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Pressemeldung
anlässlich 30 Jahre Ökosoziale Bewegung in der katholischen Kirche
26.03.2019

 

"Es geht ums Klima"

30 Jahre Ökosoziale Bewegung in der Kirche

Klimaaktivitäten der ARGE Schöpfungsverantwortung

Seit 30 Jahren nimmt die Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung (ARGE SVA) die prekäre Lage der Umwelt und des Weltklimas zum Anlass, Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen. Als solche Maßnahmen haben sich Bildungsveranstaltungen, Symposien, Fachtagungen sowie Umsetzungsprojekte, wie „Lebensstil STOPPT Klimawandel“, „Leben im und mit dem Klimawandel“, „Bilanzen der Gerechtigkeit“ bewährt.

In der ersten Ökumenischen Versammlung in Basel im denkwürdigen Jahr 1989, noch vor dem Fall der Berliner Mauer, liegen die Wurzeln der ARGE Schöpfungsverantwortung. Dabei wurde die untrennbare Trias des Konziliaren Prozesses für „Gerechtigkeit-Frieden-Bewahrung der Schöpfung“ aufgegriffen. Die unter diesem Titel von Isolde Schönstein ins Leben gerufene „Ökosoziale Bewegung“ in der katholischen Kirche mündete im Jahr 1992 in die Gründung der Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung, womit auch die Ausrichtung definiert wurde: „Was zählt, ist die Tat.“

KLIMA, ein Bildungs- und Umsetzungsprogramm der ARGE SVA

Im Jahr 1994 führte die ARGE SVA eine erste Umfrage durch beziehungsweise verfasste als Mitglied des Pastoralratsausschusses der Erzdiözese Wien für Umweltfragen ein erstes Rundschreiben an die Pfarren unter dem Titel „Jeder Pfarre ihre Solaranlage“, was zu diesem Zeitpunkt im Vordergrund stand.

Österreichweit forcierte die ARGE 1996 – 2000 als Beauftragte der Österreichischen Bischofskonferenz die diözesane Umweltarbeit mit dem Schwerpunkt Klima/Energie durch Fachtagungen in den Diözesen, auf Europaebene im Rahmen des ECEN (Europäisches Christliches Umweltnetzwerk), dessen Gründungsmitglied die ARGE SVA ist.

Die konstituierende Versammlung des ECEN unter der Leitung von Prof. Dr. Lukas Vischer (+2008) beauftragte 1998 Isolde Schönstein aufgrund ihrer bereits praktizierten Initiative mit der Leitung der einschlägigen Coalition „Time of Creation international“.

2007 fand die Schöpfungszeit bei der III. Ökumenischen Versammlung im rumänischen Sibiu (Hermannstadt) ihre offizielle Anerkennung. Mittlerweile entwickelt sich die Schöpfungszeit von der Basis her auf allen Kontinenten – zentrales Thema „Klimawandel Einhalt gebieten!“

Mit dem internationalen Klimasymposium „Kirche auf dem Weg zur nachhaltigen Energieversorgung“ im Erzbischöflichen Palais 1996 sollte die Kirche ein Modell für Klimaschutz bilden. Dazu war es notwendig, mit laufenden Bildungsveranstaltungen, Projekten und dem „Informations-Beratungs-Behelfsdienst“ (eine ständige Einrichtung bis 2018) Kirche und Gesellschaft zu sensibilisieren und in laufende Projekte einzubinden.

Ein großer Erfolg der ARGE ist die Einführung der Schöpfungszeit 1995 als eine internationale Initiative in Zusammenarbeit mit dem ECEN. Diese ruft uns in Erinnerung, dass wir hier nur Verwalter sind und unser Verhalten auch vor den nächsten Generationen rechtfertigen müssen.

Was dem Leben dient

So fanden unter dem Motto „einfacher leben – einfach leben“ zahlreiche Pilgerfahrten mit der Bahn, vorzugsweise nach Assisi, statt. „Sanfte Mobilität“ ist im Zusammenhang mit dem Klimawandel (seit 2001) eines der begleitenden Schwerpunkt-Projekte. Weitere Schwerpunkte sind die Wahrnehmung internationaler und europäischer Klima-Termine im Jahr, wie der Europaweite Autofreie Tag am 22. 9. eines jeden Jahres in Kooperation mit einschlägigen Organisationen in Wien – „Ring frei für das Leben“ bzw. Rasen am Ring (dieser wurde jedoch 2017 leider von politischen Entscheidungsträgern abgeschafft).

Bis heute unterstützen zahlreiche namhafte Wissenschaftler mit ihren Expertisen die Ökosoziale Bewegung, ARGE Schöpfungsverantwortung, die neben einem Theologischen auch von einem Naturwissenschaftlichen Beirat mitgetragen wird. So erfolgt die Umsetzung der Aktivitäten projektbezogen mit einem Team aus engagierten Mitarbeitern sowie Experten aus Natur- und Geisteswissenschaften. Zahlreiche Publikationen, darunter ein 80-seitiges Schöpfungszeit-Dossier mit den Schwerpunktthemen Klima, Kinder, Wasser, Boden/Landwirtschaft, zeugt von diesen Expertisen. Eingeleitet wird das Dossier mit einem Fachkommentar von der international anerkannten Klimaexpertin Univ.-Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb: „Warum Klimawandel mehr als ein weiteres globales Problem ist.“

Hinweis: Im April startet die ARGE SVA eine 8-teilige Veranstaltungsreihe zur Implementierung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in Gesellschaft und Kirche im DON BOSCO-HAUS Wien-Hietzing.

Gratis-Downloads: https://www.argeschoepfung.at/schoepfungszeit/


Weitere Auskünfte und Rückfragemöglichkeit unter:

E: office@argeschoepfung.at 
T: +43-660-76 000 08
ARGE Schöpfungsverantwortung, Peterskirche, Petersplatz 1, 1010 Wien

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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 04-04-2019