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Newsletter  August 2019

DU SOLLST NICHT TÖTEN

 

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

 

Ist es wirklich ein Naturgesetz, dass ein Leben immer nur auf Kosten eines anderen existieren kann? Die Naturwissenschafter, die sich nicht von Darwin irreführen ließen, anerkennen, dass in der ganzen Schöpfung Kooperation vor "survival of the fittest" gilt.

Es kann wohl kein Naturgesetz sein, dass radfahrende oder zu Fuß gehende Kinder täglich von Autofahrern niedergemacht werden müssen, weil die Automobilindustrie ach so viele Arbeitsplätze schafft. Oder dass Fische qualvoll verenden, weil Plastikmüll unseren Lebensstandard definiert.


Nach den einschlägigen Betrachtungen im letzten Newsletter ("Kain und Abel") bieten wir Ihnen diesmal dazu einen Beitrag des Erlebniswissenschafters Dr. Gerhard Frank ("Eine andere Zukunft ist möglich"). Was zum Beispiel tatsächlich möglich ist, wenn sich jemand tatkräftig dafür engagiert, beweist der Artikel über das "Lebenswerk" von Dr. Klaus Wazlawik, Berlin; gefolgt von theologisch-philosophischen Ausführungen von Dr. Markus Vogt, LMU München.


Zur zeitnahen Praxis – in drei Wochen beginnt die Schöpfungszeit – stellen wir dazu liturgisches Material zur Verfügung. Bitte beachten Sie das Copyright!


Im Herbst setzen wir nach einer Aufführung der "Pannonischen Messe" von Toni Stricker am Schöpfungstag unsere Veranstaltungsreihe "Mit den SDGs die Zukunft gestalten" fort. Sehen Sie sich das kommende Programm an und tragen Sie am besten gleich die wichtigen Termine in Ihren Kalender ein!


Für die Mußestunden zuhause zwischendurch erwarten Sie wieder wertvolle Buchtipps.

Viel Freude beim Lesen!




Gerhard Frank. Foto: privat

Du sollst nicht töten! Eine andere Zukunft ist möglich

von Gerhard Frank

Diese Wirtschaft tötet!

In der oben angeührten Veranstaltungsreihe der ARGE Schöpfungsverantwortung zu den SDGs geht es nicht bloß darum, zu informieren, sondern auch zu transformieren. Das heißt, es soll eine Änderung von festgefahrenen Verhaltensmustern bewirkt werden, die bislang einem Wandel zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem im Wege standen.

Dasselbe Ziel verfolgt der Erlebniswissenschaftler Dr. Gerhard Frank mit seinem Puparium und seiner MitmachWerkstatt. Unsere beiden Ansätze sollen sich am 15. Oktober im Don-Bosco-Haus vereinen.

Worum geht es Gerhard Frank? (gekürzt, Hervorhebungen des Verfassers)
Diese Wirtschaft tötet. Das hat nicht irgendwer gesagt. Das hat Papst Franziskus in Rom gesagt. ... Die moderne Wirtschaft - das sind letztlich wir alle, die mit ihren täglichen Konsumhandlungen das Geschehen am Laufen halten. Von den Nutznießern dieses Systems ganz zu schweigen...

Ich, ein Mörder, eine Mörderin?

... Laudato si´. Unsere Nachfahren werden sie vielleicht einmal als einen unverzichtbaren Beitrag zur weltweiten Umkehr bezeichnen. Der meines Erachtens wichtigste Satz darin: Nicht die Technik wird unsere Probleme lösen, sondern eine Veränderung des Menschen.

Davon handelt dieser Artikel. Wie denn diese Veränderung von den Menschen selbstbestimmt, willentlich und gemeinsam verfolgt und vollbracht werden kann. ...

Die Erstveröffentlichung der Papstenzyklika Laudato si´ datiert auf den 24. Mai 2015. Exakt vier Jahre später haben Zukunftsinteressierte im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen erste Schritte auf dem Weg gemacht, zu dem Papst Franziskus einlädt. ...

