ARGE Schöpfungsverantwortung kontakt newsletter bestellen sitemap impressum top_bar
top_bar
Home Button   ThemenSchöpfungszeitServiceSpendenNewsletter AktuellesDatenschutzÜber uns
Klima Flugverkehr NGOs und Kirchen
Schenken Sie Umweltarbeit!
Advent - Weihnachten 2018
Fastenzeit 2018
Ökologie und Religion
Save the Date: Symposium
Erderwärmung, Grünes Fliegen etc.
Schöpfungstag 2018
Schöpfungszeit 2018
Einladung Symposium
Mobilität 2018
Infoabend Multimodalität
Multimodalität 2018
SYMPOSIUM 2018
Rep Friedensaktiv. Kinder
Es geht um's Klima
-
ARCHIV  2014 bis 2017
ARGE Sondernewsletter
Umweltsünder im Fokus
Weihnachten 2014
TTIP, Umweltethik
Ökosystemleistungen
Plastik
Lebensmittel
TTIP, Stadt und Mobilität
Lebensmittel
Klima und Kirche
Kernenergie
Boden
Plastik, TTIP, Wasser
Mobilitätswoche 2015
Schöpfungszeit und Mobilität
Mobilität im Fokus 2015
Klima, Wasser, Mobilität
Impulse aus der Schöpfungszeit
Schöpfungszeit 2015
Es geht ums Klima
Klimawandel, Glyphosat, ECEN
Ernährungssouveränität
Gedanken zur Urlaubszeit
SCHÖPFUNGSZEIT 2016
Bewahrung der Schöpfung
30 (+1) Jahre Tschernobyl
SDGs, Schulprojekt etc.
SCHÖPFUNGSZEIT 2017
Eine Zeit der Schöpfung
Wasser, Kreislaufwirtschaft
Kirche und Gesellschaft
Gerechtigkeit, Frieden
Die neue Transformation
Mobilitätsprojekt 2017
suche
 
spacer
Seite druckenSeite weiterempfehlen
spacer
 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,


in der zweiten Ausgabe unseres Newsletters mit Servicefunktion finden Sie wieder aktuelle Umweltberichterstattung, Behelfe für die Umsetzung einer zukunftsfähigen und verantwortlichen Lebenspraxis sowie einen Hinweis auf die nächsten Veranstaltungen. Mit dem Klimasymposium am 8. Mai 2015 setzen wir die Auseinandersetzung des Info-Abends vom Jänner fort und laden dazu schon heute ein!
Das erst vor kurzem zu Ende gegangene Jahr war das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Diese Tatsache nehmen wir zum Anlass und stellen den Klimawandel in den Fokus dieses Newsletters. DI Karl-Heinz Schaurhofer betrachtet in seinem Dossier die Folgen des Klimawandels bezogen auf Österreich und die Verantwortung und Rolle der Kirche. Dazu hat Mag. Roland Zisser eine Auswahl theologischer Beiträge zusammengestellt, die Ihnen, wie auch Behelfe zur Orientierung für eine nachhaltige Lebenspraxis, als Download zur Verfügung stehen.
Erfahren Sie mehr über die Vorteile biologischer gegenüber konventioneller Landwirtschaft, verfasst von Dr. Oskar Luger.

Wir hoffen, unser Newsletter stößt auch dieses Mal auf Ihr Interesse!

Ihre ARGE Schöpfungsverantwortung


 

 

Klima - Kirche

Erneuerbare Energie Pfarre Frastanz


Eine Stellungnahme zu den aktuellen Klimaberichten vom IPCC und APCC


Das gerade zu Ende gegangene Jahr 2014 hatte für jeden Menschen eine eigene Bedeutung. Für alle Erdenbewohner war aber eines gleich: Das letzte Jahr war weltweit das wärmste seit dem Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Die bisherigen Rekordjahre 2005 und 2010 wurden abgelöst und für die wissenschaftliche Welt besteht kein Zweifel mehr, dass die vom Menschen verursachten Treibhausgase zur Erwärmung der Erde beitragen und wir uns dieser Verantwortung stellen müssen. Genau darum wird es in diesem Dossier gehen: um den Klimawandel und seine Folgen in Österreich einerseits und um die Verantwortung und Rolle der Kirche darin.  

