ARGE Schöpfungsverantwortung kontakt newsletter bestellen sitemap datenschutz impressum top_bar
top_bar
Home Button   ThemenSchöpfungszeitServiceSpendenNewsletter AktuellesÜber uns
Schöpfungszeit
SDG Jour-Fixe
Impressionen SDG-Flashmob
Impressionen Walk with us am 21.09.2019
Impressionen Pannonische Messe
Schöpfungszeit für alle Kirchen
Schöpfungszeit international
kirchliche Beschlüsse
Liturgie
Literaturempfehlung
suche
 
spacer
Seite druckenSeite weiterempfehlen
spacer
 

Donnerstag, 26. Nov 2009

World Council of Churches an die UNO: Evakuierung von Betroffenen des Klimawandels und die Rechte indigener Volksgruppen

 

Kirchenvertreter aus der ganzen Welt kamen vom 15. – 20. 11. in New York zusammen und stellten 3 Themen für die UNO-Agenda vor: Evakuierung von durch den Klimawandel bedrohten Völkern; Rechte indigener Völker; der langwierige Bürgerkrieg in Kolumbian.

übersetzt von T. Sturm

 
Die United Nations Advocacy Week (UNAW) wird jährlich von den Vereinten Nationen zusammen mit dem Office of the World Council of Churches (WCC) in New York organisiert. Es kommen über 80 Personen aus über 40 Ländern zusammen, welche an/über Menschenrechtsthemen in Kirchen und sonstigen kirchlichen und ökumenischen Organisationen arbeiten.

"Als Kirchen müssen wir uns für ehrgeizige, faire und bindende Klimaschutzabkommen/-maßnahmen am COP 15 in Kopenhagen einsetzen. Eine Auswirkung des Klimawandels wird der Verlust von Siedlungsraum für manche Völker sein. Wir werden während der UNAW Druck ausüben, dass die UN ein Augenmerk auf dieses Problem legen," sagt Dr. Guillermo Kerber, Programmdirektor vom WCC.

Zwei Regionen werden besonders hervorgehoben: der Pazifische Raum und Afrika. "Pazifische Inseln wie Tuvalu und Kiribati werden wahrscheinlich in den kommen Jahrzehnten untergehen. Die örtlichen Kirchen möchten somit auf das Problem der Umsiedlung dieser Gegenden aufmerksam machen,“ sagt Kerber. "Am Horn von Afrika und der Region um die großen Seen ist die Evakuierung der Bevölkerung ein wachsendes Problem da sich ändernde Wetterverhältnisse besonders auf diese landwirtschaftlich geprägten Gebieten große Auswirkungen haben“, fügt er hinzu.

Sitzungen zum Thema indigene Völker werden den Fokus auf die UN-Deklaration für die Rechte von indigenen Völkern haben. Weiters wird versucht die Frage zu lösen wie Kirchen diese Völker unterstützen können.

Sitzungen zum Kolumbianischen Bürgerkrieg und die Verantwortlichkeit der Kirchen werden diese Woche abrunden. In Kolumbien tobt bereits ein langandauernder Konflikt welcher tausenden von Zivilisten das Leben gekostete und mehr als 2 Mio. Menschen aus ihren Heimatorten vertrieben hat.

Beten, ausreden und zusammenarbeiten

"Die UNAW ist eine von ökumenischen Kirchenvertretern initiierte Veranstaltung mit globalen Ansprüchen," sagt Rev. Christopher Ferguson, WCC Vertreter der UNO in New York. "Die UNAW ist eine große Chance für die Kirchen um gemeinsam diese brennenden Themen zu bereden. Die UNO in New York ist der öffentliche Platz. Die Stimme der Kirche, welche auf Seiten derer steht, deren Leben und Existenz bedroht ist, muss erhört werden."

Dieses Jahr wird die UNAW in Zusammenarbeit mit der Global Platform for Theological Reflection (GPTR), einem Treffen von Kirchenmitgliedern, ökumenischen Organisationen und theologischen Institutionen welche von 20.-22. 11. in New York stattfindet, veranstaltet. Die GPTR hat als Inhalt: Beten, ausreden und zusammenarbeiten.

Die 20 GPTR-Teilnehmer werden die UNAW besuchen und daran mitwirken, Lösungen im Sinne der theologischen Gemeinschaften zu finden.

"Diese zwei Veranstaltungen zusammen werden der Öffentlichkeit eine neue Qualität des kirchlichen Engagements für die Lösung von derzeitigen sozialpolitischen Problemen aufzeigen," sagt Rev. Dr Deenbandhu Manchala, Programmdirektor der GPTR.

"Was in dieser Woche gehört und gelernt wird, wird den Kirchen und ökumenischen Gemeinden helfen, ihre Aufgabe als vorderste Kämpfer für Leben und Gerechtigkeit wahrzunehmen," sagt Manchala.

Seit ihrer Gründung 2007, versteht sich die GPTR als ein Raum für die Teilhaber des WCC ihre wichtigen Anliegen an die ökumenische Gemeinde zu vermitteln.

*********************************
Media contact in New York: Mark Beach, +41 (0)79 507 6363 (mobile)

More on the United Nations Advocacy Week of the WCC:
unaw.oikoumene.org

More on the Global Platform for Theological Reflection:
www.oikoumene.org

WCC work on climate change:
www.oikoumene.org/climatechange

WCC programme on Public Witness: Addressing Power and Affirming Peace:
www.oikoumene.org/en/programmes/public-witness-addressing-power-affirming-peace.html


Opening prayer service

Sunday evening, 15 November, the participants of the WCC UN Advocacy Week, joined together in an opening prayer service.

Bread and stones

During the opening prayers, participants placed stones on the altar as a reminder of those who are struggling for just peace in the world today. Then they broke bread together.


spacer
  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016