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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

in der siebten Ausgabe unseres Newsletters_NEU finden Sie wieder aktuelle Umweltberichterstattung, Tipps für eigene Umweltschutzaktivitäten sowie Veranstaltungshinweise.

Karl-Heinz Schaurhofer klärt auf, warum durch das TTIP noch dünklere Gewitterwolken am Horizont aufziehen. Ein besonderer Schwerpunkt bildet diesmal der Klimawandel im urbanen Bereich. Die Auswirkungen sind vielfältig und werden am Beispiel Wien behandelt. Die Ökopionierin Maria Karl aus Gleisdorf zeigt auf, wie man mit selbst produzierten Sojaprodukten sich selbst und der Umwelt etwas Gutes tun kann. Passend dazu widmet sich Dr. Oskar Luger dem Thema des Herbizideinsatzes in der Gentechnik-Landwirtschaft. Positive Signale gibt es aus Rom. Eine Klimakonferenz Anfang Mai und die Ausarbeitung einer Umwelt-Enzyklika rücken die Schöpfungsverantwortung wieder in den Mittelpunkt der kirchlichen Arbeit. ARGE SVA-Mitarbeiter und "Südburgenland Pro Bahn"-Mitglied Christoph Wachholder bietet einen Einblick in die Verkehrssituation der Bevölkerung Südostösterreichs, wo 200.000 Menschen durch verfehlte regionale und nationale Verkehrspolitik den Anschluss an das nationale und internationale Bahnnetz verlieren.

Schließlich möchten wir Sie mit den Veranstaltungshinweisen auf die bevorstehende Schöpfungszeit einstimmen.

Wir hoffen, unser Newsletter stößt auch dieses Mal auf Ihr Interesse!

Ihre ARGE Schöpfungsverantwortung


 

 

 

Foto: ARGE SVA

1) TISA, als wenn TTIP nicht schlimm genug wäre

Neues zum Freihandelsabkommen 

Obwohl der öffentliche Druck nach Bekanntwerden der Gefahren des transatlantischen Freihandelsabkommens stark zugenommen hat, ist die Gefahr keineswegs gebannt - im Gegenteil, ein neues Bedrohungsszenario namens TISA taucht bereits am Horizont auf. Dieses ist ein globales Abkommen, an dem sich 58 Staaten beteiligen. Die Auswirkungen werden wir alle zu spüren bekommen: es geht um Kontodaten, öffentliche Dienstleistungen wie Bildung und Wasserversorgung und öffentliche Infrastruktur. 

Der Grad an Intransparenz erreicht ein neues Niveau: Nicht einmal die WTO ist bei den Verhandlungen dabei, die in der australischen Botschaft in Genf unter vollkommenem Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Offenbar soll es den Staaten auch unmöglich gemacht werden, einmal privatisierte Dienstleistungen oder Unternehmen wieder in die öffentliche Hand überzuführen. Die teilnehmenden Staaten verlieren damit massiv an Souveränität. 

Karl-Heinz Schaurhofer vermittelt in seinem Beitrag alle aktuellen Entwicklungen zum TTIP und TISA-Abkommen.

Den ganzen Beitrag finden Sie >>hier<<

 


 

 

Foto: ARGE SVA

2) Klimawandel in der Stadt

Erhöhte Sterblichkeit durch städtische Wärmeinsel

Der Hauptartikel des aktuellen Newsletters widmet sich den vielfältigen Auswirkungen des Klimawandels speziell auf den urbanen Raum. Gerade dieses Thema wird nur selten behandelt, allerdings leidet die Stadtbevölkerung unter einer 1-2 °C erhöhten Temperatur im Gegensatz zur Landbevölkerung. Durch den Anstieg der globalen Temperaturen sollten in Städten wie Wien frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. 

Der Artikel greift zunächst die Klimaspezifika der Stadt Wien auf. So bleibt im Stadtzentrum im Durchschnitt an etwa 30 Tagen die Lufttemperatur bis Mitternacht bei über 20 °C, während dies am Stadtrand nur halb so oft der Fall ist. Bäume haben einen wesentlichen Einfluss auf das Mikroklima von Straßenzügen, bewirken aber auch eine Reduktion der Windgeschwindigkeiten auf 50 %. 

Hitzewellen wirken sich in Städten extrem stark aus. Die Sterblichkeit nimmt deutlich zu, vor allem in dicht verbauten Bezirken. Um das zu verhindern, können viele Maßnahmen ergriffen werden, wie Straßen-, Fassaden- und Dachbegrünungen. 

Den ganzen Beitrag finden Sie >>hier<<

 


 

 

Foto: Wikipedia - public domain

3) Eine Ökopionierin im Portrait

Frau Maria Karl

Sie gilt als Pionierin im Anbau und der Verarbeitung von Soja in Österreich nach dem 2. Weltkrieg. Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Frau Maria Karl mit der Verwendung dieser Proteinquelle als Nahrungsmittel und konnte dabei wertvolles Wissen sammeln. Stets hat sie versucht, dieses Know-How an andere Menschen weiterzugeben.

Neben den vielfältigen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit (vermindert das Brustkrebsrisiko und den Cholesterinspiegel, viele Spurenelemente und Proteine, etc.), hätte der verstärkte Anbau heimischen Sojas positive Auswirkungen auf das Klima und unsere Umwelt. 

Wir stellen das Sojakochbuch von Frau Karl vor. Vom Anbau und der Verarbeitung der Sojabohne bis zur Herstellung von eigenen Sojaprodukten wird dem Leser das Wissen einer Jahrzehnte langen Erfahrung der Ökopioniering vermittelt. 

