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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

in der ersten Ausgabe unseres Newsletters mit Servicefunktion, die sich auf die Bereitstellung von Behelfen und Fachthemen zum Thema Nachhaltigkeit bezieht, finden Sie wieder aktuelle Umweltberichterstattung, Links und Tipps für eigene Umweltschutzaktivitäten sowie Veranstaltungshinweise.

Nach Schätzungen der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der Vereinten Nationen geht weltweit rund ein Drittel der für den menschlichen Verzehr produzierten Nahrung verloren. Diese Tatsache nehmen wir zum Anlass, uns mit dem Thema Lebensmittelverschwendung und ihrer Vermeidung auseinanderzusetzen. Des Weiteren erwarten Sie ethische und theologische Gedanken in Anlehnung an die Bibel zu diesem Thema.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union. Die „Europaweite Bürgerinitiative“ hat 1 Millionen Unterschriften gegen das Abkommen gesammelt. Eine Kurzmeldung zum Thema „Stop TTIP“ finden sie auf unserer Homepage unter „Nachrichten“.

Wir hoffen, unser Newsletter stößt auch dieses Mal auf Ihr Interesse!

Ihre ARGE Schöpfungsverantwortung


 

 

Ein Positivbeispiel: das Projekt Le+O Foto: Laurent Ziegler

Lebensmittelverschwendung

 

Ein Drittel wandert in den Müll

Weihnachten ist das wohl am freudigsten begangene Feste des Jahres. Mitten im Winter feiern wir die Geburt unseres Herrn Jesus Christus mit Geschenken, Keksen und gutem Essen. Nicht von ungefähr hat fast jede Familie eine eigene  Tradition, was rund um die Feiertage auf den Tisch kommt, sei es nun der Karpfen, das Fondue oder andere Gerichte. Der (im Übrigen auch das übrige Jahr anhaltende) Überfluss an Lebensmittel weist aber mittlerweile eine andere, hässliche Seite auf, nämlich die anhaltende Lebensmittelverschwendung schon bei der Erzeugung, anschließend im Einzelhandel, vor allem aber bei den Endkonsumenten selbst. Angesichts der kommenden Feiertage gilt es, sich auch dieser Fakten gewahr zu werden.
Laut Schätzungen der FAO, der Organisation für Ernährung- und Landwirtschaft der Vereinten Nationen, geht weltweit rund ein Drittel der für den menschlichen Verzehr produzierten Nahrung verloren(1). Sind es in den wirtschaftlich schwächer entwickelten Ländern der Welt vor allem fehlende Lager- und Transportmöglichkeit, die diesen enormen Verlust verursachen, so steht in den „höher entwickelten“  Ländern eine andere Ursache im Mittelpunkt: Wir werfen das Essen weg.

Situation in Österreich

Eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft aus dem Jahr 2012 (2) kommt zu dem erschreckenden Ergebnis, dass in Österreich rund 6,2% der jährlichen Nahrungsmitteleinkäufe allein im Restmüll landen. Über andere Entsorgungswege wie die Biotonne ist es in etwa dieselbe Menge. Rechnet man die Verluste im Einzelhandel hinzu (3), kommt man auf fast 15% der Lebensmittel, die schon fertig verpackt und verarbeitet sind, um schlussendlich doch im Müll zu landen. Für die anderen Bereiche der Wertschöpfungskette wie die Landwirtschaft und die verarbeitende Industrie liegen keine validen Daten vor. Von den international vorherrschenden 30 % werden wir aber wohl nicht allzu weit weg sein.  Allein in Wien wird jede Tag eine Menge an Brot weggeworfen, die für ganz Graz reichen würde (4).

Den vollständigen Beitrag finden Sie  >>Hier<<




Foto: Laurent Ziegler
Foto: Laurent Ziegler

Gegen Lebensmittelverschwendung in unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft


Ein Interview mit Michael Berger
dem Leiter des Projekts Le+O

 

Le+O (Lebensmittel und Orientierung) ist ein Projekt, das von der Caritas gemeinsam mit Wiener Pfarren ins Leben gerufen wurde. „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist das erklärte Ziel der Initiative, die sich aktiv gegen die Praxis des Wegwerfens von brauchbaren Lebensmitteln und für deren Verwendung für armutsgefährdete Menschen richtet.

In insgesamt elf Ausgabestellen erhalten diese Menschen Lebensmittel, die aufgrund von beschädigten oder verschmutzten Verpackungen, Falschetikettierungen oder aufgrund von Überproduktion nicht mehr verkauft werden.

Parallel zu der Lebensmittelausgabe können sich die Menschen von diplomierten SozialarbeiterInnen beraten lassen.

Wir haben den Leiter von Le+O, Herrn Michael Berger, interviewt und spannende Antworten über die Ziele, Hintergründe, Erfahrungen und Ausblicke des Projektes erhalten.

 

Den vollständigen Beitrag finden sie >>Hier<<

 


 

 

 

 

 

Das Interview mit Herrn Berger führte Birthe Uhlhorn, die seit Dezember das ARGE SVA-Team unterstützt. Neben dem Projekt Newsletter ist sie mit organisatorischen Aufgaben betraut. Die gebürtige Norddeutsche lebt seit zweieinhalb Jahren in Wien und studiert an der BOKU Landschaftsplanung im Master.