Für uns war dieses erste Mal im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen ein Experiment. Gestaltet als MitmachWerkstatt ermöglichte es spielerische Erkundungen seiner Besucher/innen. Die Aufgabe, die wir ihnen dabei stellten: Finde deinen persönlichen enkeltauglichen Verhaltensmix. Das, was dir leichtfällt.

Ist doch kein schlechter Plan, oder?

[> vollständiger Artikel von Gerhard Frank]


 

Klaus-Dieter Wazlawik. Foto: ARGE SVA

30 Jahre Ökumenische Versammlung in der DDR


Im heurigen Frühjahr fand in Berlin-Köpenick eine einschlägige Veranstaltung statt, mit sowohl einem Rück- als selbstverständlich auch einem Ausblick auf die noch offenen Aufgaben. Die in der Versammlung aufgetretenen drei Zeitzeugen, einer davon Dr. Klaus Wazlawik, ein langjähriger Koorperationspartner der ARGE SVA, verdeutlichten dabei, welch bedeutende Rolle die Ökumenische Versammlung für die geistige Vorbereitung der friedlichen Revolution 1989 (Fall der Berliner Mauer) hatte. Die Politisierung des kirchlichen Engagements für Gerechigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung fand in dieser Versammlung ihren Höhepunkt.

Auch der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, würdigte die Arbeit der Versammlung: Deren Schlussdokument "bewirkte eine intensive Diskussion über den Glauben, die Bedrohungen von Gottes Schöpfung durch Ungerechtigkeit, Krieg und den räuberischen Umgang mit der Natur, die es in dieser Form in der DDR so bis dahin nicht gab."

Gleichzeitig wies er aber auch darauf hin, dass die Ziele von damals weder überholt noch überhaupt erreicht seien und deren Verwirklichung einer noch größeren Entschiedenheit bedürften.

->zu seiner Person

Weitere Informationen/Downloads:

[> Pressemeldung des Bezirkamts Treptow-Köpenick]
[> Pressemeldung der Evangelischen Kirche in Deutschland]
[> Laudatio von Bezirksbürgermeister Oliver Igel an Dr. Wazlawik]


 

Foto: pixelio.de/Sagmeister

Ökologische Gerechtigkeit und Humanökologie


von Prof. Dr. Markus Vogt, LMU München (Auszug)

 

1. Ernüchterung nach dem Scheitern der Klimakonferenzen

Wir wissen zwar um die radikale Bedrohung unserer Zukunft durch den Klimawandel, aber das in Zahlen abstrakter Klimamodelle präsentierte Wissen ist so fern von unseren Vorstellungs- und Lebenswelten, dass wir es doch nicht realisieren.

2. Ökologische Gerechtigkeit als Frage der Menschenrechte

Der Klimawandel ist im Wesentlichen durch Menschen verursacht (anthropogen). Damit ist er ethisch betrachtet nicht als Schicksal einzustufen, sondern als Frage der Gerechtigkeit.
Das Recht auf physische Unversehrtheit gehört von Anfang an zum Kernbestand der Menschenrechte.

3. Der Konflikt zwischen Klimaschutz und Armutsüberwindung

Bei all dem besteht jedoch ein tiefer Konflikt zwischen Klimaschutz und Armutsbekämpfung. Denn die bisher bekannten und finanzierbaren Modelle wirtschaftlicher Entwicklung sind weitgehend vom Zugang zu fossiler Energie abhängig.

4. Zur Signatur der Gerechtigkeitskonflikte im Klimawandel

Der Klimawandel muss als Ausdruck einer Ungerechtigkeit begriffen werden, die nahezu alle Bereiche des Lebens auf der Erde betrifft. Unsere Generation häuft untragbare ökologische Schulden auf.

5. Die Schöpfung als gemeinsames Erbe der Menschheit

Die Bewältigung des Klimawandels ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Notwendig ist eine Transformation des Völkerrechts von einem Koexistenz- zu einem Kooperationsrecht.

