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Freitag, 02. Dez 2016

Schöpfungsfest der Minsker orthodoxen Gemeinden

 

Schöpfungsfest der Minsker orthodoxen Gemeinden

Unser langjähriger Partner in Minsk/Belarus, Prof. Andrej Danilov, und sein Verantwortlicher für das kirchliche Umweltprogramm, Sergei Yushkevich, sandten uns Nachrichten über ihre Aktivitäten zur Schöpfungszeit Anfang Oktober 2016 mit folgendem Beitrag (gekürzt):

 

"Sorge für die Schöpfung - ein Teil des christlichen Glaubens".

Das Ekofest der Gemeinde in Minsk

Einige Leute in Belarus mag es vielleicht ärgern, dass sich die Kirche in „fremde Angelegenheiten“ einmischt und z. B. an die Umwelt denkt. Vielleicht geschieht es, weil es vielen von uns, auch Christen, schwierig zu verstehen ist, dass die Bewahrung der Schöpfung nicht nur eine von vielen Fragen, sondern ein wesentlicher Aspekt des kirchlichen Lebens ist. Sorge für die Schöpfung  – von der Seite der Kirche – ist nicht nur etwas Weltliches (das von außen, aus der "Welt" gekommen ist), sondern ein Teil des christlichen Glaubens. Deshalb kann und muss die Kirche die Natur bewahren.

Daher wurde gerade in der „Schöpfungszeit", die im September/Oktober in der ganzen christlichen Welt gefeiert wird, ein besonderes Fest, das „Herbstfest", von einer der  Minsker orthodoxen Gemeinden organisiert. Es war nicht die erste ökologische Veranstaltung dieser Gemeinde: Im April 2016 wurde der Naturlehrpfad " Steinhügel" eröffnet, darüber wurde viel in den Medien geschrieben.

Das „Herbstfest " am 2. Oktober enthielt eine Ausstellung über Umweltabfälle, die sowohl für die junge als auch die ältere Generation interessant war. Mit Hilfe von Informationstafeln konnte jeder erfahren, welche Arten von Abfällen es gibt, wie viel Müll auf dem Planeten Erde lagert und wie er entsteht; was man tun kann, um die Menge an Abfällen zu minimieren und unseren Planeten sauberer zu machen. Dazu konnte man an Informationstischen mit den Experten vom dem „Zentrum für Umweltlösungen“, die sich mit dem Programm "Kirche und Umwelt" beschäftigen, sprechen; außerdem konnte man dort Informationsmaterialien mitnehmen und an der Aktion „Tausche Batterie gegen Apfel!" teilnehmen. Mehr als 20 kg Äpfel wurden gegen Altbatterien ausgetauscht!

Außerdem wurde für alle Interessenten ein erkenntnisreicher Spaziergang auf einem Naturlehrpfad organisiert. Jeder konnte danach die gefiederten Bewohner des Pfads mit Hilfe von professioneller Optik beobachten.

 

Für Kinder wurde eine interessante Meisterklasse zur Bemalung von Stoffbeuteln organisiert. Jeder konnte selbstständig Stoffbeutel mit eigenen originellen Zeichnungen bemalen und sie mitnehmen, um sie später statt Plastiksackerln bei Ausflügen oder beim Einkaufen zu benutzen. Und für Erwachsene gab es einen Vortrag über gefahrloses Kinderspielzeug.

Damit sich die Teilnehmer des „Herbstfestes" stärken konnten, waren eine Feldküche und ein Picknick mit Süßigkeiten und Säften von Gemeindemitgliedern organisiert. Auf dem Fest herrschte eine Atmosphäre voller Freude. Von unserem Standpunkt aus sind solche Feste eine schöne Möglichkeit für die Kirche, Menschen zu einer verantwortungsvolleren Lebensweise zu motivieren und daran zu erinnern, dass wir als Teil der Schöpfung Gottes aufgerufen sind, darüber nachzudenken, wie wir Gottes Gaben nutzen und wie wir mit ihnen weiterhin umgehen werden.


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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016