ARGE Schöpfungsverantwortung kontakt newsletter bestellen sitemap datenschutz impressum top_bar
top_bar
Home Button   Über unsThemenSchöpfungszeitServiceSpendenNewsletter Aktuelles
Schöpfungszeit
SDG Jour-Fixe
Impressionen SDG-Flashmob
Impressionen Walk with us am 21.09.2019
Pannonische Messe
Schöpfungszeit für alle Kirchen
Schöpfungszeit international
kirchliche Beschlüsse
Liturgie
Literaturempfehlung
suche
 
spacer
Seite druckenSeite weiterempfehlen
spacer
 

Donnerstag, 05. Sep 2013

Atom-Energie: Fukushima

 

(c) Keystone

Fukushima: Lage gerät immer mehr außer Kontrolle

Im japanischen Kernkraftwerk Fukushima, in dem im März 2011 vier von sechs Reaktorblöcken völlig zerstört worden waren, steigt nun die Strahlung dramatisch an und erreicht mit 2,2 Sievert einen neuen Höchststand. Diese Strahlenbelastung führt bei Menschen innert Stunden zum Tod.

 

Kläranlage des verseuchten Wassers offenbar defekt

Für die Kühlung der havarierten Reaktoren sind gewaltige Mengen an Wasser notwendig. Bis jetzt ist schon eine Menge angefallen, die 130 olympische Schwimmbecken füllt und täglich werden es 400 Tonnen mehr. Die Lagerung dieses Wassers findet nur unzureichend statt, sodass dieses ins Grundwasser eindringt.
Andererseits dringt auch Grundwasser in die Ruine des Reaktors ein. Ein Eisring, gebildet durch auf -35 Grad gekühltes Salzwasser, das in den Boden rund um das Kraftwerk eingeleitet werden soll, soll den permanenten Wasseraustausch verhindern. Welche Umweltauswirkungen dies hat, ist völlig unbekannt.

 

ARGE-Engagement* gegen Kernenergie seit ihrer Gründung

Die ARGE Schöpfungsverantwortung ist seit mehr als 20 Jahren in der Anti-Atom-Bewegung engagiert und Aktivistin bei den jährlichen öffentlichen Gedenken an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki. Weiters sei in diesem Zusammenhang auf Aussagen des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke in einem Interview im Jahr 2010, Monate vor der Katastrophe, verwiesen: „Der Mensch kann diese Technologie nie vollständig im Griff haben. Für mich ist Teil meiner christlichen Überzeugung, dass wir dem Wahn eines grenzenlosen und hemmungslosen Wachstums entgegentreten müssen. Wir müssen eine neue Form der Selbstbescheidenheit und eines demütigen Wirklichkeitssinnes lernen. Es geht um das Ausbilden eines neuen Bewusstseins, das nicht mehr vom bloßen materiellen Konsum und dem Glauben an grenzenloses und Ressourcen verbrauchendes Wachstum bestimmt ist. Die Atomenergie leistet diesem fatalen Irrglauben aber Vorschub. Denn hier wird suggeriert, wir müssten beim Sparen und dem effizienteren Einsatz von Energie nicht umdenken.
Ich kann in der Atomkraft keinen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz erkennen. Nach Tschernobyl kann doch niemand mehr von einer umweltfreundlichen Energieerzeugung sprechen."

Quelle: Tagesanzeiger, SRF News

Weitere Informationen sind unter THEMEN/Atom auf unserer Website abrufbar.

Engagement der ARGE Schöpfungsveranwortung unterstützen:
http://www.argeschoepfung.at/spenden.html

 

 

*)
Die Vorsitzende und Gründerin der ARGE SVA kommt aus der Anti-Atom Bewegung „Mütter gegen Atomkraftwerke“ mit Freda Meissner-Blau, Widerstand gegen die Errichtung des Atomkraftwerkes in Zwentendorf. „Waren es in den 1970er-Jahren zigtausende, die sich aus allen Bevölkerungsschichten engagierten, ist es heute eine kleine Gruppe von Frauen, unterstützt allerdings von namhaften Experten, darunter:

Prof. Dr. Volodymyr Scheremeta, Kooperationspartner in der Ukraine, Verfasser der „Ethik nach Tschernobyl“,

Dr. Peter Weish, Anti-Atom Aktivist, Wissenschafter, war über viele Jahre Berater der Deutschen Bischofskonferenz, Abt. VI - Atomgefahren, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der ARGE SVA

 


spacer
  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016