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Dienstag, 30. Sep 2014

Aktuelle Neuigkeiten zur Gentechnik

 

Gentech-News 309/2014

Dienstag, 23. September 2014

 

309.1 Costa Rica: Niederlage für Gentechindustrie

Nach Guatemala hat Monsanto nun auch in Costa Rica eine Niederlage hinnehmen müssen. Das Gentechnik-Zulassungsverfahren wurde für verfassungswidrig erklärt. Durch die Geheimhaltung der technischen Informationen, welche die Grundlage der Zulassung bilden, werde das Recht auf Informationsfreiheit der Bürger beschnitten, urteilten die obersten Richter. Nun müssen diese Informationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, wodurch Einsprüche erleichtert werden. Bis auf weiteres bleibt die Aussaat von gentechnisch verändertem Saatgut in Costa Rica verboten. (Netzfrauen 18.09.14)

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309.2 Cargill verklagt Syngenta wegen Verunreinigungen

Der amerikanische Getreidehändler Cargill verklagt den Schweizer Agrokonzern Syngenta auf Schadenersatz in der Höhe von 90 Millionen Dollar. Der gentechnisch veränderte Mais MIR162 von Syngenta ist den USA zugelassen, nicht aber in China. Nachdem die chinesischen Behörden in Maislieferungen aus den USA Verunreinigungen mit der Syngenta-Sorte festgestellt hatten, wiesen sie seit letztem November laut Cargill 1,4 Millionen Tonnen zurück. Dadurch hätten die amerikanischen Landwirte und Getreidehändler bis zu 2,9 Milliarden Dollar verloren, sagt Cargill. (Informationsdienst Gentechnik, 17.09.14 / Startribune)

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309.3 Indien: Zickzack-Kurs der Regierung bei Freisetzungsversuchen

Die neugewählte indische Regierung markiert Distanz zu Monsanto. Denn die Ablehnung gegenüber Gentech-Pflanzen nimmt bei der Bevölkerung zu. Die Freisetzungsversuche mit gentechnisch veränderten Auberginen sind in Indien seit Jahren Gegenstand heftiger Kontroversen. Auch gentechnisch veränderte Baumwolle gerät immer mehr in Misskredit. Nach anfänglichen Erfolgen macht sich Enttäuschung breit. Die Erträge sinken, da die neuen Baumwoll-Sorten nicht an die lokalen Bedingungen angepasst sind. Die Abhängigkeit von Saatgutherstellern hat viele Bauern in den Ruin getrieben. (SciDev.Net, 09.09.2014)

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309.4 USA: Studie untersucht Risiken und Chancen von Gentech-Pflanzen

Eine neue Studie des National Research Council soll die Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen untersuchen. Dabei stehen die Sicherheit, die zunehmende Resistenz von Unkräutern aber auch das abnehmende Vertrauen der Bevölkerung im Mittelpunkt. Die Ursache für die zunehmende Kritik sieht Chuck Benbrook, Professor an der Washington State University im amerikanischen Zulassungssystem. Dieses basiere zu sehr auf Studien der Agrarindustrie. Unabhängige Studien würden meist fehlen. Resultate werden gegen Ende 2016 erwartet. (Business Insider, 15.09.2014)

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309.5 Afrika: Erfolg bei der Zucht von trockenheitsresistentem Mais

Ein Projekt zur Züchtung trockenheitsresistenter Maissorten für die von Dürren heimgesuchten Regionen Afrikas erweist sich als sehr erfolgreich. Bis 2016 sollen rund 150 neue Varietäten zur Verfügung stehen. In Feldversuchen lieferten diese Sorten aus konventioneller Züchtung bis zu 30 % mehr Ertrag. Der Erfolg des Projektes beruht vor allem auf dem Zugang zur Samenbank mit alten Maissorten aus Mexiko. Nach ersten Schätzungen können die Ertragssteigerungen das Armutsrisiko in den 13 am stärksten betroffenen Ländern um 9 % vermindern. Weit weniger erfolgreich haben die Versuche mit gentechnisch veränderten Sorten abgeschnitten. (Nature, 13.09.2014)

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Die Gentech-News werden redigiert von Paul Scherer, SAG. Einen Überblick über sämtliche Meldungen, die Referenzen und Hintergrundartikel finden Sie auf folgender Homepage: Gentech-news. Die Ausgaben 1- 293 sind weiterhin auf der Homepage des Blauen-Institutes verfügbar.


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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016