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Donnerstag, 07. Feb 2019

Letzte 4 Jahre am wärmsten

 

Wie Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Genf bekanntgegeben hat, waren die vier Jahre 2015, 2016, 2017 und 2018 die wärmsten weltweit seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. 2018 war das viertwärmste Jahr, die globale Durchschnittstemperatur lag rund ein Grad Celsius höher als im vorindustriellen Zeitalter und 0,4 Grad über dem Mittel der Jahre 1981 bis 2010.

Globale Erwärmung parallel zu höheren Treibhausgas-Konzentrationen

Das bisher wärmste Jahr war 2016 mit dem Klimaphänomen "El Nino". Damals lag die Durchschnittstemperatur 1,2 Grad höher als im vorindustriellen Zeitalter (1850 bis 1900). 2015 und 2017 lag das Mittel jeweils um 1,1 Grad höher, wie die WMO berichtete.

In Österreich war 2018 nach einer Ende Dezember bekanntgegebenen vorläufigen Bilanz der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mit 1,8 Grad über dem vieljährige Mittel das wärmste der Messgeschichte. Das bisher zweitwärmste war 2014, das drittwärmste 2015.

Weit bedeutender als die Wertung einzelner Jahre sei der langjährige Trend, erklärte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. Die 20 wärmsten Jahre weltweit seien in den vergangenen 22 Jahren registriert worden. Das Ausmaß der Erwärmung in den vergangenen vier Jahren sei aber außergewöhnlich gewesen, konstatierte der Meteorologie und urgierte Maßnahmen zur Reduzierung des Treibhausgas-Ausstoßes. Der Temperaturanstieg ging Hand in Hand mit einer Zunahme der Konzentration klimaschädlicher Gase in der Atmosphäre.

Auch 2019 bereits Rekordtemperaturen

2019 hat ebenfalls mit Rekordtemperaturen begonnen. In Australien war der Jänner der wärmste der Messgeschichte, im australischen Bundesstaat Tasmanien der bisher trockenste. Bestätigt hat sich der Trend zu immer länger andauernden Hitzewellen als eine der Folgen des Klimawandels.

Im Gegensatz zur extremen Hitzewelle auf der Südhalbkugel war Nordamerika im Jänner von außergewöhnlicher Kälte betroffen. Die Kälte in den USA stehe nicht im Widerspruch zur Erderwärmung, erklärte Taalas. Die Arktis erwärme sich doppelt so schnell, ein großer Teil des Eises sei geschmolzen. Das beeinflusse das Wetter und das Klima anderer Regionen.

Quelle: vienna.at, red

Beachten Sie bitte dazu auch unseren Themenschwerpunkt Klima.


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