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Gedanken zur Urlaubszeit

Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin,
dass man neue Landschaften sucht,
sondern dass man sie mit neuen Augen sieht.

(Marcel Proust, 1871–1922)

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

URLAUB – das ist für viele Menschen das beherrschende Thema während der Sommermonate. Für das Mitarbeiterteam der ARGE SchöpfungsVERANTWORTUNG ist das Thema schlechthin jenes, welches wir im Namen tragen – also auch im Urlaub. Wie für alle Bereiche des Lebens wollen wir Sie einladen, auch die Zeit der Erholung und der Entdeckungen mit immer neuen und wachen Augen zu sehen.
Ergänzt wird dieses Thema durch eine Vorausschau: auf die nahende Schöpfungszeit im Allgemeinen und die nächste Veranstaltung unseres laufenden "Schulprojektes" im Besonderen.
Werfen Sie aber auch einen Blick auf die Gemeinsamkeiten der Orthodoxie mit Papst Franziskus im Hinblick auf Schöpfungsverantwortung sowie auf die anderen Artikel, die nach dem "Sehen" wieder zum "Urteilen" und "Handeln" aufforden!


„Urlaub“ eignet sich hervorragend für Small Talk. Es ist praktisch immer ein erfreuliches Thema und auf unserem heutigen Wohlstandsniveau haben auch alle zumindest von einer Auslandsreise pro Jahr, im Normalfall eher von mehreren, zu erzählen. Urlaub hat sich schließlich in den letzten Jahrzehnten zu einem fixen Bestandteil des westlichen Lebensstiles und die Tourismusbranche zum wohl umsatzstärksten Geschäftszweig überhaupt entwickelt. So ist einer Schätzung der WTO nach eine von neun Personen weltweit im Tourismusgewerbe tätig. (1) Grund genug, uns vor dem Sommer auch aus dem Blickwinkel der Schöpfungsverantwortung einige Gedanken über den Urlaub zu machen.
 
Es soll dies aber keine Gebrauchsanweisung für möglichst klima- und umweltschonende Ferien sein, da ja dieselben Verhaltensweisen wie im Alltag gelten. Vielmehr soll diese Sammlung von Gedanken uns dabei helfen, unser eigenes Konzept von Urlaub zu hinterfragen.
 
zum vollständigen Artikel



Am 1. September beginnt wieder die liturgische Schöpfungszeit! Noch viel Zeit bis dahin?

Nun, als dritter Festkreis neben Advent/Weihnachten und Fastenzeit/Ostern braucht auch die Schöpfungszeit eine entsprechende Vorbereitung. Nicht nur die Schulen und das Parlament machen Sommerpause, bekanntlich finden auch kirchliche Arbeitskreistreffen im Sommer kaum statt. Daher  finden Sie das ganze Jahr über Information und Behelfe für liturgische Feiern, Aktionen auf unserer Website.
 
Hinweis:

Basisdokument Dossier „Zeit der Schöpfung“ mit Fachkommentaren zu Klima, Boden, Wasser, Kinder, Theologie, Pastoralen Impulsen und mehr (80 Seiten).
Für die Aufnahme der UN Jahresthemen, wie jedes Jahr Impulse bis in die Schöpfungszeit hinein.

Doch auch, wer sich nicht kirchlich engagiert, ist aufgerufen, seinen Lebensstil zu reflektieren. Es geht um Verantwortung, die jede und jeder trägt, sei es im kleinen Bereich im eigenen Haushalt oder global, z. B. bei Kaufentscheidungen.

Literatur über den Sinn der Schöpfungszeit, Materialien für deren liturgische Gestaltung und Tipps für einen nachhaltigen Lebensstil finden Sie ständig auf der Homepage der ARGE Schöpfungsverantwortung und Informationen zu einschlägigen Veranstaltungen ab August.

http://www.argeschoepfung.at/schoepfungszeit/schoepfungszeit.html


 

„IM NETZ DES LEBENS – ÖKOLOGIE UND RELIGION“

VORANKÜNDIGUNG


IMPULSVERANSTALTUNG
am 14. September, 14-18 Uhr,
im DON BOSCO HAUS, Wien


zum „Schulprojekt“ der ARGE Schöpfungsverantwortung „Im Netz des Lebens – Ökologie und Religion“ für SchülerInnen der Oberstufe

***

„Fair Future – Unser Ökologischer Fußabdruck"

Schüler-Workshop mit Film

Was können junge Menschen heute tun, um an der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft mitzuwirken und dabei die natürlichen Lebensgrundlagen der Erde zu erhalten?

Anmeldung bereits jetzt möglich! [office(at)argeschoepfung.at ]


zum vollständigen Artikel

siehe auch Erstaussendung www.argeschoepfung.at Newsletter mit dem Titel Schulprojekt- Präsentation


 

 

Minsk: Metropolit Filaret im Gespräch mit Isolde Schönstein

Orthodoxie

Papst Franziskus und Patriarch Bartholomaios vereint für „Bewahrung der Schöpfung“

(Erich Leitenberger, ARGE SVA)

Zum ersten Jahrestag der Enzyklika „Laudato si“ wurde in Rom eine Dokumentation von Umwelt-Erklärungen des Ökumenischen Patriarchen präsentiert

