ARGE Schöpfungsverantwortung kontakt newsletter bestellen sitemap datenschutz impressum top_bar
top_bar
Home Button   ThemenSchöpfungszeitServiceSpendenNewsletter AktuellesÜber uns
HANDELN für morgen
Auf diesem Boot befinden wir uns alle
Leben in, mit und nach der Krise
PRESSEMITTEILUNG: Fasten, was dem Leben dient
Wir sind ein Teil der Welt
PRESSEAUSSENDUNG: SDG Jour-Fixe
Advent 2019
Mensch und Technik
Handeln! Jetzt! Vom Diskutieren zum Handeln.
Termine Schöpfungszeit
Du sollst nicht töten
Empört und Engagiert Euch!
PRESSEAUSSENDUNG: Nachhaltiger Lebensstil bekämpft Klimawandel
30 Jahre Ökosoziale Bewegung i/d kath Kirche
Was dem Leben dient
Klima Flugverkehr NGOs und Kirchen
Schenken Sie Umweltarbeit!
Advent - Weihnachten 2018
Fastenzeit 2018
Ökologie und Religion
Save the Date: Symposium
Erderwärmung, Grünes Fliegen etc.
Schöpfungstag 2018
Schöpfungszeit 2018
Einladung Symposium
Mobilität 2018
Infoabend Multimodalität
Multimodalität 2018
SYMPOSIUM 2018
Rep Friedensaktiv. Kinder
Es geht um's Klima
-
ARCHIV  2014 bis 2017
suche
 
spacer
Seite druckenSeite weiterempfehlen
spacer
 

Newsletter  April 2020

 

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht.
Vaclav Havel, 1936 - 2011

  

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

 

 

 

Osterfest in Coronazeiten. Foto: BR.de

"Per aspera ad astra"

"Durch das Raue zu den Sternen" lautet ein altbekanntes lateinisches Sprichwort. Bemerkenswert ist die nunmehrige zeitliche Übereinstimmung der Corona-Epidemie mit der westkirchlichen Karwoche (in der Ostkirche eine Woche später). Dass die Karwoche mit dem Fest der Auferstehung endet, ist bekannt; wie wird es aber nach dem Ende der Coronakrise aussehen? Die Möglichkeit zu einem Aufleuchten einer neuen Epoche ist allzumal gegeben – sie muss aber bewusst einer Verwirklichung zugeführt werden, "zufällig" wird sich nichts zum Besseren wenden.

Der nüchterne Blick auf die Realität

Vor allem darf eines nicht übersehen werden: Das Corona-Sterben ist nur eines von vielen Massensterben auf unserem Planeten! Gleichzeitig sterben zahllose Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung, der Wasser- und Bodenvergiftung, der Atomkraft und Gentechnik, der Abholzung und Verbrennung der Wälder, durch Waffeneinwirkung, Drogenkonsum, an Krankheiten, die eigentlich leicht behandelbar sind, und an den sogenannten Zivilisationskrankheiten. Darüber hinaus sterben täglich mehr und mehr Tier- und Pflanzenarten aus.

Der Weg zu den Sternen

Wachsamkeit ist gefragt! Aber auch Hoffnung ist angesagt. Viele Menschen, plötzlich von zermürbenden Ablenkungen befreit, nützen die sich ergebenden Gelegenheiten, zu ihren Mitmenschen, zu sich selbst, ja, zurück zur wunderbaren Schöpfung zu finden. Ohne reale Chance auf eine Veränderung zum Positiven wäre unsere und die Arbeit aller anderen Gleichgesinnten ja sinnlos, doch alleine schafft es auch niemand. Machen auch Sie mit – stehen wir miteinander auf gegen die tödliche Bedrohung, auferstehen wir gemeinsam!






Foto: Gerd Altmann/Pixelio

Von heute bis morgen und weiter -


wachen Sinnes und unbeirrt


Uns erreichte am Ende März eine Nachricht von Greenpeace Neuseeland, die wir in Auszügen und kommentiert ans Sie weitergeben.