6. Kulturwandel für ein ökologisches Wohlstandsmodell

CO2-Gerechtigkeit fordert nach aktuellem Verhandlungsstand, dass der Ausstoß klimarelevanter Gase in Europa bis 2020 um 20 bis 30 % (gegenüber 1990) reduziert wird. Bis zum Ende des Jahrhunderts sollte der CO2-Ausstoß um 80 bis 90 % reduziert werden. Diese Ziele sind nur durch eine neue industrielle Revolution zu erreichen. Es geht um weit mehr als um Transferzahlungen und Investitionen für ökologische Modernisierung, es geht um eine neue Qualität der Daseinsvorsorge.

7. Die ökologische Kompetenz und Aufgabe der Kirchen

Global haben wir eine starke ökologische Tradition. So waren die Kirchen die ersten, die den Begriff Nachhaltigkeit programmatisch auf Weltebene verwendet haben (ÖRK seit 1974 "Sustainable Society"). Der konziliare Prozess für Frieden, Gerechtigkeit, und die Bewahrung der Schöpfung auf europäischer und die Erdcharta auf globaler Ebene waren Wegbereiter für das ethische Konzept der Nachhaltigkeit, das die UNO heute vertritt.

8. Nachhaltigkeit als neues Sozialprinzip

Nachhaltigkeit reflektiert ökologische und sozioökonomische Grenzerfahrungen der Moderne. Sie bietet eine neue Definition der Voraussetzungen, Grenzen und Ziele von Fortschritt. Sie zielt auf eine Zukunftsvorsorge, deren motivierende Hoffnung nicht Fortschrittsoptimismus ist, sondern die Vision eines gelungenen Lebens in den Grenzen der Natur.

9. Von der Humanökologie zur "ökologischen Humanität"

Für die ökologische Diskussion im Kontext der katholischen Soziallehre ist die Einführung des Begriffs der "Humanökologie" von prägender Bedeutung. Es geht nicht nur um die äußere Natur des Menschen, also das ökologische Umfeld, sondern auch um die innere Natur des Menschen sowie um sein soziales Umfeld.

10. Ökologische Gerechtigkeit als Kulturwandel für Humanökologie

Ökologisch aufgeklärte Humanität zielt auf einen Kulturwandel und erweitert so das Ringen um ökologische Gerechtigkeit um eine ethisch-anthropologische, naturphilosophisch-schöpfungstheologische und pädagogisch-praktische Dimension.

[> Hier gelangen Sie zum vollständigen Artikel]


 

Ökologische Tugenden sind Gewohnheiten,

die uns sanft über die Erde gehen lassen und

durch ihre Segnungen der Gesundheit und Ganzheit,

der Güte und Schönheit

an zukünftige Generationen weitergeben“.

Matthew Fox



L I T U R G I S C H E   I M P U L S E   für die Schöpfungszeit


In den letzten Ausgaben haben wir Basisinformation und Dokumente zur Vorbereitung auf die Schöpfungszeit publiziert - diesmal einige Empfehlungen für Liturgie und Pfarrzeitung:

Bußakte oder einfach zur Besinnung

Dieses umfassende Material (Copyright ARGE Schöpfungsverantwortung und ECEN) stellen wir frei zur Verfügung.
Quellenangabe beachten!

Bitte denken Sie daran, dass wir auf SPENDEN angewiesen sind um unser Service an Kirche und Gesellschaft fortführen zu können. Damit unterstützen Sie die Arbeit der ARGE Schöpfungsverantwortung.


PNGkey.com, United Nations





O U R  C O M M O N   F U T U R E

Mit den SDGs die Zukunft gestalten -


die Umsetzung der SDGs vorantreiben

 

 

Veranstaltungsreihe geht in die zweite Halbzeit


Die erste Hälfte der achtteiligen Veranstaltungsreihe über die im Jahr 2015 beschlossenen UNO-Nachhaltigkeitsziele (Agenda 2030) - die „Sustainable Development Goals" (SDGs) - erfreute sich großen Interesses der Teilnehmenden (→ Rückblick hier). Die SDGs sind vielleicht „unsere letzte Chance", der Klimakrise mit all ihren Folgen, die wir in diesem Sommer beinahe täglich mitbekommen, Einhalt zu gebieten. Die Umsetzung verplichtet alle Mitgliedsstaaten der UNO die nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene bis zum Jahr 2030 umzusetzen.


