ARGE Schöpfungsverantwortung kontakt newsletter bestellen sitemap datenschutz impressum top_bar
top_bar
Home Button   Über unsThemenSchöpfungszeitServiceSpendenNewsletter Aktuelles
Schöpfungszeit
SDG Jour-Fixe
Impressionen SDG-Flashmob
Impressionen Walk with us am 21.09.2019
Pannonische Messe
Schöpfungszeit für alle Kirchen
Schöpfungszeit international
kirchliche Beschlüsse
Liturgie
Literaturempfehlung
suche
 
spacer
Seite druckenSeite weiterempfehlen
spacer
 

Mittwoch, 03. Dez 2014

GENTECHNEWS: Weitere Klagen gegen Syngenta in den USA; Paul McCartney investiert 3 Mio. Pfund für gentechfreie Produktion; Armut ist die Ursache von Hunger und nicht zu wenig Nahrungsmittel; Biologische Landwirtschaft bringt höhere Wertschöpfung

 

GENTECHNEWS

 

Die neuesten Gentech-News der Schweizerischen Arbeitsgruppe Gentechnologie (http://www.gentechnologie.ch/):

Wie oft in den Gentech-News finden sich auch diesmal erfreulicher Meldungen, was im Zusammenhang mit Gentechnologie nicht selbstverständlich ist. Weitere Informationen zu den Gentech-News finden auch unter: gentechnologie.ch/index.php;


Weitere Klagen gegen Syngenta in den USA
Der Basler Agrochemiekonzern sieht sich einer wachsenden Zahl von Klagen wegen seines Gentechmaises MIR162 ausgesetzt. Mehr als 50 Klagen in 11 Bundesstaaten der USA wurden bereits eingereicht. Weitere werden erwartet. Syngenta hatte in den USA den Gentechmais MIR162 für den Anbau verkauft, obwohl die Sorte in China noch keine Zulassung besitzt. Daher war es wiederholt zu Rückweisungen von Maislieferungen und Importstopps gekommen. Farmer hätten dadurch Verluste von rund 1 Mia. Dollar hinnehmen müssen, begründen die Kläger. (ABC News, 18.11.14)


 Paul McCartney investiert 3 Mio. Pfund für gentechfreie Produktion
Paul McCartney hat sich schon wiederholt gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel eingesetzt. So auch kürzlich bei der „Right to Know“-Kampagne in Oregon zur Kennzeichnungspflicht von Gentech. Paul McCartneys verstorbene Ehefrau Linda hatte in Großbritannien eine eigene Produktlinie mit vegetarischen Mahlzeiten auf den Markt gebracht. Als darin gentechnisch verändertes Soja entdeckt wurde, liess McCartney die Art der Produktion komplett umstellen. Soja wurde durch Weizen ersetzt. Er investierte 3 Millionen britische Pfund, damit das Mahlzeitensortiment GVO-frei bleibt. (Netzfrauen, 17.11.14)

Gross angelegte GVO-Studie angekündigt
Wissenschaftler aus den USA, Italien und Russland haben eine Studie zu den Auswirkungen gentechnisch veränderter Organismen (GVO) auf die Gesundheit angekündigt. Initiator und Koordinator ist die Russische Nationale Assoziation für genetische Sicherheit (NAGS). Die Studie soll „aus Sicherheitsgründen“ an ungenannten Orten in Westeuropa und Russland durchgeführt werden. So solle jegliche Einmischung von aussen vermieden werden, die sich nachteilig auf den täglichen Ablauf der Experimente oder die endgültigen Ergebnisse auswirken könnte. In der Studie sollen ein herbizidverträglicher GV-Mais und die Anwendung des Herbizids Glyphosat getestet werden. (Top Agrar, 20.11.14)

Armut ist die Ursache von Hunger und nicht zu wenig Nahrungsmittel
Mit der Steigerung der Lebensmittelproduktion könne der Hunger in der Welt nicht besiegt werden. Denn die Ursache von Hunger sei nicht in der fehlenden Produktion von Nahrungsmitteln zu suchen, sondern in der Armut, schreibt der Journalist, Mark Bittman in der Times. Gerade in den USA, einem der reichsten Länder der Welt, gebe es sehr viele Menschen, die hungern. Geholfen werden könne ihnen nur, wenn man sie von der Armut befreie. Doch auch in ärmeren Ländern könne die Unterernährung nur mit einem Strukturwandel, wie ihn der Weltagrarbericht forderte, bekämpft werden. (The New York Times, 11.11.14)

Biologische Landwirtschaft bringt höhere Wertschöpfung
Die biologische Landwirtschaft bringt Schweizer Landwirtinnen und Landwirten eine höhere Wertschöpfung. Insbesondere bei der Regulierung von Unkräutern, Krankheiten, Schädlingen und bei der Düngung sind im biologischen Landbau wegen des Verzichts auf chemisch-synthetische Hilfsstoffe die Eingriffsmöglichkeiten eingeschränkt. Um die Forschung im biologischen Landbau noch effektiver zu gestalten, wollen das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und Agroscope ihre Zusammenarbeit verstärken und gemeinsam neue Techniken entwickeln. (FiBL, 14.11.14)



Die Gentech-News werden redigiert von Paul Scherer, SAG. Einen Überblick über sämtliche Meldungen, die Referenzen und Hintergrundartikel finden Sie auf der Homepage: Gentech-news.  Die SAG hat 2014 die Betreuung dieses Newsletters von Florianne Koechlin, Vorstandsmitglied der SAG übernommen. Florianne Koechlin hat die Gentech-news im Jahr 2000 ins Leben gerufen und seither in Zusammenarbeit mit der SAG betreut.Die Ausgaben 1- 293 sind weiterhin auf der Homepage des Blauen-Institut verfügbar: http://www.blauen-institut.ch/pg_blu/pg/a_gd.html


spacer
  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016