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Dienstag, 16. Jan 2018

Immerather Dom wegen Braunkohle-Abbau abgerissen

 

Immerather Dom wegen Braunkohle-Abbau abgerissen

Anfang Jänner 2018 wurde die ehemalige römisch-katholische Pfarrkirche St. Lambertus von Immerath in Nordrhein-Westfalen wegen der Erweiterung des Braunkohle-Tagebaus Garzweiler abgerissen. Laut dem Energieversorger RWE Power ist das für die künftige Stromproduktion notwendig.

Die 1891 eingeweihte neuromanische Basilika wurde bereits Ende 2013 in einem feierlichen Gottesdienst entwidmet. Sie stand zuvor unter Denkmalschutz. Trotz Protesten von rund 300 Menschen und einer Besetzung von Greenpeace-Aktivisten begannen die Abbrucharbeiten am 8. Jänner 2018 und wurden am darauffolgenden Tag fertiggestellt.

Bis zum Jahr 2045 sollen etwa weitere 5.000 Menschen in der Region für den Braunkohle-Abbau umgesiedelt werden. Mit der Braunkohle wird besonders klimaschädlicher Strom produziert. In Nordrhein-Westfalen werden 40 Prozent des Energiebedarfs aus Braunkohle erzeugt. Pro erzeugter Kilowattstunde fallen über 800 Gramm CO2 an. Im Vergleich dazu verursacht die Stromproduktion aus Erdgas etwa 400 Gramm, aus Wasserkraft etwa 40 Gramm, jene aus Windkraft etwa 25 Gramm CO2.

Gut eine Milliarde Tonnen Kohle will RWE Power noch der Erde des Tagebaus holen.

Mehr dazu im Beitrag vom ZDF, der unter https://www.zdf.de/nachrichten/drehscheibe/drehscheibe-vom-10-januar-2018-102.html  verfügbar ist (Video ab Minute 12:10).


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