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Sehr geehrte Leserinnen! Sehr geehrte Leser!

Eine kurze Zeitspanne umfassen die folgenden Beiträge unseres aktuellen Newsletters – von einem Rückblick auf die kürzlich zu Ende gegangene erschütternde Tschernobyl-Ausstellung bis zu einem Verweis auf eine Versammlung bereits dieses Wochenende zu den Zielen der Agenda 2030.

Eingebettet in diesen Rahmen finden Sie einen Appell, zwei dringende Unterschriftenaktionen zu unterstützen – gegen die EU-weite Vergiftung unserer Ackerböden und für den Biolandbau in Österreich.

Selbstverständlich aber beschränken wir uns nicht nur auf das aktuellste Gegenwärtige, sondern richten unseren Blick über die Sommerferien hinaus auf das im September neu startende Schuljahr und die ebenfalls beginnende Schöpfungszeit.


Mit der herzlichen Einladung, sich über unsere Aktionen und die unserer Kooperationspartner zu informieren, und der Empfehlung die Unterschriftenaktionen aufzugreifen verbleiben wir

mit besten Grüßen
das Team ARGE Schöpfungsverantwortung


 

Die SDGs der 2030-Agenda – noch immer eine Unbekannte?

Der neue globale Entwicklungskonsens

Am 25. September 2015 verabschiedeten die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf einem Gipfeltreffen in New York die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung. Sie bildet den globalen Rahmen für die Umwelt- und Entwicklungspolitik der folgenden 15 Jahre. Darüber hinaus wird die Agenda, wenn sie ernst genommen wird, alle Politikbereiche berühren, von der Wirtschafts-, Sozial-, Umwelt- und Finanzpolitik über die Agrar- und Verbraucherpolitik bis hin zu Bereichen wie Verkehr, Städtebau, Bildung und Gesundheit.

Der Gipfel wurde daher nicht nur wegen der Teilnahme von über 150 Staats- und Regierungschefs, darunter Bundeskanzlerin Merkel, der chinesische Präsident Xi Jinping und US-Präsident Barack Obama, oder wegen der Rede von Papst Franziskus am Rande des Gipfels und des Auftritts der Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai von manchen als historisch bezeichnet, sondern vor allem wegen seines Ergebnisses.

Die UN hat die „Agenda 2030“ für eine weltweite nachhaltige Entwicklung mit 17 Zielen beschlossen. Diese 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (siehe Näheres unter http://www.argeschoepfung.at ) sind ein gutes Stück deckungsgleich mit den Zielen des Konziliaren Prozesses.

„Sind wir noch zu retten? Die planetarische Krise und die UN-Nachhaltigkeitsziele“


Unter diesem Titel findet am Samstag, den 27. Mai 2017 von 11:00 – 17:30h im Haus der Demokratie, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin, ein Treffen des  Oekumenischen Ratschlags (http://www.oekumenischer-ratschlag.de ) statt (in Trägerschaft der Stiftung Oekumene und in Verbindung mit dem Oekumenischen Netz in Deutschland sowie dem Oekumenischen Büro Berlin/Treptow-Köpenick).
Auf diesem Treffen soll beraten werden, ob der konziliare Prozess durch die von den Vereinten Nationen beschlossenen Ziele nachhaltiger Entwicklung und umgekehrt die nachhaltige Entwicklung durch den Konziliaren Prozess neue und wichtige Impulse erhalten kann.
Damit soll dazu beitragen werden, die sogenannten SDGs (Sustainable Development Goals), im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung aus der Perspektive des konziliaren Prozesses in die öffentliche und speziell auch kirchliche Diskussion zu bringen.
Die wichtigsten Ziele: Eine Wirtschaft im Dienst des Lebens, Schutz der Gemeingüter, Ausbau und Verbindlichkeit der Menschenrechte, Ausbau von Friedens- und Mediationsdiensten, Änderung der Lebensstile – als Bausteine eines gerechten Friedens.