Greenpeace Neuseeland:

ARGE Schöpfungsverantwortung zu "Corona":

Wenn uns etwas bis in den Kern unserer Gesellschaft erschüttert, kann es schwierig sein zu wissen, was zu tun ist. Oder zu sagen. Wir wissen, dass für Menschen wie Sie, für die Mitgefühl für Menschen und den Planeten ein richtungsweisendes Licht ist, diese Zeiten viel Angst hervorrufen können.Die kommenden Tage und Wochen werden hart sein.

Als Österreicher blicken wir dankbar auf die rasch gesetzten Richtlinien und Maßnahmen der Regierung und einer Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Initiativen, dankbar für die Kreativität und den nicht aussterbenden Humor.

Und als Organisation mit einer langen Geschichte der Anpassung an sich verändernde Weltereignisse wird unsere Arbeit als Greenpeace fortgesetzt. Es ist zu wichtig, dies nicht zu tun. Wir werden Wege finden, um im Verlauf der Ereignisse weiterhin Einfluss zu nehmen und Regierungen und Unternehmen zu beeinflussen. Und wir werden Wege finden, wie Sie helfen können, den Planeten von zu Hause aus zu retten.

Als Umweltorganisation sind wir, trotz der Einschränkungen, herausgefordert, das Ganze der globalen Bedrohung im Auge zu haben. Das Erwachen der Natur erinnert uns daran, dass viele Insekten ausbleiben und damit die Reduzierung der Biodiversität einhergeht. An den Grenzen unseres Landes mahnen veraltete, desolate Atomkraftwerke ein rasches Handeln ein und der Klimawandel schreitet voran - während und nach "Corona".

Wir haben das Privileg, ein so breites Netzwerk von Menschen zu haben, die sich für eine bessere Zukunft einsetzen. Leute wie Sie, die keine Angst haben, aufzutauchen.

Die internationale Vernetzung mit einschlägigen Organisationen bringt nicht nur ein Mehr an Information, sie trägt auch dazu bei, dass wir gemeinsam Aktionen und Projekte rascher durchführen können.
Es ist uns bewusst, dass sich unser Leben gravierend verändern wird, aber wir haben auch die Fähigkeit, Bedrohungen zu erkennen und neue (manchmal auch alte) Wege zu gehen, Kräfte gezielt einzusetzen und niemanden zurückzulassen. In diesen Tagen geschieht Unglaubliches - möge diese "Umkehr" anhalten!


FAZIT

Während wir Regierungsressourcen mobilisieren, um auf die Covid-19-Pandemie zu reagieren, müssen wir darauf achten, unsere Hände nicht von den anhaltenden Krisen und Ungerechtigkeiten zu waschen, die bereits das Leben, die Gesundheit, das Wohlbefinden und den Lebensunterhalt der Menschen bedrohen, einschließlich der Klima- und Biodiversitätskrisen.
Beachten Sie, dass der Klimawandel wahrscheinlich erhebliche Auswirkungen auf die Übertragung von Infektionskrankheiten haben wird. ... Vorausschauend zu denken, um die nächste Krise im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu verhindern, bedeutet, jetzt gegen die bestehende Ungerechtigkeit und die Klima- und Biodiversitätskrise vorzugehen.

Unser FASTENKALENDER 2020 ist weiterhin mit vielen Impulsen für eine geänderte Lebenspraxis aktuell, z. B. "schießt unser Geld auf Menschen?".

 


 

Beate Winkler. Foto: ORF

Was mich in der Krise trägt


Wenn die Welt stillsteht und nichts mehr ist wie bisher

aus einem Beitrag der Sendereihe Lebenskunst vom 29.03.2020 mit Beate Winkler, Künstlerin und europäische Menschenrechtspolitikerin auf Radio Ö1

Seit vielen Tagen bin ich allein mit mir zu Hause. Und doch so verbunden mit Freunden und Menschen - mit der Welt - wie fast nie zuvor. Diese widersprüchliche Situation erlebe ich nicht allein: auf der einen Seite tiefe Verunsicherungen, wirtschaftliche Sorgen und auch Ängste, aber auf der anderen Seite Erfahrungen von erstaunlicher Solidarität. [...] Wir sind in einer tiefen Identitätskrise - nicht nur wegen Corona. Corona hat sie verschärft. Aber sie war schon vorher da. Wir sind konfrontiert mit tiefgreifenden Veränderungsprozessen in fast allen Lebensbereichen: Digitalisierung, Klimawandel, Migration, Veränderung der Rollen von Mann und Frau etc. ... Was tun?

