ARGE Schöpfungsverantwortung kontakt newsletter bestellen sitemap datenschutz impressum top_bar
top_bar
Home Button   ThemenSchöpfungszeitServiceSpendenNewsletter AktuellesÜber uns
Schöpfungszeit
Impressionen SDG-Flashmob
Impressionen Walk with us am 21.09.2019
Impressionen Pannonische Messe
Schöpfungszeit für alle Kirchen
Schöpfungszeit international
kirchliche Beschlüsse
Liturgie
Literaturempfehlung
suche
 
spacer
Seite druckenSeite weiterempfehlen
spacer
 

Donnerstag, 09. Mai 2013

Der Klimawandel galoppiert den gegenwärtigen Maßnahmen davon. Ernüchterndes Ergebnis des von Angela Merkel einberufenen Klimadialogs! Experten sehen Klimaziel kaum noch erreichbar. Ergebnisse des 4. Petersberger Klimadialogs

 

Ergebnisse des 4. Petersberger Klimadialogs in Berlin  

6.5.2013

Im Zuge des Petersberger Klimadialogs luden Kanzlerin Angela Merkel und Umweltminister Peter Altmaier (beide CDU) Vertreter aus rund 35 Staaten nach Berlin, um über aktuelle Geschehnisse im Klimaschutz zu beraten und darüber, ob die Begrenzung der Erderwärmung auf 2°C noch möglich ist. Wissenschaftliche Ergebnisse geben ein eher ernüchterndes Bild ab.

Im Zentrum der Disskussionen stand unter anderem eine Verlängerung des EU-Klimazieles bis zum Jahr 2020. Da aber Kohlekraftwerke einen Aufschwung erfahren,  wehren sich einige Länder gegen das Ziel von 20% weniger Treibhausgasen im Vergleich zu 1990 auf 30% anzuheben. Momentan ist die Stromerzeugung durch Kohle attraktiv, weil nicht nur der Kohlepreis gesunken, sondern auch der CO2-Preis stark gefallen ist. Derzeit sind zu viele Zertifikate für Verschmutzungsrechte am Markt, was aber zukünftig durch eine Verknappung der Zertifikate behoben werden soll.

2012 Anstieg des CO2 trotz Steigerung der Nutzung von Erneuerbarer Energie

Obwohl der Anteil an Wind- und Solarstrom in Deutschland steigt, gab es für das vergangene Jahr insgesamt einen Anstieg des CO2-Ausstoßes innerhalb der EU zu verzeichnen. Diese Rückschläge seien auf die wachsende Kohlenachfrage, aber auch die Finanz- und Wirtschaftskrise zurückzuführen. Insgesamt vermittelt Europa durchaus positive Signale, damit es zur Aushandlung eines weltweiten Klimavertrages kommt. Eine entscheidende Rolle wird dabei China einnehmen, wo 7 Provinzen auf die Einführung eines Klimavertrags vorbereitet werden.

Experten sehen Klimaziel kaum noch erreichbar

Laut Experten ist das Klimaziel die Erderwärmung auf 2°C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen, kaum noch erreichbar, auch die aktuellen Entwicklungen in Europa lassen eher Rückschritte erkennen. Selbst wenn alle Industrieländer ab morgen kein CO2 mehr ausstoßen, wäre diese Begrenzung nicht mehr möglich, heißt es. Am Dialog waren Länder vertreten, die zusammen 80% der weltweit emittierten Treibhausgasemissionen verursachen.

Des Weiteren wurde die Deutsche Bundesministerin Merkel von Umweltschutzorganisationen kritisiert, da sie die Klimapolitik schädige und ihr wird Mitschuld an den negativen Entwicklungen gegeben. Europa, als einer der Vorreiter in der Klimapolitik, sende schlechte Signale für einen weltweiten Vertrag.

Weltweiter Klimavertrag  bis 2020 - bis dahin soll das Kyoto-Protokoll in die 2. Runde gehen.

Bis 2015 soll ein weltweiter Klimavertrag erstellt werden, welcher 2020 in Kraft treten soll. Auch die USA arbeiten an diesem Vertrag mit, obwohl sie sich bisher gegen Minderungsziele ausgesprochen haben. Um in der Zwischenzeit keine Lücke im Klimaschutz entstehen zu lassen, geht das Kyoto-Protokoll in die 2. Runde. Am Ende des Jahre wird eine weitere UN-Klimakonferenz in Warschau stattfinden, wo weitere Schritte folgen sollen.

Quellen:
http://www.stern.de/politik/deutschland/klima-dialog-merkel-will-neuen-schwung-fuer-klimaschutz-2006999.html
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article115914147/Merkel-fordert-einen-Weltklimavertrag-bis-2015.html

 


spacer
  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016