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Mittwoch, 17. Jun 2015

Pressemeldung anlässlich Erscheinen der Umweltenzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus

 

17. Juni 2015

Pressemeldung

anlässlich Erscheinen der Umweltenzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus

Sehr geehrte Redakteure!

Immer wieder von den Vorgängerpäpsten erwartet, erscheint nun tatsächlich am 18. Juni d. J. die sogenannte Umwelt Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus. Was ist zu erwarten? Wie seine Vorgänger und mehr noch hat Papst Franziskus einschlägige Beratung eingeholt und sich in seiner Amtszeit deutlich besorgt zur Lage der Umwelt geäußert. Ist nicht schon alles gesagt, war nicht auch die Neujahrsbotschaft von Johannes Paul II ein deutlicher Aufruf oder das auf Paul VI zurückgehende kirchliche Schreiben Octogesima adveniens  (1) eine deutliche Bestandaufnahme und Kritik an den Auswirkungen der Industrialisierung auf die Umwelt? Dieses 1971, ein Jahr vor dem Erscheinen des Club of Rome-Berichtes, herausgegebene Schreiben zielt auf Generationenverantwortung und nimmt immerhin schon einzelne Motive des Nachhaltigkeitsprinzips vorweg.

Eine Enzyklika hat eine andere Verbindlichkeit, weshalb die Hoffnung groß ist, dass Klimaleugnern und Behinderern der Umweltarbeit endlich ein Ende gesetzt ist. Umweltschutz ist Lebensschutz und letzter darf auch für die Kirchen nicht bei der Geburt enden, wenngleich auch die Zunahme von Frühaborten aufgrund von Umweltbelastungen alarmierend ist.

In Vorbereitung auf die Schöpfungszeit 2015 (vom 1. September bis 4. Oktober) stellt die ARGE Schöpfungsverantwortung, wie jedes Jahr, zahlreiche Behelfe für Kirche und Gesellschaft zur Verfügung. Jeder Tag der Schöpfungszeit kann ein Schritt zur Umkehr aus einer lebensfeindlichen Alltagspraxis sein. Der Beginn ist am 1. September, dem Schöpfungstag der orthodoxen Kirchen. Die ARGE Schöpfungsverantwortung beginnt diesen Tag mit einer Straßenaktion der „Jungen Generation“ (die ihre Empörung und Verlassenheit zum Ausdruck bringt) und lädt zu einer Schöpfungs-Vesper um 18 Uhr in die Deutschordenskirche in Wien ein.

Rückfragen richten Sie bitte an:
Isolde Schönstein
ARGE Schöpfungsverantwortung
0660 76 000 08
office@argeschoepfung.at
www.argeschoepfung.at

 

Die Initiative zur Einführung der Schöpfungszeit geht auf den Ökumeniker Lukas Vischer (2) zurück, der im Rahmen des von ihm initiierten EUROPEAN CHRISTIAN ENVIRONMENTAL NETWORKS (ECEN) eine einschlägige Arbeitsgruppe einrichtete und die ARGE Schöpfungsverantwortung aufgrund ihrer Vorarbeit mit deren Leitung beauftragte. Die Schöpfungszeit wird zunehmend auch auf anderen Kontinenten wahrgenommen, allen voran die Philippinen (Kardinal Tagle) und Australien (Prof. Habel).

(1) Erdethik v. A. Wolkinger, kirchenoffizielle Stellungnahmen
(2) Prof. Dr. Lukas Vischer verstarb inmitten seines Schaffens, jedoch nach Vollendung seiner Studie über Calvin und die Schöpfung, in Genf

 

Pressemeldung zum download...

 

 


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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016