Flügel können wachsen

Flügel können mir wachsen, wenn ich Vertrauen habe und auf mich selbst schaue - ein Rendezvous mit mir selbst habe. Halt mache und mich frage: Was macht mich wirklich glücklich? Was will ich eigentlich noch leben? Mehr vom Gleichen oder noch etwas ganz anderes? Fragen nachzugehen, die ich gern vermeide wie: Wie will ich eigentlich sterben?
Für mich ist daher diese Krise ein besonderer Moment, der mich wieder auffordert, inne zu halten und mir selbst zuzuhören. ... Mir ist noch bewusster, in welcher Fülle von Möglichkeiten ich lebe. Ich sehe noch klarer die Schönheit der Schöpfung - trotz und mit Corona. Diese Chancen zu ergreifen, das ist für mich ein Geschenk, welches mit dieser Krise verbunden ist.

[zum vollständigen Beitrag]



Corona-Predigt im Vatikan. Foto: Hl.Stuhl

URBI ET ORBI

Vatikanstadt, 28.03.2020 (KAP)

In einer historisch beispiellosen Geste betete Papst Franziskus um ein Ende der Corona-Pandemie und erteilte dabei den feierlichsten Segen der katholischen Kirche, den "Urbi et orbi". Seine Predigt dazu begann mit den Worten:

"Am Abend dieses Tages" (Mk 4.35). So beginnt das eben gehörte Evangelium. Seit Wochen scheint es, als sei es Abend geworden. Tiefe Finsternis hat sich auf unsere Plätze, Straßen und Städte gelegt; sie hat sich unseres Lebens bemächtigt und alles mit einer ohrenbetäubenden Stille und einer trostlosen Leere erfüllt, die alles im Vorbeigehen lähmt: Es liegt in der Luft, man bemerkt es an den Gesten, die Blicke sagen es. Wir sind verängstigt und fühlen uns verloren. Wie die Jünger des Evangeliums wurden wir von einem unerwarteten heftigen Sturm überrascht. Uns wurde klar, dass wir alle im selben Boot sitzen, alle schwach und orientierungslos sind, aber zugleich wichtig und notwendig, denn alle sind wir dazu aufgerufen, gemeinsam zu rudern, alle müssen wir uns gegenseitig beistehen. Auf diesem Boot ... befinden wir uns alle. Wie die Jünger, die wie aus einem Munde angsterfüllt rufen: "Wir gehen zugrunde" (vgl. V. 38), so haben auch wir erkannt, dass wir nicht jeder für sich, sondern nur gemeinsam vorankommen."

[zum vollen Wortlaut der Predigt, übermittelt von der Nachrichtenagentur Kathpress (KAP)]


"Don Camillo-Kreuz" vor Kirche von Brescello soll ermutigen. Foto: Pfr. Evandro Gherardi

Don Camillo

 

Gebete in der Krise

Als Gebetszugang zur Corona wandelte der jetzige Pfarrer jener Gemeinde, der die legendäre Filmfigur „Don Camillo“ vorstand, das Gebet von Don Camillo anlässlich der aktuellen Bedrohung ab. Er stellte dessen Kreuz vor die verschlossene Türe der Kirche von Brescello und zitierte Don Camillo in leicht veränderter Weise wie folgt:

„Es ist nicht das erste Mal, dass eine Katastrophe (im Original: der Fluss) in unsere Häuser eindringt. Eines Tages wird sich jedoch das Virus (im Original: das Wasser) zurückziehen und die Sonne wird wieder scheinen. Und dann … mit der Hartnäckigkeit, die Gott uns gegeben hat, werden wir wieder kämpfen, um die Sonne strahlender zu machen, damit die Blumen schöner werden und das Elend aus unseren Ländern und Dörfern verschwindet.“

Christus, der für unser Heil gestorben und auferstanden ist, ermutige uns im Angesicht der Pandemie zusammenhalten und einander beizustehen!“

 

 


Corona-Krise als Chance

 

„Corona als Chance zur positiven Veränderung“:

Was ist nach Corona, was wird sich ändern, was können wir davon lernen?
Welche Chancen ergeben sich aus der Krise?