Den vollständigen Beitrag finden Sie  >>HIER<<


 

 

R. Zisser, Koordinator des Theol. Beirats

Service

 

Theologische Impulse


Die ARGE Schöpfungsverantwortung stellt im Rahmen dieses Newslettes schöpfungstheologische/schöpfungsethische Beiträge zum Download zur Verfügung

 

Schöpfungsverantwortung - eine Leerformel?

"Worin besteht die theologische Kompetenz im Umweltdiskurs?" 

Ausgehend von der Unterscheidung zwischen „Natur“ und „Schöpfung“ entwirft Prof. Dr. Markus Vogt ein Konzept, wie sich Theologen kompetent im naturwissenschaftlichen Diskurs über den Umweltschutz einbringen können. Er erklärt die theologische Relevanz des Schöpfungsglaubens und analysiert kirchliche Stellungnahmen zu Fragen der Umweltethik. Schließlich wird das Postulat der „Nachhaltigkeit“ als neues Prinzip christlicher Ethik erarbeitet.

Bausteine einer christlichen Ethik

Der Ethiker Prof. Dr. Günter Virt umreißt kurz und klar die Stellung des Menschen in Bezug auf die Schöpfung und entwirft von da her a) Prinzipien für die sittliche Verantwortung gegenüber der Schöpfung und b) Kriterien in Bezug auf die Umweltverantwortung für die Regelung von Konflikten und Visionen, die den Menschen bewegen. Schließlich wird der Glaube an Gott, den Schöpfer, an Jesus Christus und an den Heiligen Geist als Motiv zum Tun des Richtigen erkannt. a) Prinzipien für die sittliche Verantwortung gegenüber der Schöpfung und b) Kriterien in Bezug auf die Umweltverantwortung für die Regelung von Konflikten und Visionen, die den Menschen bewegen. Schließlich wird der Glaube an Gott, den Schöpfer, an Jesus Christus und an den Heiligen Geist als Motiv zum Tun des Richtigen erkannt. Ein Exkurs auf die vier Kardinaltugenden hinsichtlich des Verhältnisses zur Umwelt rundet diese fundierten Überlegungen ab. 

 "Mit den Tieren sein" 

„Wie ist das Verhältnis zu den Tieren zu verstehen? Was heißt es, denselben Planeten mit ihnen zu teilen?“ Mit diesen Fragen setzt sich ausgehend von einer Reflexion der biblischen Aussagen über die Beziehung zwischen Mensch und Tier auf ausführliche Weise der Schweizer Theologe Dr. Lukas Vischer auseinander.Er berücksichtigt dabei die Faszination, die Tiere von jeher auf Menschen ausgeübt haben, sowie die historischen und aktuellen Formen sowohl des nutzbringenden Zusammenlebens, aber auch der Ausbeutung und Quälerei unserer Mitgeschöpfe. Wie kam es zur Sicht der Tiere als Gefährten, als Versuchsobjekte, als Nahrungsmittel? Zuletzt: Wie kann eine neue „Ehrfurcht vor dem Leben“ in allen seinen Formen als Grundlage der Mensch-Tier-Beziehung gewonnen werden?

Kirche und Nachhaltigkeit

Nachhaltige Entwicklung ist zu einem zentralen Konzept der Zukunftsorientierung menschlicher Handlungen geworden. Welche Herausforderung sich daraus für die Kirche ergibt, untersucht Prof. Dr. Michael Narodoslawsky. Welche Kompetenzen hat die Kirche seit jeher in Bezug auf Nachhaltigkeit und Langfristigkeit, welcher Chancen beraubt sie sich, wenn sie sich dem aktuellen Diskurs verweigert?

