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Dienstag, 20. Mär 2012

Wir haben es satt! Eine neue Agrar- und Ernährungspolitik JETZT: Demonstration 30. März 2012, ab 10 Uhr

 

Wir haben es satt - eine neue Agrar- und Ernährungspolitik JETZT!


DEMONSTRATION

FR. 30. März 2012

ab 10:00 Uhr, Lebensministerium
(Stubenring 1, 1012 Wien)
12:00 Uhr, Parlament


Die Agrarindustrie in Europa verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche und Monokulturen. Das haben wir satt! Wir, das ist eine breite Plattform von Umwelt-, EZA- und bäuerlichen Organisationen, sowie sozialen Bewegungen.

Auch die österreichische Bundesregierung fördert mit unser aller Steuergeldereine agrarindustrielle Entwicklung, die nicht zukunftsfähig ist und bei der die Bäuerinnen und Bauern auf der Strecke bleiben. Das Höfesterben geht ungebrochen weiter, die landwirtschaftlichen Betriebe werden in einen ruinösen Verdrängungswettbewerb geschickt. Die Agrarindustrie und Raiffeisen wurden bisher mit Millionen Euro an Subventionen bedacht, was die Marktkonzentration dramatisch beschleunigt hat – die Großen müssen noch größer werden, die Kleinen müssen aufgeben. Doch die Chance, diese Politik zu ändern, war noch nie besser. Jetzt werden die entscheidenden Weichen für die Agrarpolitik bis 2020 gestellt.

Eine neue Agrar- und Ernährungskultur heißt:

  • Ja zu einer zukunftsfähigen, bäuerlichen Landwirtschaft!
  • Ja zu einer klimaschützenden Landwirtschaft!
  • Ja zur Bio-Landwirtschaft als Leitbild für das österreichische Agrarmodell
  • Ja zu gentechnikfreien Futter- und Lebensmitteln!
  • Ja zum Menschenrecht auf Nahrung und zu Ernährungssouveränität!
  • Ja zu einer Ernährungskultur, die Menschen, Tieren und Umwelt ihre
    Würde bewahrt!

Für eine neue Agrar- und Ernährungskultur fordern wir von der
österreichischen Bundesregierung:

  • Agrargelder an soziale, ökologische und Tierschutz-Kriterien binden
  • Heimisches Futter statt importierte Gentechnik-Soja  fördern
  • Verzicht auf energieintensive Kunstdünger und humuszerstörende Praktiken
  • Pestizideinsatz reduzieren, Biodiversität schützen
  • Ausbau der biologischen Landwirtschaft
  • Natur schützen statt Boden versiegeln
  • Respekt für Tiere statt industrialisierter Fleischproduktion
  • Nachhaltige Lebensmittelproduktion statt Agrotreibstoffe
  • Irreführende Werbung stoppen
  • Faire Regeln statt liberalisierte Agrarmärkte, Spekulationen und
  • Exportsubventionen
  • Förderung der Vielfalt an Nutzpflanzensorten und Nutztierrassen,statt Monokulturen
  • Patente auf Pflanzen und Tiere verbieten
  • Ausbeutung (migrantischer) ArbeiterInnen in der Landwirtschaft verhindern

Wir schätzen die tägliche Arbeit der Menschen auf den Bauernhöfen. Sie müssen im Zentrum einer Reform stehen!

LINK...


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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016