Umsetzung im Fokus - "Wir sind dran"

In der zweiten Hälfte, die am 10. September startet, steht die konkrete Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele im Fokus. Es wird gezeigt wie jede und jeder seinen Beitrag leisten kann und was eine Veränderung bewirkt. "Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen." (Club of Rome: Der große Bericht)
Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion „Wege und Auswege aus der Krise“ mit Beteiligung des Publikums.

Den Auftakt macht der Humanökologie und Umweltaktivist Peter Weish mit „Frieden, Gerechtigkeit und Nachhaltige Entwicklung sind Kernziele der SDGs". Diese überschneiden sich mit den Zielen des "Konziliaren Prozesses" für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.
Am 26. September spricht Isabella Steger für die Bundesjugendvertretung über „SDGs – Chance und Handlungsrahmen für die junge Generation". Eine Woche später, am 3. Oktober, blickt Heinz Fuchsig, Umweltreferent der Österreichischen Ärztekammer, auf die gesundheitlichen Aspekte der SDGs.


Podiumsdiskussion am 15. Oktober - Wege und Auswege aus der Krise

Der achte und letzte Teil der Veranstaltungsreihe findet am 15. Oktober im Rahmen einer Podiumsdiskussion „Wege und Auswege aus der Krise" statt und nimmt und anderem auch Österreich in die Pflicht, das sich – neben 192 anderen Staaten – im Rahmen der UN-Generalversammlung dazu verpflichtet hat, auf die Umsetzung der SDGs auf allen Ebenen hinzuarbeiten.

Am Podium: Alexander Bodmann, Caritias; Peter Weish, Universität Wien; Bernhard Zlanabitnig, EU-Umweltbüro (angefragt); Franz Fischler, Forum Alpbach (angefragt); Antonia Bittmann (Fridays for Future); Moderation: Gerhard Frank, Naturwissenschafter

Ausführliche Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.



N A C H R I C H T E N

 

Welterschöpfungstag ist immer früher. Grafik: Global Footprint Network

Welterschöpfungstag / Earth-Overshoot-Day 2019


Der Welterschöpfungstag 2019 wurde für den 27. Juli errechnet und fand daher kalenderisch so früh wie nie zuvor statt. Damit wird eine Serie fortgesetzt, die aufzeigt, dass der Earth-Overshoot-Day seit Anfang der 1970er-Jahre beinahe jährlich früher erreicht wird.

Die Menschheit hat dann für dieses Jahr das nachhaltige Natur-Budget unseres Planeten aufgebraucht. Die Phase der ökologischen Verschuldung wird heuer früher erreicht als in allen Jahren zuvor. Gemeinsam mit der Plattform Footprint warnen die Umweltschutzorganisationen Greenpeace, WWF und GLOBAL 2000 vor den verheerenden Folgen des Öko-Defizits.

Ab dem Welterschöpfungstag konsumiert die Menschheit mehr Wasser, Nahrung, Holz und Land, als die Natur bietet und lebt für den Rest des Jahres auf Kosten der Erde. (https://www.argeschoepfung.at/nc/schoepfungszeit/aktuelles/detailansicht-nachrichten/datum////am-29juli-ist-welterschoepfungstag.html)


Wie einleitend im Artikel von Markus Vogt erklärt wurde: Wir handeln also wider besseren Wissens!

Und mit uns als Meister im Verdrängen gerät auch dieses Wissen sehr schnell in Gefahr, bald nicht mehr in unseren Hirnen präsent zu sein. Wichtig ist daher, sich bewusst zu werden, dass es nicht bloß um den 27. Juli geht und dieser ab dem 28. abgetan ist, nein, ab jetzt gilt:

Jeder neue Tag ist Welterschöpfungstag!

An jedem neuen Tag dürften wir keine (absolut keine!) Ressourcen mehr verbrauchen!

Jeden neuen Tag berauben wir unsere Nachkommen und alles Leben auf der Erde!

Oder auch nicht? Gelingt es uns, dies zu ändern?


