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Dienstag, 14. Mai 2013

Newsletter: Kirche & Gesellschaft

 


ARGE Schöpfungsverantwortung  - Newsletter  Kirche & Gesellschaft

 

Sehr geehrte Leserinnen! Sehr geehrte Leser!

Wir informieren und laden ein. Machen Sie sich ein Bild von der Lage der Welt und dem was uns als Gäste auf diesem Planeten geschenkt und aufgetragen ist, und dass wir nicht die erste Generation sein dürfen, die auf Kosten der nachfolgenden leben möchte.

  • Klimaschutz und Lebensstil, die vielschichtige ökologische und gesellschaftliche Krise ....
  • Problemstoff Aluminium, Beitrag aus dem Handlungskatalog „Bebauen und Behüten“....
  • Teilnahme an Protestaktionen, Empörung allein reicht nicht! Eine Initiative der ARGE Schöpfungsverantwortung ...
  • Literatur Rätsel! ...


Klimaschutz und Lebensstil –
Ausweg aus dem Dilemma (Auszug)

„Die Umweltethik ist mit einem Dilemma konfrontiert: Individuelle Verantwortung sieht sich machtvoller „organisierter Verantwortungslosigkeit“ gegenüber. Der Ausweg kann nur darin bestehen, Verantwortung zu organisieren.
Es  finden sich immer mehr umwelt- und gesellschaftspolitisch aktive Personen und Organisationen zusammen, um die Voraussetzungen für einen zukunftsfähigen Systemwandel zu schaffen. Im Rahmen zivilgesellschaftlicher Initiativen, werden unter anderem Konzepte zur Stärkung der Direkten Demokratie, alternative Wirtschaftsformen, Regionalwährungen vorgestellt und gemeinsam weiter entwickelt…

lesen Sie hier weiter....


Und worauf bauen wir?  Sand oder Fels?

(Mt. 7, 21 - 27) Das ist die Frage, die wir uns jeden Tag aufs Neue stellen und wir können nicht behaupten, keine Antworten zu erhalten. Einige davon behandeln wir im Rahmen unseres INFORMATIONS-BERATUNGS-BEHELFSDIENSTES und ganz aktuell hier mit einem weiteren Auszug aus dem Handlungskatalog für eine nachhaltige Lebenspraxis...

(gegen Spesenersatz zu bestellen bei Office(at)argeschoepfung.at)

Problemstoff ALUMINIUM

Die Aluminiumherstellung ist sehr energieaufwändig und es fallen dabei Fluorkohlenwasserstoffemissionen (FKW) an. Diese sind um ein Vielfaches klimawirksamer als CO2. Ein Abfallprodukt der Aluminiumproduktion ist Rotschlamm, der in Deponien gelagert wird. Dieser ist aufgrund seines Gehaltes an ätzender Natronlauge und giftigen Schwermetallen für Mensch und Umwelt schwer belastend, wie das Unglück in Kolontár in Ungarn gezeigt hat.

Der für die Aluminiumherstellung notwendige Rohstoff Bauxit stammt meist aus den Regenwaldgebieten. Dafür muss gerodet werden! Dabei kommt es auch zu Menschenrechtsverletzungen, wie erst vor kurzem Bischof Erwin Kräutler berichtete.

Aluminium als Verpackungsmaterial für Behältnisse (Getränkedosen, Kerzen wie zum Beispiel Opferlichter) sollte ausgeschlossen werden.

  • Besser Glasflaschen kaufen als Aludosen!
  • Von der Alufolie zurück zur Jausenbox!
  • Alu-Opferlichter ersetzen durch wiederbefüllbare
  • Behältnisse aus Glas oder Verwendung herkömmlicher Kerzen, Bienenwachskerzen (s. Ostkirchen)!


Aluminium verbraucht viel Energie bei der Herstellung und es fallen dabei giftige Stoffe an. Der Herstellungsaufwand von Aluminiumbehältnissen steht in keinem Verhältnis zu der geringen Fassungsmenge. Recycling erfordert neuerlich einen hohen Energieaufwand!

