepfung.at

 

 


 

NACHRICHTEN / HINWEISE / MITMACH-AKTIONEN

 


4 Initiativen, die in genau die richtige Richtung weisen!

 
  "HANDELN FÜR MORGEN"

Unterstützung dringend empfohlen!



1. Aktion – "Klimavolksbegehren"

Eintragungswoche steht fest! - 22. bis 29. Juni 2020

Unterschreiben Sie in der Eintragungswoche auf jedem Gemeinde- und Bezirksamt oder online mittels Handysignatur!

Worum es dabei geht?

Schlicht um unser aller Zukunft - darauf hin zielen die 4 Forderungen:

1. Zukunft ermöglichen: Recht auf Klimaschutz in die Verfassung!

2. Zukunft sichern: Stopp klimaschädlicher Treibhausgase!

3. Zukunft fördern: Klimaschutz belohnen und niemanden zurücklassen!

4. Zukunft gestalten: Mobilität und Energie nachhaltig machen! Unterstützen kann man durch intensive aktive Werbung.

Hat jemand in Ihrer Familie, unter Ihren Freund*innen oder Arbeitskolleg*innen das Klimavolksbegehren noch nicht unterschrieben? Versuchen Sie ihnen die Wichtigkeit des Volksbegehrens zu vermitteln und sie dafür zu gewinnen.

https://klimavolksbegehren.at/



Bienen - bald nur mehr als Kunstwerk vorhanden? Foto: ARGE SVA

2. Aktion – "Bauern und Bienen retten!"


Europäische Bürgerinitiative zur Rettung der Lebensgrundlagen

UNTERZEICHNEN SIE JETZT!

Die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft führt zu einem hohen Pestizideinsatz und setzt unsere Ökosysteme stark unter Druck. Wie Hecken und blühenden Wiesen verschwinden auch Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten aus den Kulturlandschaften. Über unsere Lebensmittel werden wir täglich einem Cocktail aus Pestiziden ausgesetzt. Und auch die Existenz der LandwirtInnen selbst ist durch die industrielle Landwirtschaft bedroht. Alle drei Minuten muss ein Betrieb zusperren.

Welternährungsorganisation, Weltbiodiversitätsrat und Weltklimarat warnen! Die Europäische Bürgerinitiative gibt uns jetzt die Chance, der EU verständlich zu machen, in welche Richtung sich die Landwirtschaft in Europa entwickeln muss. Ziel: EU-weit eine Million Unterschriften zu sammeln und so all jenen eine Stimme zu geben, die für einen Systemwandel eintreten.
Hier beteiligen: https://www.global2000.at/ebi-agrarwende

Die EBI wurde von zivilgesellschaftlichen Organisationen initiiert, die in der Landwirtschaft, im Gesundheitsbereich und Umweltschutz tätig sind.

SprecherInnengruppe von Platz für Wien. Foto: vienna.at

3. Aktion – "Platz für Wien"


... richtet sich an alle Menschen, die in Wien wohnen und mindestens 16 Jahre alt sind, mit 18 Forderungen an den Gemeinderat und die Bezirksvertretungen der Stadt Wien für eine klimagerechte, verkehrssichere Stadt mit hoher Lebensqualität gegliedert nach fünf Bereichen:

  • Attraktive Straßen zum Gehen und Verweilen
  • Sichere Mobilität für Kinder
  • Durchgängige und sichere Radinfrastruktur
  • Sichere Kreuzungen
  • Multimodalität durch attraktives Umsteigen

Online-Unterstützung hier: https://platzfuer.wien/forderungen/


Immer mehr Plastik in den Weltmeeren. Foto: Richard Carey

4. Initiative – "Stopp die Plastikflut"


Verbot von Einwegplastiktüten in Deutschland

Pro Minute werden in Deutschland 3.700 Plastiktüten verbraucht - Plastiktüten sind ein kurzlebiges Einwegprodukt, belasten durch ihre milliardenfache Herstellung das Klima, verschwenden Ressourcen und verschmutzen die Umwelt.
Die Deutsche Umwelthilfe spricht sich bei der Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages für das Plastiktütenverbot aus - Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher zeigen täglich, dass Einweg-Plastiktüten überflüssig sind, indem sie Mehrwegalternativen nutzen.
Zudem fordern mehrere NGOs die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten dazu auf, sich Versuchen zu Widersetzen die getrennte Sammlung von Plastikflaschen abzuschaffen.

