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Samstag, 16. Nov 2013

Zulassung des gentechnisch manipulierten Maises „Smartstax“ durch die EU-Kommission – Protest von EU–BürgerInnen ignoriert

 

Zulassung des gentechnisch manipulierten Maises „Smartstax“ durch die EU-Kommission

Trotz Protestes von tausenden von EU-BürgerInnen und schweren Mängeln bei der Risikobewertung wurde der Genmais als Futter- und Lebensmittel zugelassen.

Smartstax enthält sechs (!) Insektengifte und ist gleichzeitig gegen zwei Herbizide (Glyphosat und Glufosinat) resistent – es werden auch beide Herbizide eingesetzt werden. Man müsste meinen, es seien inzwischen genug Schreckensmeldungen über Glyphosat bekannt geworden.

MitarbeiterInnen der Lebensmittelbehörde EFSA haben engen Konnex zur chemischen Industrie, ähnlich wie dies bei der US-amerikanischen Lebensmittelbehörde FDA der Fall ist, die gut versorgt ist mit ehemaligen MitarbeiterInnen von Monsanto.

 

Es wundert also nicht, dass seitens der EFSA keine Fütterungsversuche zur Untersuchung gesundheitlicher Gefahren verlangt wurden! Ebenso wenig gab es Untersuchungen über mögliche Kombinationseffekte zwischen den Pflanzengiften, die zum Einsatz kommen werden und den in die Pflanze eingebauten Insektengiften.

Ebenfalls zugelassen wurde ein weiterer gentechnisch veränderter Mais, Markenname Powercore.

Man erkennt auch daran, dass die Umwelt- und Sozialkrise eine Krise der Demokratie ist. Die überwiegende Mehrheit der europäischen Bevölkerung lehnt gentechnisch veränderte Nahrungs- und Futtermittel ab. Trotzdem werden sie von der Kommission zugelassen. Ähnliches kann man z.B. beim Monsterkraftwerk Belo Monte beobachten. Er wird trotz starker nationaler und internationaler Kritik und unter Missachtung geltender brasilianischer Gesetze gebaut.

WissenschaftlerInnen weisen auf Risiken und Gefahren hin

Als Grund für die Zulassung argumentierte die EFSA, dass gentechnisch veränderte Pflanzen unbedenklich seien und von ihnen keine Gefahr ausgehe (was im Übrigen zahlreichen Forschungsergebnissen widerspricht).

Ähnlich behaupten Wissenschaftler aus dem Gentechnikbereich, Journalisten und Kommentatoren immer wieder, dass es wissenschaftlichen Konsens gebe, dass gentechnisch veränderte Pflanzen und Lebensmittel unbedenklich seien.

Im Widerspruch dazu haben im Oktober 92 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dem entschieden widersprochen und betonen die damit verbundenen Risiken und Gefahren. Beispielhaft soll die Warnung des Toxikopathologen Prof. C. Vyvyan Howard von der Universität Ulster hier wiedergegeben werden:

"Eine signifikante Anzahl von Studien legt den Verdacht nahe, dass gentechnisch veränderte Pflanzen und Lebensmittel toxisch oder allergen wirken können. Häufig wird behauptet, dass Millionen Amerikaner gentechnisch veränderte Lebensmittel ohne schädliche Wirkungen verzehren. Da jedoch weder eine Kennzeichnungspflicht von gentechnisch veränderten Lebensmitteln in den USA besteht noch Studien zu deren Auswirkungen durchgeführt wurden, ist es unmöglich zu wissen, ob die steigenden Zahlen chronischer Erkrankungen, die in den USA zu beobachten sind, etwas mit dem Konsum gentechnisch veränderter Lebensmittel zu tun haben oder nicht. Die Behauptung über deren Sicherheit hat daher keinerlei wissenschaftliches Fundament."
 (zitiert nach: www.blauen-institut.ch/pg_blu/pm/pm13/pm2901.html)

Für mehr und detaillierte Information zum Thema siehe die oben angegebene Adresse.


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E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016