Einer der Mitinitiatoren dieser Veranstaltung ist Dr. Klaus Wazlawik, Täger der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, seit vielen Jahren ein wichtiger Kooperationspartner der ARGE Schöpfungsverantwortung. Diese hat 2017 als Jahresthema den Konziliaren Prozess gewählt (siehe auch den 1. Rundbrief dieses Jahres). Leitpunkte der  ARGE Schöpfungsverantwortung sind in diesem Zusammenhang:

•    Anstelle von „Bewahrung der Schöpfung“ verwenden wir den zutreffenderen Begriff der Schöpfungsverantwortung, die sich im sorgsamen Umgang mit den Gütern der Erde unter Berücksichtigung der Bedürfnissen aller Lebewesen zeigt. Beim heutigen Wissensstand ist eine kompetente technologische Verfahrensweise zumutbar.

•    Für die Nutzung der Güter gilt es, das in Jahrtausenden gewachsene Wissen sowie aktuelle naturwissenschaftliche Erkenntnisse einzusetzen, im persönlichen Alltag wie auch im politischen Engagement. Die Anerkennung der Tatsache des Klimawandels und seiner Folgen sowie die Schaffung von Maßnahmen, diesem Einhalt zu gebieten, ist die derzeit wichtigste Aufgabe unserer Erd-Epoche.

•    Erst der gerechte Umgang und die gerechte Verteilung der Güter schafft ein friedliches Miteinander.

Der Konziliare Prozess zielt auf Frieden unter den Völkern und Generationen. Wer, wenn nicht wir Kirchen, ist dazu berufen, diesen Prozess tatkräfig voranzutreiben? 

Download:

Dr. Tereshchenko Bild Mitte, li. von ihr Hr. Ott, re. von ihr die Übersetzerin, ganz re. Prof. Scheremeta

Aprés Ausstellung „30 ( + 1) Jahre Tschernobyl – es ist noch nicht vorbei“ …

Es ist tatsächlich noch nicht vorbei! Starke Betroffenheit zeigte sich bei der Eröffnung (Bericht 1) - verlinken auch bei den Vertretern der Wissenschaft und der Politik.

Die im Begleitprogramm vorgeführten Filmdokumentationen und Gesprächsrunden fanden das Interesse der meisten Besucher, manche verweilten in Stille bei den Bildern. Wir geben Ihnen die Möglichkeit, diese auf  unserer Homepage als Laufbilder anzusehen: www.argeschoepfung.at .

 

Eine Auswahl der vorgeführten Filme finden Sie unter:
https://www.youtube.com/watch?v=rarDYHHhBes&feature=youtu.be
https://www.youtube.com/watch?v=R8WOC9Jlh6o
https://www.youtube.com/watch?v=ABukEfWStVg&feature=youtu.be

Besondere Betroffenheit löste der Vortrag einer Zeitzeugin aus.

Dr. Natalja Iwanowna Tereshschenko, Zeitzeugin und 33 Tage im Einsatz mit den Liquidatoren nach dem Reaktorunglück. Hier ein Zitat daraus:

„… da gucken wir und sehen, da kommt eine Henne, so eine Glucke, die hat Küken ausgebrütet. Und da laufen wir, einige haben eine Atemschutzmaske, einige haben keine. Da laufen wir, und das Gras ist grün, und der Himmel ist so blau, die Sonne scheint. Und da sage ich: „Gütiger Himmel, das Leben geht weiter!“ Hier ist die Glucke, hier sind diese gelben Knäulchen (Küken). Na also, ich spürte so eine Begeisterung, weil ich dieses Leben gesehen habe. Und da laufen wir am nächsten Tag, die Glucke läuft, und der ganze Weg ist mit gelben Leichen bedeckt …“

Wanderausstellung – und so geht es weiter

Der Initiator der Ausstellung, der Moraltheologe Prof. Dr. Volodymyr Scheremeta, und sein Team sind bereits unterwegs zu weiteren Ausstellungsorten. Anfragen richten Sie bitte an: office(at)argeschoepfung.at


 

https://www.arche-noah.at/politik/freiheit-fuer-die-vielfalt

Eilaktion – Die Zeit drängt – 2 Unterschriftenaktionen

Offener Brief an Minister Rupprechter

Eine wünschenswerte Änderung der Bio-Verordnung steht kurz vor der Tür: Biologisches Saatgut würde endlich für den Anbau in der biologischen Landwirtschaft erlaubt werden! Doch ausgerechnet das Bio-Land Österreich will nun diese Förderung der Vielfalt von Gemüse, Getreide und Obst nicht unterstützen!

Bitte unterzeichnen Sie rasch den Offenen Brief an Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter. Schon am 31. Mai 2017 fallen in Brüssel die Würfel – es ist nur mehr wenig Zeit!

