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Mittwoch, 19. Dez 2018

Ergebnis Klimakonferenz: Viel zu wenig und zu langsam

 

Die vor wenigen Tagen zu Ende gegangene Klimakonferenz COP24 in Katowice hat nicht den entscheidenden Durchbruch gebracht.

Während viele den 24. UN-Klimagipfel in Katowice als weiteren wichtigen Meilenstein beim Kampf gegen die Erderwärmung werten, sagen andere, dass es am Ende wieder nur einen faulen Kompromisse gegeben habe und wir uns keinen weiteren Klimapoker erlauben können. Handfeste Zusagen, die Treibhausgas-Emissionen weiter zu drosseln, fehlten.

Fakt ist: Selbst wenn alle Unterzeichnenden des Klimaabkommens von Paris Ende 2015 ihre bisherigen Zusagen einhalten sollten, wäre es auf der Erde im Jahr 2100 im Mittel wohl 3 Grad wärmer als zu Beginn des Industriezeitalters. Das bedeutet, dass es an vielen Orten auf unserem Planeten ungemütlich werden dürfte.

Dazu Klimaforscher Jan Christoph Minx vom Mercator Research Institute on Climate Change (Berlin) im Interview mit deutschlandfunk.de:
In der Umsetzung konkreter Maßnahmen sind wir keinen Schritt weitergekommen. Stattdessen haben sich die Regierungen in Kattowitz darüber gestritten, ob sie den neuen Bericht des Weltklimarats begrüßen wollen und können sich selbst dazu am Ende nicht durchringen. Man muss dazu sagen, das war ein Bericht, der von den Ländern der Klimarahmenkonvention selbst angefordert wurde.

Der Klimaforscher sieht aber auch Positives: Also ich würde sagen, mit der Verabschiedung der Umsetzungsregeln für das Paris-Abkommen sind wir bei den internationalen Klimaverhandlungen in Kattowitz durchaus wieder ein Stück vorangekommen. Diese Umsetzungsregeln etablieren Transparenz und Vergleichbarkeit der Klimaschutzanstrengungen einzelner Länder. Und das ist natürlich wichtig, weil wir nur so sicherstellen können, wer ernsthaft Klimaschutz betreibt und wer nicht und ob wir gemeinsam auf dem richtigen Weg sind.

Quelle: Deutschlandradio - Körperschaft des öffentlichen Rechts, Köln


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