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Montag, 10. Sep 2012

Gentechnik-News: CH-Anbaustopp für Gentech-Pflanzen weiterhin nötig, Herbizid Roundup ready im Urin gefunden, Gentech-Pflanzen zerlöchern Traktorenreifen,...

 

Gentech-news

Eine gute Einführung ist die Broschüre "Über Gentechnik und Klone" von Dr. Oskar Luger, 46 Seiten, € 17,00. Zu bestellen unter: office(at)argeschoepfung.at

 


CH : Anbaustopp für Gentech-Pflanzen weiterhin nötig

Die Ergebnisse des nationalen Forschungsprogramms NFP59 stellen den Nutzen des Anbaus von Gentechpflanzen in der Schweiz deutlich in Frage. Dies zeigt eine umfassende Wertung aller Forschungsprojekte durch die SAG. (SAG, 28.8.12)

 


Das Herbizid Roundup Ready auch im Urin gefunden

Die meisten Gentech-Pflanzen sind resistent gegen Roundup Ready von Monsanto. Doch das Herbizid kann sich entgegen der Versprechen der Firma in der Nahrungsmittelkette anreichern. Forscher haben Roundup im Urin von Menschen und Tieren nachgewiesen. Frisch geerntetes Gentechgetreide enthält noch grosse Mengen des aggressiven Pflanzengiftes. (Süddeutsche, 9.7.12)

 


USA : Gentech-Pflanzen zerlöchern Traktorenreifen

Die Strünke von Gentech-Mais und -Soja sind viel härter als jene unmanipulierter Pflanzen – sie punktieren andauernd Traktorenpneus. „Jeden Morgen erst 2 Stunden zerstochene Pneus ausbessern, das ist mit der Zeit frustrierend“, meint ein Bauer. Neue Pneus enthalten nun den harten Stoff Kevlar, der auch in schussfesten Westen verwendet wird. (Wall Street Journal, 31.7.12)

 


Azoren bleiben gentechfrei

Ein neues Gesetz verbietet den Anbau von GVOs. (Açores, 28.6.12)

 


Dürreresistente Pflanzen dank Netzsystemen von Wurzeln mit Mikroorganismen (Mikrobiome)

Im Wurzelbereich helfen symbiotische Mikroorganismen (Pilze, Bakterien, Viren) den Pflanzen, Nährstoffe aufzunehmen und Hitze, Dürre oder Krankheiten zu überstehen. Dieses sog. ‚Mikrobiom’ birgt grosse Chancen für die Landwirtschaft. Bsp: Ein Gras, das in den heissen Quellen von Yellowstone bei 70°C wächst, verliert diese Fähigkeit sofort, wenn Forscher einen Teil des Mikrobioms entfernen. Umgekehrt: Wenn sie Weizensamen mit Mikrobiom-enthaltenden Sporen jenes Grases besprühen, gedeiht der Weizen bis 70° C und braucht bis 50% weniger Wasser. Viele weitere solche Versuche zeigen: Mikrobiome – die Beziehungsnetze zwischen Pflanzen und Mikroorganismen – könnten Pflanzen dürre- , kälte- oder trockenresistent machen – viel schneller und viel effizienter als Gentechnik. (New Scientist, 28.7.12)

 

 Zu jeder Meldung können Sie die Referenzen und Hindergrundartikel einsehen unter "Gen-Lex-News Deutsch" auf der Homepage www.blauen-institut.ch.


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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016