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Mittwoch, 02. Okt 2013

Gedanken zu Franz von Assisi

 

Gedanken
zu Franz von Assisi

"Die Frage nach der Brauchbarkeit christlichen Wünschens fürt uns zurück zum Schnittpunkt der alten und neuen Zeit, nach Assisi. Wir werden dort sicherlich nicht „Das Wesen des Christentums“ oder ähnliche theoretische Konstruktionen finden.
Wir werden dort einen seltsamen Mann antreffen: einen fügsamen Rebellen, einen ernsthaften Schalk, einen engagierten Weltfremden, einen fastenden Lebenskünstler, einen ruhelosen Weisen, einen geselligen Bußbruder, eine demütige Autoritätsperson."
 (A. Holl)*

Was uns Franziskus
heute zu sagen hat

Im Gespräch
mit heutigen Christen

 „…Unzählbar unsre Versuche
dich einzuordnen, dienstbar zu machen,
festzustellen auf das Podest
unsrer Möglichkeiten.“

„Begabt mit unsterblicher Sehnsucht
erhoffen wir dich als Gefährten,
die volle Wahrheit fürchtend,
den unausweichlichen Ruf –
und entschärfen mit eigenen Bildern
den evangelischen Sprengsatz.“

II.
Du hast überlebt – trotz allem –
stehst auf in den Brüchen
unseres machbaren Fortschritts
und hörst unser ratloses Fragen:
Woran sind wir mit dir?
Kehrst du wieder in den Aussteigern
unserer Tage?
Ein Angewiderter,
auf dem einsamen Trip in sein Paradies?
Bis du einer, der sagt: ohne mich,
seht ihr zu?

Franz:
Was nehmt ihr wahr, liebe Brüder,
da ihr euren Augen erlaubt, überflutet zu werden,
da ihr eure Ohren verkauft an die Lärmelektronik,
da ihr eure Herzen auf Leerlauf schaltet?

Von den Schultern der Armen bin ich umgestiegen
auf meine verletzlichen Füsse;
es gibt keinen Fluchtweg,
wenn ihr jünger sein wollt.
Den Turm meiner Selbstherrlichkeit trug ich ab
mit angestrengten Händen;
es ist keine Nebenbeschäftigung,
Jesus Christus zu folgen.
Ich lernte, um Brot zu bitten für einen Tag,
mich würgte die Scham;
eine Zumutung, arm mit den Armen zu sein,
solange der eigene Mut allein bestimmt.
An die Stille lieferte ich mich aus,
ihrem Wort gab ich meine Zunge;
leer werden, Wohnung werden für Gott,

        und alles wird sich verändern!

                                                               Christa Peikert-Flaspöhler

Fortsetzung des Interviews...


*Zitat und Literaturempfehlung:

ADOLF HOLL
Der letzte Christ, Franz von Assisi

Eine lebendige und packende Biografie über eine faszinierende Gestalt der Geschichte.

Noch immer erreicht uns das Signal der Flamme, mit der Franz von Assisi gezeichnet wurde, einer wärmenden Flamme über dem Abgrund. Auf die Angst, mit der wir leben, hat Franz eine Antwort: Die Hoffnung, ohne die wir nicht leben können, gewinnt bei ihm Gestalt. Denn Franz von Assisi wagte es, jenen Jesus Christus hartnäckig wörtlich zu nehmen, auf dessen Namen mehr als eine Milliarde Christen noch immer getauft sind. Sein Verhalten strahlte in wenigen Jahren auf ganz Europa aus und hat seine Aura bis heute nicht verloren.

 


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