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Donnerstag, 10. Apr 2014

GENTECHNIK NEWS: Frankreich: Anbauverbot für Mais, USA: Gentech wirkungslos gegen Maiswurzelbohrer, Bio-Bauern klagen über Kontamination

 

Gentech-News

 

Frankreich: Anbauverbot für Mais Mon810 FAO: Zahl von GVO-Verunreinigungen nimmt zu
Amerika: Gentech wirkungslos gegen Maiswurzelbohrer, Bio-Bauern klagen über Kontamination

Bodenschutz und Ertragssteigerung durch Waldfeldbau

Liebe Leserin, liebe Leser
Die Gentech-news werden  neu von der SAG (Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnologie) betreut. Die SAG übernimmt die Betreuung dieses Newsletters von Florianne Koechlin, Vorstandsmitglied der SAG. Florianne Koechlin hat die Gentech-news im Jahr 2000 ins Leben gerufen und seither in Zusammenarbeit mit der SAG betreut

Frankreich: Anbauverbot für Mais Mon 810

Frankreich hat den Anbau des in der EU zugelassenen Gentech-Mais Mon 810 erneut untersagt. Das Verbot wird mit den Risiken für die Umwelt und der Gefahr der Resistenzbildungen begründet. Kontrovers diskutiert wird in Frankreich ein generelles Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen. (Agrarheute / Inf’OGM, 19.03.2014)

FAO: Zahl von GVO-Verunreinigungen nimmt zu

Verunreinigungen von Nahrungs- und Futtermitteln haben laut einer Studie der FAO in den letzten Jahren zugenommen. Die häufigsten Fälle von Kontaminationen werden bei Leinsamen, Reis, Mais und Papaya entdeckt. Herkunftsländer waren in erster Linie USA, Kananda und China. 26 Länder haben aus diesem Grund zeitweise Importstopps verfügt. In sehr vielen Ländern fehlen aber laut FAO die technischen Möglichkeiten, Produkte auf gentechnische Verunreinigungen zu testen. (UN News / agrarheute, 18.03.2014)

Nordamerika: Gentech wirkungslos gegen Maiswurzelbohrer

Bereits nach durchschnittlich 3,6 Generationen schafft es der Maiswurzelbohrer eine Resistenz gegen Gentech-Pflanzen zu entwickeln. Dies geht aus einem Forschungsbericht der Iowa State University hervor. Als effektivste Massnahme gegen den Schädling empfehlen die Forscher einen konsequenten Fruchtwechsel. (Science ORF / Nature 18.03.2014)

USA: Biobauern klagen über Kontaminationen durch Gentechanbau
Ein drittel der amerikanischen Bio-Bauern waren bereits von Kontaminationen ihrer Ernte durch den Gentech-Anbau in der Nachbarschaft betroffen. Dies geht aus einem Bericht von Food and Water Watch hervor. Finanziellle Verluste und Auseinandersetzungen mit Nachbarn belasten viele Farmer. Sie fordern nun einen besseren Schutz für die organische Produktion und strengeren Richtlinien für die Gentech-Produzenten. (eNewspf, 10.3.2014).

Bodenschutz und Ertragssteigerung mit Waldfeldbau
Mit nachhaltigen Anbausystemen wie beispielsweise Waldfeldbau könnten afrikanische Bauern gemäss Studien des World Agroforestry Centre ihren Ernteertag steigern, den Boden vor Übernutzung schützen und die Biodiversität steigern. Dagegen bedrohe die Intensivierung der Landwirtschaft mit immer mehr Dünger- und Pestizideinsatz die Bodenfruchtbarkeit in Afrika. (Science Codex, 18.03.2014)

Die Gentech-News werden redigiert von Paul Scherer, SAG. Einen Überblick über sämtliche Meldungen, die Referenzen und Hintergrundartikel finden Sie auf der Homepage: Gentech-news. Die Ausgaben 1- 293 sind weiterhin auf der Homepage des Blauen-Institut verfügbar: www.blauen-institut.ch/pg_blu/pg/a_gd.html


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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016