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Sehr geehrte Leserinnen und  Leser! 

G e n e r a t i o n e n v e r a n t w o r t u n g

Der Globalisierung ein menschliches Angesicht geben

Angesichts der zunehmenden Katastrophen müssen wir neue Wege gehen. Was bisher nichts fruchtete, darf nicht die letzten Kräfte verzehren, und jede Schöpfungszeit kann ein Neuanfang sein für eine „Solidargemeinschaft der Schöpfung“. Solidarisch sein auch mit jenen, die heute noch keine Stimme haben und die sich den Lasten einer sorglos konsumistisch ausgerichteten Generation nicht entziehen können. Diesen widmen wir unsere ganze Aufmerksamkeit.

Blick auf den Heimatplaneten

„Einzigartig in diesem Universum, ist es als wären die Naturgesetze darauf zugeschnitten, diesen unglaublichen Zufall des irdischen Lebens gerade noch zu ermöglichen, dieses Wunder der Evolution einer Vielfalt einander symbiotisch unterstützender Tier- und Pflanzenarten: weil ...

Das von der UNO proklamierte „Jahr des Bodens“ lädt uns ein, diesen genauer zu betrachten und zu untersuchen, welchen Chemikalien er ausgesetzt ist. Warum Plastik nicht einfach Plastik ist, warum die Klimawandelleugner noch nicht ausgestorben sind, uns das Wasser ausgehen könnte und die Kinder dieser Welt ausgebeutet und in ihren Bedürfnissen missachtet werden, erfahren Sie in vier SONDERNEWSLETTERN. Vier dieser Themen sind dem DOSSIER „Zeit der Schöpfung“ vorangestellt und können schon heute nachgelesen werden...

 

 

Schöpfungstag ist überall

Im Urlaub genauso wie bei der Arbeit, im kirchlichen Alltag wie in der liturgischen Feier. So könnte man u. U. allein mit der Frage nach der Herkunft des Frühstückeis Nachdenklichkeit auslösen und Entschiedenheit zeigen. Weitere Anregungen für ein geändertes, zukunftsfähiges Alltagsverhalten finden Sie im Dossier „Zeit der Schöpfung“ und pastorale Impulse im aktuell erschienen Behelf (Faltblatt A3): IMPULS für die SCHÖPFUNGSZEIT – Handlungsschritte in Generationenverantwortung: Download Innenteil, Außenteil


Aktuelles und christliche Vordenker – eine Anmerkung:

Die Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus, die sich auf viele Aussagen seiner Vorgänger bezieht, ist in ihrer Deutlichkeit richtungsweisend (auch wenn sie täglich fortgeschrieben werden muss), sie wartet auf Umsetzung, denn „was zählt, ist die Tat“ – so der Leitspruch der ARGE Schöpfungsverantwortung, die bereits 20 Jahre vor der päpstlichen Empfehlung Schöpfungstag und Schöpfungszeit aufgegriffen hat.

Zu den Vordenkern gehört u. a. Carl Friedrich von Weizsäcker, der 1986 in seiner Publikation „die Zeit drängt“ die Forderung nach einer Weltversammlung der Christen für die Trias „Gerechtigkeit-Frieden-Bewahrung der Schöpfung“ stellte. 1989 fand die erste, allerdings nur auf Europaebene durchgeführte, Ökumenische Versammlung in Basel statt. Die Trias wurde am Schluss doch noch aufgenommen. Weitere Ökumenische Versammlungen fanden 1997 in Graz (Geburtsstunde des European Christian Environmental Networks und der „Schöpfungszeit“) und 2007 in Sibiu statt. „Die Schöpfungszeit ist die schönste Frucht der ökumenischen Versammlungen“, so ein Beitrag zur Ökumenischen Versammlung Mainz 2014. In der Hoffnung, dass sich die Kirchen künftig zu mehr Zusammenarbeit entschließen.

Aktuelles – noch eine Anmerkung:

Am 14. 8. 2015 vermeldete die KAP, dass das Liturgiereferat der Erzdiözese Wien erste liturgische Texte und Vorschläge für die Gestaltung von Schöpfungs-Gottesdiensten veröffentlicht hat.

Wenn Papst Franziskus nunmehr die Einführung eines weltweiten jährlichen Gebetstags für die Schöpfung am 1. September bekanntgegeben hat, tut ein Papst endlich das, was die dritte Ökumenische Europäische Versammlung 2007 in Sibiu/Hermannstadt auf Betreiben der ARGE Schöpfungsverantwortung empfohlen hat, nämlich die Einführung eines Schöpfungstages am 1. September bzw. einer Schöpfungszeit vom 1. 9. bis 4. 10. in allen Kirchen. Dem ging eine intensive Grundlagenarbeit des ECEN (Europäisches Christliches Umweltnetzwerk) unter der Initiative des Schweizer Theologen Lukas Vischer und von Frau Isolde Schönstein (ARGE Schöpfungsverantwortung) voraus. Dementsprechend veröffentlichten beide Institutionen (ECEN und ARGE) schon seit langem zahlreiche Gottesdienstmodelle und liturgische Elemente für den Schöpfungstag, ebenso wie auch andere kirchliche Institutionen, z. B. die KFB.
Dass nun auch das Liturgiereferat auf den längst abgefahrenen Zug aufspringt, stimmt zuversichtlich, insofern nun ein weiteres Referat der Erzdiözese Wien das längst fällige Umdenken in Richtung Schöpfungsverantwortung nachvollzieht.

 

 

Theologie:

Zur liturgischen Feier des Schöpfungstages. Gott als der Ehrfurcht Gebietende und der Gönnende.

Zwei Dichtungen aus verschiedenen Epochen und Kulturen, denen aber die gleiche allgemein gültige Erfahrung zugrunde liegt, sollen uns dem Verständnis der Schöpfung näher bringen: ein Sonett von Rainer Maria Rilke und ein biblischer Psalm. Beide geben auch Anstoß für eine Reflexion, worauf eine Liturgie des Schöpfungstages abzielen muss.
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Liturgie:

Kraft- und Energiequelle

„Christliche Schöpfungsverantwortung in der Öffentlichkeit geltend zu machen bedarf einer nachhaltigen Energiequelle. Die Kirche findet diese in der Feier der Liturgie. In der Liturgie kann und soll die Kirche die vielfältigen Formen der biosphärischen Kooperationen – Ökosysteme von Pflanzen, Tieren und Menschen –, der kooperativen Zusammenschlüsse von  Menschen (Genossenschaften) und nachhaltigen Energiequellen als Schöpfungswirklichkeiten dankbar und lobend zusammen mit der ganzen Schöpfungsgemeinschaft vor dem Schöpfer vergegenwärtigen. So durch das öffentlich-kultische Tun (Liturgie) gestärkt, wird die christliche Gemeinde in die Welt gesandt, um durch die Zusammenarbeit auf allen Ebenen (lokal, regional, global) mit allen Menschen guten Willens unsere gemeinsame Verantwortung für die Schöpfung in der Kraft des Heiligen Geistes, der Energie Gottes, in den öffentlichen Diskurs einzubringen (Verkündigung) und  zum Gemeinwohl aller Lebewesen zu verwirklichen (Diakonie).“
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Liturgische Elemente erhalten Sie auf Wunsch bei der ARGE Schöpfungsverantwortung bzw. zum Gratisdownload auf www.argeschoepfung.at.

 

 


 

KLIMASCHUTZ IST LEBENSSCHUTZ

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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 23-11-2018