ARGE Schöpfungsverantwortung kontakt newsletter bestellen sitemap datenschutz impressum top_bar
top_bar
Home Button   Über unsThemenSchöpfungszeitServiceSpendenNewsletter Aktuelles
Schöpfungszeit
SDG Jour-Fixe
Impressionen SDG-Flashmob
Impressionen Walk with us am 21.09.2019
Pannonische Messe
Schöpfungszeit für alle Kirchen
Schöpfungszeit international
kirchliche Beschlüsse
Liturgie
Literaturempfehlung
suche
 
spacer
Seite druckenSeite weiterempfehlen
spacer
 

Freitag, 10. Aug 2012

Aktionen der EDW: Unser täglich Brot im Autotank

 

Unser täglich Brot im Autotank

Die Katholische Aktion der Erzdiözese Wien fordert statt einer Substitution von Erdöl durch "Sprit vom Acker" eine Reduktion des Treibstoffverbrauches. "Wenn die Spritpreise steigen, ist ein guter Öffentlicher Verkehr zur Entlastung der Bevölkerung nötig. Die Katholische Aktion setzt sich für flächendeckend koordinierte Taktfahrpläne wie in der Schweiz ein. Denn der Zug ist das effizienteste Elektromobil", erklärte Christoph Watz vom Welthaus.

Weitere Informationen unter www.welthaus.at

 

In Österreich hat der Energieverbrauch im Verkehr so hohe Steigerungsraten wie kein anderer Bereich. Doch die Erdölförderung sinkt und die Spritpreise werden in Zukunft noch extremer steigen. Das bedeutet, dass unser derzeitiges Verkehrssystem zum Problem für uns und vor allem für unser Kindern werden wird, wenn wir nicht rechtzeitig gegensteuern.
Der VCÖ fordert deshalb auf: "Es braucht eine Trendwende in Richtung Gehen, Radfahren und Öffentlichen Verkehr."
Auf diese Weise kann unser Erdölverbrauch im Verkehr nachhaltig gesenkt werden. Doch Lobys der Energie-, Agarar- und Autoindustrie drängen die Politik in eine andere Richtung: Erdöl soll durch "Treibstoff" am Acker ersetzt werden.
Nahrungsmittel wie Weizen, Mais oder Zuckerrüben sollen dabei in den Tank wandern.

Übrigens:


Schon jetzt werden fast 6% "Sprit vom Acker" dem herkömmlichen Treibstoff beigemischt, das entspricht einer Menge von etwa 11 kg Brot por 50 Liter! Würde man in Zukunft mit 100% Agrar-Sprit fahren wollen, würde für eine 5km-Fahrt etwa 1kg Getreide benötigt! Eine völlig unrealistische und auch ineffiziente Lösungsstrategie.

Die Folgen sind fatal:


Studien von UNO bis Weltbank, von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen ergeben ein klares Bild:
Agrotreibstoffe sind nicht klimafreundlich und sind Grund für Vertreibungen und Landkonflikte. Sie führen zu einer Zuspitzung des globalen Ernährungsproblems - und schon heute sind über 1 Milliarde Menschen vom Hunger betroffen.



spacer
  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016