Hier erhalten Sie auch Information zur Bioverordnung und können den Appell unterzeichnen:

https://www.arche-noah.at/politik/freiheit-fuer-die-vielfalt



20 Jahre erfolgreiches Gentechnik-Volksbegehren - Umsetzung

Mit den Forderungen: (1) Kein Essen aus dem Genlabor in Österreich; (2) Keine Freisetzungen genmanipulierter Organismen in Österreich; und (3) Kein Patent auf Leben.

Das von der ARGE Schöpfungsverantwortung mitgetragene Gentechnik-Volksbegehren wurde von überdurchschnittlich vielen Menschen aus den Kirchen unterzeichnet, beispielgebend für Europas Kirchen. Basis bildeten die ethischen Prüfkriterien...

Dennoch sind wir Österreicher ständig herausgefordert die aktuellen Entwicklungen zu verfolgen und zu prüfen. In vielen Fällen ist auch eindeutig Ablehnung zu zeigen, besonders in den laufenden Patentierungsbegehren.


 

 

Glyphosat 

Noch in diesem Jahr entscheidet die EU-Kommission über die Verwendung des Pflanzengifts Glyphosat. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte 2015 Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" ein.

Nach heftigen Protesten aus der Bevölkerung wurde das gefährliche Pestizid 2016 nicht, wie geplant, für weitere 15 Jahre zugelassen, sondern nur vorläufig bis Ende 2017 verlängert. Nun lässt die EU-Kommission das Krebspotential von Glyphosat von der ECHA erneut untersuchen.

„Österreich ist zwar gentechnikfrei, d. h. in der Landwirtschaft werden keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut, aber durch den Import von gentechnisch verändertem Soja in der Tierfütterung gelangt mit Rückständen von Glyphosat belastetes Soja nach Österreich”, warnt der Umweltchemiker Christian Kantner.

Daher wurde eine Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat gestartet. (https://www.global2000.at/stop-glyphosat/ ) Gemeinsam können wir so ein starkes Zeichen gegen das meistgespritzte Pestizid der Welt setzen! Europaweit brauchen wir eine Million Unterschriften, damit die Bürgerinitiative Erfolg hat. Wir fordern: Keine Wiederzulassung für Glyphosat und transparentere Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU! Mehr Infos zu Glyphosat finden Sie unter https://www.global2000.at/glyphosat .

"Wir sollten lernen den schönen Worten zu misstrauen,
denn wenn sogenannte Pflanzenschutzmittel nichts tun als zu schützen,
dann müssten auch Zitronenfalter nichts tun als Zitronen zu falten"

- Rudi Weiss



Schulprojekt „Im Netz des Lebens – Ökologie und Schule“ – Fortsetzung

Noch rechtzeitig vor dem Schulschluss und für die Planung des Herbstprogrammes bringen wir die ausgearbeiteten Stundenbilder für den Religionsunterricht, für interdisziplinäre Auseinandersetzung und als Basis für „Vorwissenschaftliche Arbeiten“ in Erinnerung. Aus aktuellem Anlass verweisen wir im Besonderen auf das Thema „Technologie und Ethik“, eine Auseinandersetzung mit der Atomkraft!

Weiterhin stehen 15 Stundenbilder und die Bilder der Ausstellung zum Gratisdownload zur Verfügung: www.argeschoepfung.at


 

SCHÖPFUNGSZEIT 2017 – Vorankündigung

zum Jahresthema „Nachhaltigkeit & Laudato Si“

  • Termin im Vorfeld: 27. Juni 2017: Einführung in die Schöpfungszeit:
    Theologie, Ökosoziale Pastoral, Liturgie, Praxis

  • SCHÖPFUNGSTAG, 1. September: Feierliche Ökumenische Schöpfungs-Vesper
    Mehr dazu in der nächsten NEWSLETTER-AUSGABE

Seit mehr als 20 Jahren begeht die ARGE Schöpfungsverantwortung den Schöpfungstag als Beginn der Schöpfungszeit mit Umweltgipfel, Straßenaktionen, Ausstellungen, feierlichen Liturgischen Feiern und Symposien.

Hier im Bild

Christine v. Weizsäcker, Prof. DDr. Mathias Beck, Referenten beim Symposium am Schöpfungstag 2009 zu „Biodiversität - kein Patent auf Leben“


 

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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 23-11-2018