Senden Sie uns Ihre Meinungen und Anregungen dazu an office(at)argeschoepfung.at



Europäische Bürgerinitiative: Bienen & Bauern retten

Wer unsere Nahrungsmittelversorgung sicherstellen will, muss das Artensterben stoppen. Wer das Artensterben stoppen will, muss den Pestizideinsatz reduzieren. Und wer den Pestizideinsatz reduzieren will, muss eine kleinteilige, ökologische Landwirtschaft fördern! Deshalb fordern wir von der EU-Kommission, LandwirtInnen einen Systemwandel zu ermöglichen, den Ausstieg aus synthetischen Pestiziden und die Förderung der Artenvielfalt. Hintergrundinformation und die drei Forderungen der "Europäischen Bürger-Initiative" finden Sie hier.




 

NACHRICHTEN / HINWEISE

 

Aktuelle Pressemeldung

 

Foto: Global 2000

Direktvermarktung:

 

Keine Benachteiligung gegenüber Supermärkten

Mit der Presseaussendung vom 08.04.2020 rufen die österreichischen Umweltschutzorganisationen GLOBAL 2000, der österreichische Erwerbsimkerbund, der Naturschutzbund, die ARGE Schöpfungsverantwortung und die ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt dazu auf die Forderungen der Initiative Via Campesina Austria zu unterstützen.
Geschlossene Bauernmärkte sollen rasch wieder geöffnet und langfristig regionale Landwirtschaft mit Direktvermarktung am Bauernmarkt forciert werden.

[Pressemeldung im Detail]


Immer schnellere Eisschmelze in der Antarktis. Foto: ORF

Klima und mehr

Hitzewelle in der Antarktis

Außergewöhnliche Wärme in der Antarktis hat Forscher aus Australien Alarm schlagen lassen. Angesichts einer erstmals an der Casey-Forschungsstation in der Ostantarktis gemessen Hitzewelle warnten die Experten vor drastischen Schäden für die antarktischen Lebewesen sowie für die Ökosysteme der Erde.

Hitzewellen seien bisher selten in der Antarktis gemessen worden, hieß es in einem am 30.03.2020 im Fachmagazin "Global Change Biology" veröffentlichten Bericht.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass abnorm warme Sommer eine Vielzahl von biologischen Auswirkungen haben werden, die noch nicht alle bekannt sind. Die Erderwärmung beeinflusst selbst die entlegensten Gebiete des Planeten.

gekürzter Beitrag nach: https://orf.at/stories/3160074/

Fledermaus als Virenüberträger erkannt. Foto: nau.ch

CORONA:
Gestresste Fledermäuse als Überträger des Virus?

Fledermäuse gelten als ursprünglicher Wirt des neuen Coronavirus. Von ihnen dürfte das Virus über einen Zwischenwirt auf den Menschen übergegangen sein. Stress dürfte dabei ein entscheidender Faktor gewesen sein - ausgelöst durch menschliches Verhalten.

Fledermäuse leben mit Coronaviren so wie Menschen mit Herpesviren ... Dabei haben sich die Coronaviren an die Fledermäuse angepasst. Die einzigen fliegenden Säugetiere kurbeln immer dann, wenn sie in die Luft abheben, ihren Stoffwechsel stark an und ihre Körpertemperatur steigt an. ... Diese hohen Temperaturen sind vergleichbar mit einem Fieber bei Menschen. ... Weil sich die Viren in den Fledermäusen an die hohe Körpertemperatur gewöhnt haben, ist die Antwort des menschlichen Immunsystems, das Fieber, nicht wirksam.