Aluminium so weit als möglich vermeiden!
"Die Begehrlichkeit kennt keine Schranken, nur Steigerung."
Lucius Annaeus Seneca (*4 v.Chr., †65 n.Chr.), römischer Staatsmann,
Dichter und Philosoph


Personenkreis „Protestaktionen“  -  Betroffenheit und Reaktion

Die täglich bei der ARGE Schöpfungsverantwortung eintreffenden Nachrichten über die Zerstörung von Lebensräumen und der damit einhergehenden Menschenrechtsverletzungen, sind meist begleitet von Protestaktionen an welchen sich jeder beteiligen kann. Sie werden von Dr. Luger (oder einem Team der ARGE SVA) ausgewählt nach Dringlichkeit und an einen Personenkreis weitergeleitet.
Sie haben die Möglichkeit sich diesem Personenkreis anzuschließen, wofür lediglich eine kurze Mitteilung an die ARGE (oskar.luger(at)argeschoepfung.at) unter Angabe Ihrer eigenen E-Mail Adresse (Empfängeradresse) erforderlich ist.  


Literatur  Rätsel

Unsere Fragen: Wer ist der Autor des nachfolgenden Textes? In welcher Zeit ist das Werk entstanden? Von welchem Land ist hier die Rede? Aus welchem Werk stammt dieser Text?

Bitte fügen Sie den fehlenden Teixtteil ein und senden sie Ihre Antwort an: office(at)argeschoepfung.at

Der WALD: „wenn es für uns nur reicht...........“

„Man fällt jetzt in ………   die Wälder, erschöpft den Boden, verwandelt ihn in eine Steppe und bereitet ihn für die  ……….  vor. Wenn sich jemand findet, der auf die Zukunft hofft und einen Baum pflanzt, so verlachen ihn alle. „Wirst du auch noch so lange leben, bis er Früchte trägt? Andererseits reden diejenigen, die das Gute wünschen, von dem was nach tausend Jahren sein wird. Kräftigende Ideen sind ganz verschwunden. Alle befinden sich gleichsam in einer Herberge und schicken sich an, unser Land morgen zu verlassen; alle leben mit dem Gedanken: „Wenn es nur für uns noch reicht!“

Einsendungen: bis 22. Mai 2013, 12 Uhr.
Der ersten drei  Einsender erhalten eine literarische Anerkennung!


Ankündigung:
* Sonder Newsletter (5 in Serie):  Eine Zeit der Schöpfung im Kirchenjahr 

* Bienen in Gefahr! Mit Veranstaltungshinweis!


Der Newsletter
geht u. a. an alle Mitglieder und Interessierten im In- und Ausland, flächendeckend an alle kirchlichen Einrichtungen in Österreich und im Rahmen des ECEN an die europäischen Kirchen und ihre Vertreter im Ökumenischen Rat und dem World Council of Churches.

Die Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung
…. setzt sich seit über 20 Jahren für eine zukunftsfähige und nachhaltige
Lebenskultur in Kirche und Gesellschaft ein. Basis bildet dabei die christliche
Soziallehre und der „Konziliare Prozess“ für Gerechtigkeit – Frieden – Bewahrung der Schöpfung.

Die Projekte befassen sich mit umweltpolitischen und gesellschaftspolitischen
Fragen, wobei der Schwerpunkt auf Umweltethik und Schöpfungsspiritualität
liegt.

Es bestehen zahlreiche Kooperationen mit Umwelt- und
Entwicklungsorganisationen. Weiters wird die ARGE SVA durch einen
wissenschaftlichen und theologischen Beirat unterstützt.

Die ARGE Schöpfungsverantwortung (ARGE SVA)  ist Mitbegründerin und Mitträgerin des Europäischen Christlichen Umweltnetzes (ECEN).
Für ihre Tätigkeiten wurden die ARGE SVA im Jahr 2005 mit dem „Konrad-Lorenz-Preis“ und 2010 mit dem Friedensrosenpreis „Waldhausen“ ausgezeichnet.


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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016