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Montag, 16. Dez 2019

Enttäuschendes Ergebnis beim Weltklimagipfel

 

Die 25.Weltklimakonferenz (COP25) in Madrid ist ohne nennenswerte Fortschritte im Kampf gegen die Erderwärmung zu Ende gegangen.

Trotz einer Verlängerung des Treffens (es war die längste Klimakonferenz bisher) ist die Abschlusserklärung vage geblieben. Es werden darin nur alle Staaten "ermutigt" ihre eingegangenen Klimaschutzziele im nächsten Jahr möglichst zu verschärfen. Wichtige - jedoch kontroversielle Entscheidungen - wie die Ausgestaltung des weltweiten Emissionshandels und Finanzhilfen bei Klimaschäden wurden auf die nächste Konferenz 2020 in Glasgow vertagt. Besonders die USA, Brasilien und Australien haben laut Beobachtern eine eindeutigere Schlusserklärung verhindert.

Konkrete Vereinbarungen wie von Klimaschutzexperten, weiten Teilen der Bevölkerung, NGOs und nicht zuletzt den Fridays for Future gefordert werden, blieben gänzlich aus. "Das verabschiedete Abkommen ist nicht ausreichend um sich der Klimakrise mit der nötigen Vehemenz und Dringlichkeit zu stellen", resümierte die enttäuschte UN-Klimakonferenz-Präsidentin Carolina Schmidt aus Chile.

Unterdessen steigt der weltweite Ausstoß an klimaschädlichen ungehindert an. 2018 wurden 55,3 Gigatonnen Treibhausgase emittiert. Wenn nichts gesche, steige der Ausstoß bis zum Jahr 2030 auf 56 Gigatonnen an, so der UNEP-Report. Das 2- beziehungsweise 1,5-Grad-Ziel beim Temperatur-Anstieg zu erreichen, würde damit in noch weitere Ferne rücken.

Europa muss nun angesichts der herben Enttäuschung beim 25.Klimagipfel mit einer ambitionierten Klimapolitik vorangehen.

Quelle: red/ORF.at - 15.12.2019


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