"Ich freue mich die Arbeitsgemeinschaft bei ihrem Einsatz für eine zukunftsfähige Lebenskultur zu unterstützen"

Birthe Uhlhorn (Newsletter, Organisationsassistenz)


 

 

Foto: Roland Zisser

Falsche Propheten oder „Geht's der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut!“

 

Theologische und ethische Gedanken in Anlehnung an die Bibel

Ein Prophet bzw. eine Prophetin ist grundsätzlich Anwalt/Anwältin des Gottes – d. h. des Jahwerechtes im alten Israel gegenüber der politischen Macht. Weitgehend wird aber darunter eine Person verstanden, die dem Ur-Bedürfnis der Menschen nachkommt, zukünftiges Geschehen zu wissen und zu deuten.
Neben der Eucharistiefeier und der Verkündigung ist eine der Hauptaufgaben der Kirche die prohetische, d. h. dem Zeitgeist widerstehen und öffentlich seine Fehlentwicklungen aufzeigen. In unserem aktuellen Beispiel erfordert dies auf ein Aufschreien und Aufstehen gegen die weitum grassierende Lebensmittelverschwendung. Für die Christen sind Lebensmittel nicht bloß „Konsum- und Verbrauchsgüter“, sondern eine Gabe Gottes. Entsprechend ist mit ihnen umzugehen, entsprechend sind prophetische Menschen und (Arbeits-)Gemeinschaften gefragt.

Den vollständigen Beitrag finden sie >>Hier<<


 

 

Foto: ARGE SVA

Service

 

Behelfe für die Weihnachtszeit

WEIHNACHTEN FÜR ALLE

damit Weihnachten auch Weihnachten wird

Die ARGE Schöpfungsverantwortung bietet im Rahmen des Newsletterprojekts  Behelfe mit Impulsen zur Advent- und Weihnachtszeit , sowie die Zeit danach zum download an:


 

 

Veranstaltungshinweise

 

Aus unserem Veranstaltungsprogramm 2015

Auf mehrfachen Wunsch haben wir für das erste Halbjahr 2015 zunächst drei Informations - Veranstaltungen festgelegt. Die Themenauswahl richtet sich nach den am häufigsten gestellten Fragen und Anfragen. Alle Veranstaltungen finden in Wien 1., Club 4, statt.  

Die ARGE Schöpfungsverantwortung lädt Sie herzlich zu den folgenden Infoveranstaltungen ein


"Kirche und Klimawandel" 

9. Jänner 2015, 18:30 Uhr
Ort: Club 4 Stephansplatz, 1010 Wien

Beiträge: Auszug aus dem Klimabericht, Wissensch. Kommentar,  Film, Kirchliche Selbstverpflichtungserklärungen, das breite Spektrum von Umsetzungsmöglichkeiten
Einführung und Moderation: Mag. Christian Kantner, Isolde Schönstein

Anmeldung: ab sofort, bis spätestens 7. Jänner 2015 unter:

 office(at)argeschoepfung.at


Erwartete Teilnehmerzahl: 25               Eintritt frei! Agape

 


 

Umweltgifte, „mehr als Problemstoffe“die vielen Wege der Verteilung und die geringen Chancen der Eliminierung!

                 13. März 2015, 18.30 Uhr

 Ort: Club 4 Stephansplatz, 1010 Wien 


Anmeldung: ab sofort,bis spätestens 8. März 2015 unter: office(at)argeschoepfung.at

                                         Erwartete Teilnehmerzahl: 25          Eintritt frei! Agape 

 


 

„Leben in und mit dem Klimawandel“ – Modelle neuen Zusammenlebens

8. Mai 2015, 18.30 Uhr

Ort: Club 4 Stephansplatz, 1010 Wien

 

Anmeldung: ab sofort, bis spätestens 3. Mai 2015 unter: office(at)argeschoepfung.at

 

Erwartete Teilnehmerzahl: 25      Eintritt frei! Agape       


                                           

Kurzmeldungen


Wiener Konferenz zu den humanitären Auswirkungen von Kernwaffen
8.-9. Dezember in der Wiener Hofburg

Von 8.- 9. Dezember  findet in Wien die „3. Staatenkonferenz zu humanitären Folgen von Atomwaffen“ statt.

An ihr wirken führende politische Vertreter, Diplomaten, Personen aus der Zivilgesellschaft und akademische Experten aus zahlreichen Ländern mit, die über die Kurz- und Langzeitfolgen von Kernwaffenexplosionen, besonders für die Bereiche Gesundheit, Umwelt, Klima, Migration, Ernährungssicherheit und Infrastruktur, diskutieren. Darüber hinaus werden auch Risiken thematisiert, die eine vorsätzliche oder auch unbeabsichtigte Kernwaffenexplosion zur Folge haben können, wie beispielsweise fahrlässiges Verhalten, fehlerhafte Berechnungen, technisches Versagen sowie die generellen Schwachstellen von Atomwaffen und ihrer Infrastruktur.

weitere Informationen...



Friedenspreis an die Marshallinseln

Das International Peace Bureau (Internationales Ständiges Friedensbüro) verleiht den MacBride Friedenspreis jedes Jahr an eine Person oder Organisation, die herausragende Arbeit für Frieden, Abrüstung und/oder Menschenrechte geleistet hat. Das IPB verleiht den diesjährigen Sean McBride Friedenspreis an die Menschen und die Regierung der Republik Marshallinseln (RMI), weil sie den mutigen Gang vor den Internationalen Gerichtshof gewagt haben und die 9 nuklearwaffen-besitzenden Staaten verklagt haben, um sie zur Einhaltung des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen und das Völkergewohnheitsrechts zu zwingen.


 
"Umweltschutz ist Lebensschutz" - für die Menschheit und ihre Mitgeschöpfe!

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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 23-11-2018