 

 


V E R A N S T A L T U N G S H I N W E I S E

Auftakt in die Schöpfungszeit 2019

 

ARGE Schöpfungsverantwortung lädt zu folgenden Veranstaltungen und Initiativen in der Schöpfungszeit 1. September bis 4. Oktober 2019 ein:

Anlässlich des SCHÖPFUNGSTAGES 2019 am 1.September bringen wir die Pannonische Messe von Toni Stricker zur Aufführung. Sie wird im Rahmen der üblichen Ökumenischen VESPER zum Tag gefeiert. Angefragt sind Bischof Mag. Werner Freistetter sowie Vertreter der Ökumene.

 

Die Ausführenden:

  • DONAUFELDER CHOR unter der Leitung von Mag. Jan BLAHUTA

  • Violinsolo: Yoko Saotome HUBER

  • Orgel: Robert POBITSCHKA

Anschließend laden wir zum Empfang in das Refektorium des Franziskanerklosters.

Unsere Einladung geht an alle Zeitzeugen, die Zivilgesellschaft, Jung und Alt, ebenso wie an Vertreter der Wissenschaft, Politik, der NGOS und der Kirchen!

Anmeldung: bis 25. August 2019 an office(at)argeschoepfung.at oder
telefonisch unter: +43 660 76 000 08

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Werk und Künstler:

Toni Stricker, eine der kreativsten und innovativsten Musikerscheinungen, die Österreich in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht hat, zu seinem Werk:

Das Nachdenken über verlorene Werte, über Demut gegenüber der Natur, Schöpfung und Schöpfer hat mich dazu bewogen, mein dem früheren burgenländischen Bischof Laszlo vor vielen Jahren gegebenes Versprechen, eine Messe zu schreiben, endlich einzulösen.

Es sollte eine schlichte Volksmesse werden, die Tradition unserer Volksmesse wie zum Beispiel Schuberts „wohin soll ich mich wenden ….“ heutig fortsetzen und meinen pannonischen Lebensraum in der Musik durchklingen lassen.“


Herzliche Einladung! Das Team der ARGE Schöpfungsverantwortung


 

Peter Weish. Foto: ARGE SVA


Frieden, Gerechtigkeit und Nachhaltige Entwicklung

sind Kernziele der SDGs  am 10.September

Die Umsetzung der "Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" ist eine Herausforderung für die UN-Mitgliedsstaaten. Voraussetzung für Frieden ist Gerechtigkeit und Nachhaltige Entwicklung. Im Zuge des Abends werden neue Bewegungen und Lebensmodelle (Genossenschaften, Sharing etc.) vorgestellt, die zu einer nachhaltigen Entwicklung führen. Internationale Projekte im Rahmen der Friedensinitiative finden ebenso Eingang wie auch ein Aufzeigen von zerstörenden Elementen (Kriege, Konflikte etc.) die irreversible Auswirkungen wie Hungersnot und Armut mit sich bringen und eine positive Entwicklung verhindern. Was braucht es um sie dauerhaft zu verhindern und was können wir dafür tun?

-> über den Referenten Peter Weish, Humanökologe

 

"Gemeinsam geht es besser" - Symposium 2018 Foto: ARGE SVA

An den Themen der SDG-Veranstaltungsreihe weiterarbeiten!

Auf wiederholt geäußerten Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist bis Projektende im Oktober 2019 die Errichtung einer „Interessens- und Aktionsgruppe SDG“ angedacht.

Interessierte können sich jeweils im Anschluss an die Veranstaltung, per Mail an office(at)argeschoepfung.at oder telefonisch an +43 660 7600008 anmelden.


 

Europäische Mobilitätswoche 2019
Wotrubakirche. Foto: Creative Commons

"Walk with us"

Veranstaltung im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche

„Gehen und Ergehen“ – unterwegs auf stillen Wegen im MAURERWALD

Stationen: Sternenwiese, Pappelteich, Andachtsbaum, Wiese 1 und 2: Geh-Meditation!
Pause im Waldgasthaus zur Schießstätte, Rückweg zur Wotruba-Kirche 

 

Samstag, 21. September 2019   13:30 bis 17:30 Uhr

Treffpunkt: Wotruba-Kirche, Ottillingerplatz 1, 1230 Wien

mit Mag. Michael LINK, ARGE Schöpfungsverantwortung

Veranstaltung im Rahmen der „Europäischen Mobilitätswoche 2019 – Walk with Us“

(16. bis 22. September)

Bitte beachten Sie dazu auch unsere Buchempfehlung "Die Adern Wiens" von Norbert Philipp untenstehend in diesem Newsletter.

