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Mittwoch, 16. Mär 2011

Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. tritt anläßlich der Katastrophe von Japan für menschenfreundliche Energie ein und lädt zum weltweiten Gebet ein .....

 

Bartholomaios I. für "grüne Energie" statt Atomkraft

Istanbul, 14.03.11 (KAP) Alternativen zur Atomenergie hat der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., gefordert. Zugleich rief er zum weltweiten Gebet für die Opfer in Japan auf. Das berichtete die italienische katholische Nachrichtenagentur SIR am Montag unter Berufung auf die griechische Agentur "amen.gr". Für ein Erdbeben könne die Menschheit nichts, betonte das schon oft "grüner Patriarch" genannte Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie. Mit Blick auf Explosionen in japanischen Atomkraftwerken erklärte Bartholomaios: "Bei allem Respekt für die Wissenschaft schlagen wir vor, dass Atomkraft, die so gefährlich für die Menschheit ist, durch verschiedene Formen 'grünerEnergie' ersetzt werden, die harmlos sind undUmwelt und Menschheit achten."

Umwelt- und menschenfreundliche Energieformen könnten den Bedarf an Energie ebenfalls stillen. "Der Schöpfer hat uns Sonne, Luft, Meer und die Ozeane gegeben, aus denen wirEnergie erzeugen kann", erklärte Bartholomaios I. Japan sei durch Radioaktivität, das vorangegangene Erdbeben und den Tsunami gleich mehrfach getroffen und erlebe einen "Albtraum", so der Patriarch, seit jeher ein Verfechter des Umweltschutzes. "Wir beten inbrünstig für die japanische Bevölkerung und appellieren an alle Seiten, die derzeitige Atomenergiepolitik zu überdenken."

Angesichts der Lage in Japan haben auch hochrangige Vertreter der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland den Ausstieg aus der Atomkraft gefordert. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) rief am Montag in Bonn zu einem Umdenken angesichts der bebenbedingten Explosionen in einem Atomreaktor auf.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, erklärte, auf die Katastrophe in Japan könne es nur eine Antwort geben: "Wir müssen so schnell wie möglich aus dieser Technik herauskommen."

Quelle: http://www.ots.at/pressemappe.php?q=%28EMITTENTID=510%29&mabo=1    
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