Stress schwächt das Immunsystem

Zu einer Übertragung von Fledermaus auf Mensch kommt es dann, wenn die Tiere großem Stress ausgesetzt sind. Zu vergleichen ist das mit dem Herpesvirus und der Entstehung einer Fieberblase. ... Eingriffe in ihren Lebensraum, das Abholzen von Wäldern, das Fangen und Zusammensperren lebender Tiere in kleinen Käfigen auf Märkten, all das verursacht Stress und begünstigt den Übergang der Viren von einer Spezies zur anderen und schließlich zum Menschen.

Biodiversität schützt vor Viren

Je stärker die Biodiversität des Planeten reduziert wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass andere Viren von Tieren auf Menschen übertragen würden. Denn die Tiere haben sich gemeinsam mit Viren entwickelt, im Fall der Fledermaus eben mit Coronaviren. In einem funktionierenden Ökosystem sind solche Übertragungen von Tier auf Mensch höchst unwahrscheinlich.
Die Lehre, die man jetzt aus der Covid-19-Pandemie ziehen muss, ist, nicht weiter in die Lebensräume von Wildtieren einzugreifen und die Artenvielfalt zu erhalten. Das ist die beste Strategie, um Tiere vor dem Menschen zu schützen und damit den Menschen vor einer Übertragung mit gefährlichen Viren.

gekürzter Beitrag aus: https://science.orf.at/stories/3200448/ [31.03.2020]



Empfehlungen / Hinweise

Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer....


Man muss nicht alles so kompliziert machen. Lämmer schweigen, weil sie zu Lämmern erzogen wurden und nicht zu Schäferhunden.

Den Lämmern kommt es nie in den Sinn, sich gegen ihre Obrigkeit zu wehren. Einen guten und gehorsamen Diener macht seine mentale Beschränkung aus, dass er nie auf die Idee kommt, dass er sich plötzlich befreien könnte und durch eigene Bestimmung viel besseres Leben erlangen könnte. Und wenn doch, er hat Angst, es zu tun. So einen kannst du immer einlullen, auch teilweise mit blödsinnigen Argumenten, siehe heutige Presse.
[zum Video]

Hunger.Macht.Profite-Filmfestival goes online

Hunger.Macht.Profite Filmfestival goes online!


ÖBV-Via Campesina Austria
, FIAN Österreich, normale.at und Attac bringen die 10. Filmtage zum Recht auf Nahrung nach Hause zu Ihnen. In diesem Zeitraum können die Filme jederzeit gestreamt werden: "Bittere Ernte - Bauern weltweit in Not" zeigt, wie Bäuer*innen unter widrigen Bedingungen arbeiten müssen und oft selbst unter Mangelernährung leiden. "Seeds of Profit" dokumentiert die Macht der Großkonzerne bei Obst- und Gemüsesamen. Gewisse Sorten werden für mehr als Gold gehandelt. "Danke für den Regen" ist ein Portrait des kenianischen Aktivisten Kisilu Musya, der unermüdlich versucht seine Community von Ideen zu überzeugen, die die verheerenden Folgen des Klimawandels in seiner Region eindämmen. In Online-Filmgesprächen am 16. April, 23. April und 30. April wird gemeinsam mit Aktivist*innen und Expert*innen über Lösungen und Handlungsoptionen diskutiert.
[mehr]

 

 

Lebenspraxis


"Was wir tun müssen, wenn es für die
nächsten Generationen auch noch reichen soll"

Der beigefügte Impulsgeber für Nachhaltigkeit behandelt acht Schwerpunkte des Lebensalltags, vom Einkauf über das Leben in und mit der Natur, Mobilität, bis hin zu einem couragierten Auftreten gegen Missstände.

Für eine Nachhaltige Lebenspraxis in Gesellschaft und Kirche!

Wir wissen längst, dass es jetzt von uns abhängt, ob die Grundlagen für eine lebenswerte Zukunft erhalten bleiben“ (H. Lesch: Generationen-Manifest).

 



Zum Nachdenken

 

Foto: ARGE SVA

Gott wird nicht handeln, wenn wir müßig bleiben!
In Krisen und Bedrängnis beten.