Den ganzen Beitrag finden Sie  >>hier<<

 


 

 

Foto: BOKU

4) Gentechnik

Immer neue Gifte in der Gentechnik-Landwirtschaft

Nachdem Pflanzen gentechnisch so verändert wurden, dass sie gegenüber Herbiziden resistent sind, glaubte man, die Natur ausgetrickst zu haben. Tatsächlich werden aber auch die Beikräuter resistent gegenüber der Anwendung von Gift. Die Folge ist der Einsatz von immer stärkeren Herbiziden mit nicht absehbaren Folgen für unsere Gesundheit. 

Den ganzen Beitrag finden Sie >>hier<<

 


 

 

Foto: Wikipedia - public domain

5) Positive Signale aus Rom

Der Vatikan übernimmt Schöpfungsverantwortung

Papst Franziskus arbeitet derzeit an der Fertigstellung der Umwelt-Enzyklika. Ende Mai ging eine Klimakonferenz in den Vatikanischen Gärten zu Ende, die mit 40 Wissenschaftern und 3 Nobelpreisträgern hochkarätig besetzt war. Die Konferenz kommt zum Schluss, dass der Klimawandel vom Menschen ausgeht und die gesamte Menschheit betroffen ist.

Die Signale könnten positiver nicht sein, dass Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes durch das Pontifikat von Franziskus in den Mittelpunkt der kirchlichen Arbeit gerückt werden. 

Den ganzen Beitrag finden Sie >>hier<<

 


 

Foto: SPB

6) Den Todesstoß Südostösterreichs verhindern!

200.000 Menschen verlieren ihre Bahnanbindung

Die Grenzregion Südost wird massiv benachteiligt und von der Politik vergessen. Nachdem bereits 2011 der Personenverkehr Oberwart - Wien eingestellt wurde, dürften bis 2025 auch das Mittelburgenland und der Bezirk Hartberg-Fürstenfeld den Anschluss an das nationale und internationale Bahnnetz verlieren. 

Die Folgen für eine ohnehin strukturschwache Region sind verheerend. Pendler werden in teuren Bussen in den Stau vor Wien geschickt, wichtige Arbeitsplätze sind durch das mögliche Ende des Güterverkehrs gefährdet. 

Die dreitägige Konferenz "Mobil 2020 in der Grenzregion Südost" Ende Juni in Bad Tatzmannsdorf brachte Experten aus Österreich, Ungarn und Südtirol sowie Politiker aus der Grenzregion zusammen, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen. 

„Wichtig ist ein grenzüberschreitend abgestimmtes Modell zwischen der Steiermark, dem Burgenland, Niederösterreich und Ungarn. Eine klare Prioritätensetzung ist in diesem Bereich dringend notwendig“, betont der unabhängige Verkehrsplaner Herbert Mayer.

Den ganzen Beitrag finden Sie >>hier<<.

 


 

 

 

7) VERANSTALTUNGSHINWEISE

Aus Kirche & Gesellschaft 

 

Wir möchten Sie auf folgende Veranstaltungen während der Schöpfungszeit 2014 hinweisen und Sie bitten, sich diese Termine vorzumerken:

  • 01. September 2014: Aktionstag "Lebensstil STOPPT Klimawandel"
  • 05. September 2014: FACHTAG und feierliche Schöpfungs-Vesper (Details weiter unten)
  • 13. September 2014: "Pilgern" nach Maria Loretto im Burgenland
  • 29. September bis 1. Oktober 2014: ECEN Konferenz

 

Nähere Details zu den Veranstaltungen folgen in Kürze. 

Des Weiteren wird es "Offene Tage" geben, an denen wir Sie zur Beratung und Kommunikation in der Niederlassung der ARGE Schöpfungsverantwortung in Wien I., Johannesgasse 16 einladen möchten. Dabei haben Sie auch die Möglichkeit, unser umfangreiches Angebot an Behelfen und Büchern kennen zu lernen. Die Termine dazu finden Sie ab August auf unserer Seite. 


 

 

 Einladung zum Fachtag

„Eine Zeit der Schöpfung im Kirchenjahr: Ohnmächtig Sinn erfahren!

Dazu lädt die ARGE Schöpfungsverantwortung alle kirchlichen Verantwortungsträger, Umweltbeauftragten, Gemeindemitglieder, Vertreter von Bildungs- und Lehranstalten, Ordenseinrichtungen, sowie alle Interessierten herzlich ein.

Es erwarten Sie Referenten mit langjähriger Erfahrung und Praxis der Schöpfungszeit aus 4 christlichen Traditionen, sowie ein naturwissenschaftlicher Kommentar zur Dokumentation „die Welt in der wir leben“

 

5. September 2014

10 – 18 Uhr (anschließend feierliche Schöpfungs-Vesper)

im Kardinal König Haus,

Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien

 

ERREICHBAR MIT: STRASSENBAHN 60, HALTESTELLE JAGDSCHLOSSGASSE

 

Die Referenten:

  • Dr. theol. Kurt Zaugg-Ott (oeku Kirche und Umwelt Schweiz)
  • Karin Bredull, Theologin (Schweiz)
  • Prof. Dr. Volodymyr Scheremeta (Griech. Kath. Kirche Ukraine)
  • Prof. Dr. Kurt Remele, Sozialethiker (Uni Graz)
  • Doz. Dr. Peter Weish (angefragt)
  • Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb (angefragt)

 

Anmeldung: ab sofort möglich, spätestens bis 15. August 2014 unter: office(at)argeschoepfung.at

 


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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 23-11-2018