Mehr unter: https://www.duh.de/themen/recycling/plastik/



Neues zu den SDGs der Vereinten Nationen


SDG-Online-Event:
Die Agenda 2030 als Kompass aus der COVID-19-Krise:
Warum die Gesundheitskrise eine neue Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialpolitik fordert

am 27. Mai 2020 von 10:00 bis 11:45 und 14:00 bis 15:45 Uhr (CET)

SDG-Watch Austria veranstaltet das SDG-Forum einmal im Jahr, um gemeinsam mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren der Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft Bilanz über die Fortschritte Österreichs im abgelaufenen Jahr zu ziehen und über die notwendigen Maßnahmen zur Verwirklichung der Agenda 2030 in Österreich zu diskutieren.

2020 steht das Online-Event in Bezug zu den Maßnahmen zu COVID-19.

Nähere Informationen und Anmeldung unter
https://www.sdgwatch.at/de/was-wir-tun/sdg-forum/


 


Gedenken anlässlich des 100.Geburtstags von Papst Johannes Paul II.:

Papst Johannes Paul II. Foto: ARGE

Die grüne Seite von Papst Johannes Paul II.


und sein "grünes Ohr"


Papst Johannes Paul II., als einer der Frühwarner vor den Folgen der Ausbeutung natürlicher Ressourcen und der damit verbundenen Menschenrechtsverletzungen, hat innerhalb der Kirche zu Lebzeiten damit wenig Aufmerksamkeit erreicht, wenngleich er in Friedensbotschaften und Lehrschreiben stets als kompetenter und bestens informierter Mahner auftrat. Hilfreich dabei war das sogenannte "grüne Ohr" des Papstes, Pater Bernhard (II. EÖV Graz 1997), mit ihm gab es vonseiten der ARGE Schöpfungsverantwortung ein persönliches Gespräch in Rom.

DOKUMENTATION: Papst Johannes Paul II. zu Schöpfungs- und Umweltfragen

Die ARGE Schöpfungsverantwortung hat im Jahr 2012 einige seiner Aussagen und Dokumente zusammengefasst, da sie sich darin in ihrem Engagement bestärkt fühlte und diese auch in der Zeit ihrer bischöflichen Beauftragung geltend zu machen suchte - hier gelangen Sie zum vollständigen Dossier.

Besonders zu beachten sind die Weltfriedensbotschaften, ökumenischen und interreligiösen Bestrebungen, Friedensgebete in Assisi sowie die "Gemeinsame Erklärung" über Ethische Regeln, die als historisches Dokument zur Umwelt und Schöpfung zwischen Patriarch Bartholomaios und Papst Johannes Paul II. bezeichnet wird und anlässlich des IV. Symposiums: "Religion - Wissenschaft - Umwelt" in Rom/Venedig (in Italienisch & Englisch), 10.06.2002, herausgegeben wurde.

San Franzesco d'Assisi

Bereits 1979 erhob Papst Johannes Paul II. den Santo aus Assisi zum Patron des Umweltschutzes, womit er ihn für alle Menschen zugängig machte. "Buona sera", mit diesen Worten begrüßte 2013 sein zweiter Nachfolger Papst Franziskus die versammelte Menschenmenge am Petersplatz. Der Name erscheint wie eine Selbstverpflichtung. In Wertschätzung seiner Vorgänger hat er diesen in seiner Enzykklika "Laudato si" Raum gegeben. Es waren die Wissenschafter international, die auf die Umweltenzyklika als Erste mit Lob und Dankbarkeit reagierten - "so deutlich haben wir einen Papst noch nicht vernommen!"


 

Schöpfungstag 2001 in St. Stephan zu Wien
Umweltgipfel im Naturhist.Museum, 2009. Prof. Beck, P. Ziselsberger SVD
Schöpfungstag 2010: ARGE-Team vor Don-Bosco-Haus
Schöpfungstag 2017: Straßenaktion OUR COMMON FUTURE, Jugend in der ARGE SVA

Schöpfungszeit 2020 - eine Zeit der Schöpfung


„HanDELN FÜR MORGEN“


Wir entrüsten uns – zu Recht – über die Millionen Toten im 2. Weltkrieg, und unsere Eltern- und Großelterngeneration muss sich dem Vorwurf „Ihr habt es gewusst“ immer wieder stellen. In genau derselben Situation sind aber auch wir, die jetzt erwachsen sind: Wir wissen recht genau um die Zustände auf unserem Planeten Bescheid und inwieweit diese unsere Handschrift tragen.

Maß und Ordnung in der SCHÖPFUNG

Täglich treffen wir Entscheidungen, steuern wir Entwicklungsprozesse und gestalten die Welt für morgen. Am Wissen kann es nicht fehlen. Die SCHÖPFUNGSZEIT 2020 hilft uns, Versäumnisse zu erkennen und Neuaufbrüche zu wagen.