Nicht kommt infrage, dass wir um einfache Erfüllung unserer Wünsche bitten.Nicht kommt infrage, dass Gott einfach unsere Sorgen von uns nehmen solle.Der biblische, der lebendige Gott ist kein "deus ex machina", der in unserer scheinbaren Ausweglosigkeit plötzlich auftaucht und einfach unsere Probleme löst

[mehr Texte und Gebete zur Meditation und zum Nachdenken]




Literaturempfehlungen


Die Psychologie der Pandemien / The Psychology of Pandemics

Vorbereitung auf den nächsten globalen Ausbruch von Infektionskrankheiten

Steven Taylor

Das Buch von Steven Taylor erschien zeitgleich mit dem Auftauchen der ersten Corona-Fälle in China Ende 2019. Ungeplant aber zur rechten Zeit legt der an der University of British Columbia Universität lehrende Autor seine Studie zur Psychologie der Pandemien vor. Mit seinem sozialpsychologischen Ansatz, der viele Fragen der Gegenwart behandelt, füllt er eine Lücke in der bisherigen interdisziplinären Auseinandersetzung.

Evolution und Schöpfung

In neuer Sicht

Hans Kessler

Buitzon und Bercker-Verlag, 2009

In Abgrenzung von einem naiven Kreationismus und von der Idee eines "intelligent Design" einerseits, von einem harten Naturalismus und naturwissenschaftlich motivierten Atheismus andererseits zeigt Hans Kessler überzeugend auf, dass und wie sich ein evolutives Weltbild in ein christliches Verständnis von Welt, Mensch und Gott integrieren lässt. Der mühsame Weg der Evolution hat sein Ziel letztlich in dem Gott, der von Anfang an seine einende Grundkraft ist und zur Liebe in Freiheit ruft. Kessler legt damit eine Schöpfungslehre vor, die auf der Höhe der naturwissenschaftlichen Debatte steht.


 

"Der einzige Weg, wie ein Mensch einen Ansatz finden kann, um das gesamte Thema zu kennen, besteht darin, zu hören, was Personen jeder Meinungsvielfalt darüber sagen können, und alle Modi zu studieren, in denen es von jedem Charakter betrachtet werden kann des Geistes. Kein weiser Mann (oder keine weise Frau) hat jemals seine (oder ihre) Weisheit in irgendeiner anderen Weise als dieser erlangt."

John Stuart Mill (1806-1873)


 


ARGE Schöpfungsverantwortung

Ökosoziale Bewegung


seit 1989 im Einsatz für Gesellschaft und Kirche

Unser Newsletter erfreut sich einer weitreichenden Leserschaft und soll auch weiterhin mit einer Synergie von Ökologie und Religion aufwarten und zur Umsetzung von Aktionen, umweltpolitischen Initiativen, Projekte - wie aktuell das Klimaprojekt OUR COMMON FUTURE - und Ideen anregen können. Dafür leistet ein Team von Aktivisten und Fachleuten ehrenamtliche Arbeit.


Handeln wir in Generationenverantwortung!
Betroffene und Verursacher sind in gleichem Maße herausgefordert sich zu engagieren.

 

S P E N D E N A U F R U F

 Fachkommentare und Behelfe stehen grundsätzlich unentgeltlich zur 
 Verfügung, doch nur mithilfe Ihrer
SPENDE oder FÖRDERMITGLIEDSCHAFT
 können wir als unabhängige Organisation arbeiten. Werden Sie

 FÖRDERMITGLIED
oder SPENDEN Sie online.

Hier finden Sie die Konditionen und Bankverbindung für Ihre Spende oder Fördermitgliedschaft!

 

ARGE Schöpfungsverantwortung - "Wir machen Schöpfungsverantwortung zum Thema!"
Das Redaktionsteam:
Roland Zisser, Isolde Schönstein, Uwe Sattler
wünscht ein gesegnetes Osterfest!

 


 

DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung): Wie schon bisher haben Sie die Möglichkeit, sich für den Newsletter an- oder abzumelden. Hier gelangen Sie zu unserer Datenschutzerklärung.

spacer
spacer
  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-04-2020