Am 20. 6. 16 präsentierte der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden („Iustitia et Pax“) in der römischen Basilika Santa Maria in Montesanto ein neues Buch, das das gemeinsame Interesse von katholischer und orthodoxer Kirche für die Bewahrung der Schöpfung und die innere Übereinstimmung von Papst Franziskus und Patriarch Bartholomaios I. illustriert. Das Buch „Grazia cosmica, umile preghiera“ (Kosmische Gnade, demütiges Gebet) dokumentiert den Weg von Patriarch Bartholomaios und der Kirche von Konstantinopel in den letzten Jahrzehnten, um die irdische Schöpfung und ihre Schätze zu bewahren. Die Sammlung von Botschaften, Reden, Interviews und Enzykliken wurde von dem australischen orthodoxen Priester John Chrissavgis herausgegeben, der auch als theologischer Berater von Patriarch Bartholomais in Umweltfragen fungiert und derzeit die Pressestelle des „Heiligen und Großen Konzils“ der orthodoxen Kirche auf Kreta leitet.

zum vollständigen Artikel


Kurzmeldungen

UNEP: Umweltverbrechen verursachen bis zu 258 Milliarden Dollar Schaden jährlich

Illegale Wilderei von Elefanten und Nashörnern in Afrika, Schmuggel und illegale Entsorgung gefährlicher Abfälle oder Export von geschützten Regenwald-Hölzern: alle diese Verbrechen gegen die Natur und die ansässigen Menschen sind für sich alleine genommen bereits Tragödien. Ein Bericht der UNEP (Umweltbehörde der Vereinten Nationen) und INTERPOL haben nun einen übergreifenden Bericht über das erschreckende Gesamtausmaß der Umweltverbrechen vorgelegt. Natürliche Ressourcen im Wert von geschätzten 91 bis 258 Milliarden US-Dollar werden jährlich durch Kriminelle gestohlen und die betroffenen Gesellschaften dadurch ihrer Chancen beraubt. Als viertgrößter krimineller Bereich der Welt sind Umweltverbrechen in den letzten Dekaden zwei bis dreimal so schnell gewachsen wie die Weltwirtschaft.
Das wahre Ausmaß der Verbrechen fordert uns als KonsumentInnen in Österreich und dem Rest der Welt noch stärker auf, genau auf die Herkunft unserer Produkte zu achten und auszuschließen, dass unsere Kaufentscheidungen zu weiteren Umweltverbrechen führen.

Den gesamten Bericht finden Sie hier: www.unep.org/documents/itw/environmental_crimes.pdf


 

 

Glyphosat-Diskussion zeigt Abhängigkeit von Futterimporten auf

Die schwebende Entscheidung um die Wiederzulassung von Glyphosat wirft eine dahinter stehende, weitreichendere Frage auf. Wenn durch den starken Einsatz vieler europäischer NGOs und der Zivilgesellschaft in Zukunft kein Glyphosat mehr auf europäischen Feldern verwendet werden darf, muss diese Anforderung an den Anbau auch für alle importierten Futtermittel gelten. In Südamerika produzierter Sojaschrott würde dann nicht mehr importiert werden können. Aktuell wird dort auf rund 16 Millionen Hektar Land Soja für Europa angebaut. Insgesamt beläuft sich der virtuelle „Land-Import“ sogar auf 640 Millionen ha Land (das ist eineinhalb Mal die Fläche aller Mitgliedsländer). (Bodenatlas 2015)

Das Verbot von Glyphosat und in weiterer Folge anderer Pflanzenschutzmittel stellt uns als Europäer daher vor eine grundlegende Frage: Ein völliger Umbau unserer Landwirtschaft mit Verzicht auf importierte Futtermittel bedingt eine drastische Reduktion des Fleischverbrauches und würde wohl auch höhere Lebensmittelpreise zur Folge haben. Dies sind beides erstrebenswerte Ziele, die auf lange Sicht unbedingt notwendig sind. Es stellt sich trotzdem die Frage, ob sich alle BürgerInnen bei ihrer Unterschrift für ein Verbot von Glyphosat dieser weitreichenden Wirkungskette bewusst waren.

Die andere Alternative, Europa spritzmittelfrei zu gestalten und gleichzeitig den viel verantwortungsloseren Umgang mit Glyphosat in anderen Erdteilen durch den Ankauf von Futtermitteln zu rechtfertigen, ist moralisch nicht tragbar und würde die europäischen Landwirte in eine absurde Situation bringen. Die wegweisende Diskussion um Glyphosat muss um diesen Aspekt erweitert werden. Glyphosatfreie Produkte gibt es nämlich schon lange: Trotzdem kaufen nur 10 % der Menschen Bio-Produkte. Wie preissensibel sind die KonsumentInnen also und ist ihnen Glyphosat-Freiheit auch höhere Preise wert?


 

 

Jedes Jahr gehen 15 Milliarden Bäume verloren


Weltweit gehen nach Angaben des UNO-Umweltprogramms (UNEP) jedes Jahr 24 Milliarden Tonnen fruchtbare Erde und 15 Milliarden Bäume verloren. Etwa 33 Prozent der Böden seien bereits mittel bis schwer geschädigt.
Ursachen seien unter anderem Erosion, Übernutzung, Versauerung und Versalzung der Böden.

Sollte sich das derzeitige Handeln des Menschen nicht ändern, könnten bis 2050 zwischen 320 und 849 Millionen Hektar Land in Ackerland umgewandelt sein – auf Kosten von Grasflächen, Savannen und Wäldern.
Ein Problem sei die wachsende Bevölkerung und der sich verstärkende Klimawandel.

Den gesamten Bericht finden Sie hier: http://www.orf.at//stories/2345324/  

(Abfrage vom 16.06.2016)


 

 

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E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 23-11-2018