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Donnerstag, 15. Nov 2012

Gentechnik News: Kanada: Leinsamen-Markt ruiniert; EU:Bald GVO-kontaminierter Honig?;EPA:Patente auf gentechnisch veränderte Schimpansen; Biolandbau reichert Kohlenstoff im Boden an;...

 

Gentechnik News

Indien : Wissenschaftler verlangen ein 10-jähriges Moratorium
Ein vom indischen Supreme Court eingesetztes ExpertInnengremium schlägt ein 10-jähriges Moratorium für sämtliche Freisetzungsexperimente mit GVOs vor. Der Beschluss fiel einstimmig. (Economic Times, 19.10.12)

Kanada : Leinsamen-Markt ruiniert durch GVO-Kontaminationen
In kanadischem Leinen wurden im Jahr 2010 Spuren von GVOs entdeckt. Vor 2010 exportierte Kanada 80% der Leinsamen nach Europa. 2011/12 waren es nur noch 7%. Trotz weltweit steigendem Bedarf an gesunden Leinsamen bauen kanadische Bauern nur noch halb so viel an wie vor 2010. (CNSC, 11.10.12)

EU : Bald GVO-kontaminierter Honig ?
Die EU-Kommission plant, die Honigrichtlinie so zu ändern, dass Honig in Zukunft GVO-Pollen enthalten kann. Selbst Honig, der ausschliesslich aus Gentech-Raps besteht, müsste dann nicht deklariert werden. Die EU-Kommission will verhindern, dass Imker wegen GVO-Kontaminationen Schadenersatzansprüche stellen können. (Deutscher Imkerbund, 8.10.12)

Europäisches Patentamt (EPA) : Patente auf gentechnisch veränderte Schimpansen
Das EPA bewilligt 3 weitere Patente auf genveränderte Schimpansen, darunter ein Patent auf Schimpansen mit einem vermenschlichten Immunsystem. Ein früheres Patent betrifft genmanipulierte Schimpansen, die an epileptischen Störungen leiden. Verschiedene Gruppen verlangen mehr Respekt für Tiere; sie werden die Patente anfechten. (No patents on life, 22.10.12)

Globale Analyse : Biolandbau reichert Kohlenstoff im Boden an
Der Biolandbau bindet mehr Kohlenstoff aus der Atmosphäre in die organische Bodensubstanz zurück als der konventionelle Landbau und trägt so zur Minderung des Klimawandels bei. Das ergab eine Metaanalyse von 74 Vergleichsstudien aus der ganzen Welt (Medienmitteilung FiBL, 16.10.12; PNAS)


Doppelstandards bei der EFSA
Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA kritisiert die neue Studie von Séralini vehement, in welcher bei Langzeit-Fütterungsexperimenten von Ratten mit Gentech-Mais ein erhöhtes Krebsrisiko festgestellt wurde. Doch die EFSA hatte in der Vergangenheit Studien akzeptiert, die ein deutlich tieferes wissenschaftliches Niveau aufwiesen – aber kein Risiko feststellten. Und: Langzeitstudien wie diejenige von Séralini wurden bisher nicht verlangt. (Testbiotech, 30.10.12 und andere Studien/Artikel)


„Freisetzung dank Lobbying : Bald Gentech-Insekten von Syngenta ?“
Die britische Oxitec entwickelt transgene Insekten für die Landwirtschaft. Die Firma ist eng mit Syngenta verbandelt. Um die manipulierten Insekten möglichst schnell freisetzen zu können, nehmen die Firmen mit einem aggressiven Lobbying direkt Einfluss auf internationale Regulierungen. (Medienerklärung von Genwatch, TestBiotech, CEP, EvB und SWISSAID, 8.11.12)


Indien : Kaum mehr unmanipuliertes Baumwollsaatgut erhältlich
Der Anteil an Bio-Baumwolle war 2011/2012 erstmals stark rückgängig. Eine Recherche zeigt: Der Hauptgrund dafür ist, dass unmanipuliertes Baumwollsaatgut vielerorts gar nicht mehr erhältlich ist. Zudem kontaminieren die Pollen manipulierter Bt-Baumwolle die Bio-Baumwollfelder, so dass diese nicht mehr als ‚Bio’ zertifiziert werden können. (The World of Organic Agriculture; statistics &emerging trends 2012’, FiBL und IFOAM)


Türkei : Kein Import von Gentech-Lebensmitteln
Die Lebensmittelindustrie bat um Erlaubnis, 29 verschiedene Gentech-Lebensmittel zu importieren. Doch dank massiver Opposition wurde der Antrag zurückgezogen. (Food Navigator, 16.8.12)


Ruanda : Neue Süsskartoffel mit dreifach höherem Ertrag
Dank einer neu gezüchteten, orangefarbenen Süsskartoffel konnten Bauern im Gakenke-Distrikt den Ertrag verdreifachen – von 4 Tonnen auf 12 Tonnen pro Hektar. Ganz ohne Gentechnik. (The New Times, 15.10.12)

Zu jeder Meldung können Sie die Referenzen und Hindergrundartikel einsehen unter "Gen-Lex-News Deutsch" auf der Homepage www.blauen-institut.ch
 


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E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016