Soziale Sünden, die zum Himmel schreien 

Prof. Dr. Karl Golser erinnert in diesem Artikel an vier Sünden, die in der Bibel als „zum Himmel schreiend“ geschildert werden: den Mord, die sodomitische Sünde, die Unterdrückung der Armen und die Vorenthaltung und die Entziehung des verdienten Arbeitslohnes.Teilweise ist heute das Bewusstsein dafür geschwunden, einerseits aufgrund einer geänderten Begrifflichkeit in der Sprache moderner Theologie, andererseits aber auch gerade in Europa aufgrund des Umstandes, dass beim zunehmenden Wohlstand der Nachkriegszeit die soziale Frage für das Bewusstsein des durchschnittlichen europäischen Christen an Bedeutung verloren hat. Ganz im Gegensatz dazu steht die Befreiungstheologie, die vor allem in den kirchlichen Dokumente Lateinamerikas, vor allem den Beschlüssen von Medellin (1968) und Puebla (1979), immer wieder den Schrei der Armen thematisiert. Sie stellt unmissverständlich klar, dass es nicht nur Gott allein ist, den der Schrei der Opfer der Sünden etwas angeht. 



 

 

 

 

 

 

Klima liegt in Konsumentenhand

Behelfe für einen zukunftsfähigen Lebensstil


„Alle Theorie, alle Theologie braucht Umsetzung!“ Anregungen zu einer verantwortlichen Lebenspraxis und für die Fastenzeit finden Sie zum Download


Dem Klimawandel Einhalt gebieten mit einem zukunftsfähigen Lebensstil

In diesem Dossier finden Sie Handlungsschritte für einen zukunftsfähigen und verantwortlichen Lebensstil. Wie feiere ich klimaverträglich Feste, reise oder lege mein Geld an? Ihr Lebensstil hat Einfluss auf das Klima – steuern Sie selbst! 

Das Klima liegt in Konsumentenhand

Nach Berechnungen des Institutes für nachhaltigen Konsum an der Universität von Manchester ist der Konsum bis zu drei Viertel aller vom Menschen verursachten Treibhausgase verantwortlich. Die 46 Tage der Fastenzeit bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihr Konsumverhalten zu analysieren und zu überdenken. Angeordnet nach Fastenwochen fasst der A3-Flyer Ratschläge und Anregungen zur Änderung des Konsumverhaltens zusammen.



Jugendhaus Don Bosco (u. a. Tagungsort der Ökumenischen Versammlung 2014)

Das Jugendhaus Don Bosco in Mainz


Nachhaltiger „Raum“ für Jugendarbeit

Ein Interview mit Wolfgang Knauer
Geschäftsführer BJA und BDKJ Diözesansekretär  
(Dipl. Sozialpädagoge und Dipl. Betriebswirt)

 

Das Jugendhaus Don Bosco in Mainz beherbergt sowohl die Verwaltung des bischöflichen Jugendamtes als auch die des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und ist gleichzeitig Begegnungsstätte der Jugend des Bistums Mainz. Der Neubau, der im Jahr 2010 eingeweiht wurde, zeichnet sich nicht nur durch eine markante architektonische Formensprache aus, sondern auch durch seine umweltfreundliche Bauweise. Von außen wirken Glas und Holzelemente ästhetisch ansprechend. Im Inneren sorgen mechanische Lüftungen mit Wärmerückgewinnung und eine optimal gedämmte Gebäudehülle für Energieeffizienz. Außerdem ist das Gebäude mit einer Pelletsheizung und einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Darüber hinaus sorgen eine intelligente Beleuchtungssteuerung und sparsame Büro- und Küchengeräte für einen geringen Stromverbrauch. Zudem zeigt das Angebot von regionalen und fair gehandelten Produkten in der Kantine, dass in diesem Bistum der nachhaltige Umgang mit Ressourcen zur Anwendung kommt. Dieses Bestreben wurde mit einer Auszeichnung für vorbildliches und umweltfreundliches Bauen gewürdigt. So ist das Don Bosco Haus Träger der „Grünen Hausnummer“, die von der Stadt Mainz in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Mainz-Bingen vergeben wurde. 
Das bot Anlass für uns, mehr über diese Einrichtung zu erfahren.