Vorankündigungen:

  • Juli, 2. Hälfte: Herausgabe von Behelfen für die UN-Nachhaltigkeits-Agenda 2030 anhand einiger SDGs.

  • 1. September SCHÖPFUNGSTAG und Beginn der SCHÖPFUNGSZEIT:
  • 9 h Ökumenische MORGENFEIER in der Krypta der Peterskirche. Anschließend Ausstellungseröffnung „die Welt in der wir leben“ im Bild, Diskussion, Bio-Agape

    11 – 14 h Straßenaktion unserer Jungen Generation „Leben in der Stadt“
    (Kooperation mit FfF und KJÖ angefragt)
  • 16. September LIEDERABEND in der Krypta der Peterskirche, nähere Informationen folgen

  • 23. September, 15 h, Kinder-Nachmittag „Arche Noah“, Lieder, Bewegung und Zaubereien, Ort: Krypta der Peterskirche
  • 3. Oktober, Vormittag, UMWELGIPFEL „zur Lage der Welt“: eine interdisziplinäre Veranstaltung mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik, NGOs, Kirchen und Gesellschaft. Ort: Kardinal-König-Haus (angefragt)


Anmerkungen zur Schöpfungszeit international

  • Aufruf - Eine Handreichung für die Kirchen des ECEN an alle Kirchenleitungen Europas
    erschien in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch.
    Dieser erreichte auch weiter entfernte Kontinente.
    2003 folgte die Philippinische Bischofskonferenz diesem AUFRUF
  • Prof. Norman Habel, evangelischer Theologe aus Australien, regte bald darauf eine Kooperation mit dem ECEN an.


 

Foto: pixelio.de/Aschenbrenner


Sternenstaub: Perspektiven der Schöpfung


Tanzt unsere Welt mit sich selbst schon im Fieber?
Liegt unser Glück nur im Spiel der Neutronen?
Wird dieser Kuss und das Wort, das ich dir gab schon das Letzte sein?
Wird nur noch Staub und Gestein ausgebrannt alle Zeit auf der Erde sein?

> weiterlesen im Beitrag "Sternenstaub" von Tilman Kluge




Nahezu 100 junge Menschen haben eine Ausbildung bei der ARGE Schöpfungsverantwortung absolviert.

Spenden Sie Umweltausbildung


Aus aktuellem Anlass wiederholen wir unseren Spendenaufruf


Spenden Sie Umweltausbildung und beteiligen Sie sich damit an unserem Jugend-Ausbildungs- und Beschäftigungs-Programm! In den beiden Sommermonaten werden zwei junge Menschen bei uns ein Praktikum bzw. Pflichtpraktikum ablegen. Dafür entstehen Kosten, die nicht im Budget 2020 enthalten sind.

Bisher konnten 98 junge Menschen, Studierende, Schüler und JungakademikerInnen an diesem Programm teilnehmen und einige von ihnen länger? beschäftigt werden. Während die einen ein Pflichtpraktikum absolvierten, fällten andere im "Freiwilligen Ökologischen Jahr" erst ihre Berufsentscheidung. Ziel des Ausbildungsprogramms war die Erreichung von Kompetenz im Umweltbereich, Kooperationsbereitschaft und persönliches Engagement. Viele von ihnen arbeiten heute in einschlägigen Organisationen oder Bereichen.

Hier gelangen Sie mit einem Klick zu unserer Spendenseite.

 



Zum Nachdenken

 

 

Hat der Himmels sich verschworen gegen uns,
führt uns im Kreis, haben unser Ziel verloren,
dass ich keinen Ausweg weiß“

(Alexander Puschkin, 1799 - 1837)




 


ARGE Schöpfungsverantwortung

Ökosoziale Bewegung


seit 1989 im Einsatz für Gesellschaft und Kirche

Unser Newsletter erfreut sich einer weitreichenden Leserschaft und soll auch weiterhin mit einer Synergie von Ökologie und Religion aufwarten und zur Umsetzung von Aktionen, umweltpolitischen Initiativen, Projekte - wie aktuell das Klimaprojekt OUR COMMON FUTURE - und Ideen anregen können. Dafür leistet ein Team von Aktivisten und Fachleuten ehrenamtliche Arbeit.


Handeln wir in Generationenverantwortung!
Betroffene und Verursachende sind in gleichem Maße herausgefordert sich zu engagieren.

 

S P E N D E N A U F R U F

 Fachkommentare und Behelfe stehen grundsätzlich unentgeltlich zur 
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Das Redaktionsteam:
Roland Zisser, Isolde Schönstein, Uwe Sattler

 


 

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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
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