Nähere Informationen finden Sie ab Mitte August auf unserer Website
oder telefonisch unter +43 660 7600008.


 

 


B U C H T I P P S

Erneuerung jetzt

Erwin Kräutler

160 Seiten, Tyrolia-Verlag, 2019


Der aus Vorarlberg stammende Bischof Erwin Kräutler wurde ist bekannt für seinen bedingungslosen Einsatz für die Menschen seiner Diözese Xingu in Brasilien, vor allem für die Rechte der indigenen Volksgruppen, aber auch für den Schutz der Regenwälder und sein Engagement gegen den Monsterstaudamm von Belo Monte. Dieser Einsatz für das Evangelium ist dabei den Mächtigen Brasiliens offenbar so gefährlich geworden, dass sein Leben in Gefahr ist und er dort rund um die Uhr unter Polizeischutz steht.

Im vergangenen Monat feierte er seinen 80. Geburtstag, jedoch, wie nicht anders zu erwarten, stand ihm nicht dieses Jubiläum in Zentrum seiner jüngsten Bemühungen, sondern die Vorbereitungen auf die kommende Amazonas-Synode im Oktober im Vatikan.
In diesem Buch geht er auf die Agenda der Synode ein und zeigt Wege auf für eine Kirche der Zukunft – in Amazonien, aber ebenso in Europa: Schutz für Mensch und Natur, dezentrale Entscheidungsfindung, Leben aus der Bibel und Seelsorge vor Ort mit geweihten, auch verheirateten Männern und Frauen.

 


 

Zukunft schaffen

Vom guten Erleben als Werkzeug des Wandels

Gerhard Frank

292 Seiten, oekom-Verlag, 2018


Der Wandel zur Nachhaltigkeit braucht Menschen, die diesen gemeinsam vollbringen. Selbstbestimmt, willentlich, beseelt von Lust und Neugier. So kann ihr Erleben einen Schritt in eine Zukunft machen, auf die alle Menschen weltweit hoffen. Diese Aussicht erscheint machbar, wenn Menschen dafür die Kräfte nutzen, die in ihrem Erleben schlummern. Gerhard Frank lädt ein auf eine Reise in das Innere des Erlebens. Er entwirft dabei ein Panorama, in dem Fühlen, Wahrnehmen, Tagträumen, Denken und Kommunizieren als selbstständige Teile zusammenwirken und ein lebendiges Ganzes formen.


 

Die Adern Wiens

Den Wiener Straßen auf der Spur

Norbert Philipp


220 Seiten, erschienen im Braunmüller Verlag, 2019


Auf einer Länge von 2.800 km finden sich nicht nur Beton, Autos und Staub, auch viele Überraschungen warten in den „Adern“ Wiens auf. Sie sind der Ort der Begegnungen, des Sports und des Flanierens und erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit, auch unter Hobbygärtnern …


 


ARGE Schöpfungsverantwortung

Ökosoziale Bewegung - seit 1989 im Einsatz für Gesellschaft und Kirche

 

Unser Newsletter erfreut sich einer weitreichenden Leserschaft und soll auch weiterhin mit einer Synergie von Ökologie und Religion aufwarten und zur Umsetzung von Aktionen, Projekten und Ideen anregen können. Dafür leistet ein Team von Aktivisten und Experten ehrenamtliche Arbeit.

Fachkommentare und Behelfe stehen grundsätzlich unentgeltlich zur Verfügung, doch nur mithilfe Ihrer SPENDE oder FÖRDERMITGLIEDSCHAFT  können wir als unabhängige Organisation arbeiten. Werden Sie FÖRDERMITGLIED oder SPENDEN Sie online.    

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Das Redaktionsteam: Isolde Schönstein, Roland Zisser, Uwe Sattler
wünscht einen schönen Sommerausklang!

 


 

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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
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