Das Interview finden Sie  >>Hier<<


 

 


nach Oben

Foto: Christoph Wachholder

Kurzmeldung


Der biologische Landbau bringt deutlich höhere Erträge als behauptet

 

Viele Vorteile des biologischen Landbaus sind mehr oder weniger Konsens, wie der Wegfall der Pestizidbelastung und auch damit eine Förderung der Artenvielfalt, ein geringerer CO2-Ausstoß – bzw. sogar Bindung von CO2 im Boden durch Humusbildung (!) – oder Schutz vor Bodenerosion. Demgegenüber wurde von Kritikern immer wieder behauptet, dass die biologische Wirtschaftsweise einfach zu geringe Erträge bringe, um die Weltbevölkerung ernähren zu können. Auch wenn von Fachleuten des biologischen Landbaus dem widersprochen worden ist, wurde diese Kritik immer wieder erhoben.

Zwei neue Studien zeigen nun, dass die Unterschiede im Ertrag bedeutend geringer sind als bisher kolportiert und das Argument von der Unmöglichkeit, die Menschheit mit biologischen Lebensmitteln zu versorgen, einfach nicht stimmt.

Den vollständigen Beitrag finden Sie >>Hier<<


 

 

Veranstaltungshinweise

 


Umweltgifte, „Mehr als Problemstoffe“

Die vielen Wege der Verteilung und die geringen Chancen der Eliminierung!


2. Info - Abend
13. MÄRZ 2015, 18:30 UHR
ORT: CLUB 4 STEPHANSPLATZ 4, 1010 WIEN 

Anmeldung: Ab sofort, bis spätestens 8. März 2015
unter: office(at)argeschoepfung.at


Erwartete Teilnehmerzahl: 25          Eintritt frei! Agape


 

Klimasymposium 

„Klimaschutz ist Lebensschutz“

Die ARGE Schöpfungsverantwortung lädt neuerlich
zu einem Interreligiösen Symposium ein:

08. Mai 2015, 09:00 bis 17:00 UHR

ORT: Krdinal König Haus,
Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien 

Anmeldung: Ab sofort, bis spätestens 20. April 2015 
unter: office(at)argeschoepfung.at

Spesenbeitrag: 25,- € inkludiert ein Mittagessen und zwei Kaffeejausen


Literaturempfehlungen


Ein guter Tag hat 100 Punkte

… und andere alltagstaugliche Ideen für eine bessere Welt

Jeder kann die Welt verbessern!

Thomas Weber


Wir leben alle auf Pump, das hat sich herumgesprochen. Doch was hilft es zu wissen, dass jeder von uns maximal 6,8 Kilo CO2 am Tag verbrauchen darf? Wie lässt es sich trotzdem gut leben? Dieses Buch gibt konkrete Antworten: „Ein guter Tag hat 100 Punkte“, das propagiert eine Open-Source-Kampagne. All unser Tun, alle Produkte des Alltags werden darin mit Punkten bewertet. Dieses Punktesystem ist wissenschaftlich fundiert und bildet die Basis, auf der Thomas Weber alltagstauglich weiterdenkt. Er stellt Initiativen wie das „Wwoofen“ und „Foodsharing“ vor, besucht Reparaturnetzwerke und erklärt, warum wir lieber Karpfen statt Thunfisch essen sollten.


nach Oben

Digitale Demenz

Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen

Manfred Spitzer Dr. Dr., Prof.

Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.

Die Bücher sind in unserer Bibliothek verfügbar!

spacer
spacer
  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 23-11-2018