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Donnerstag, 12. Nov 2009

Fairshare greift "Bilanzen der Gerechtigkeit" auf - ein Interview

 

Bilanzen der Gerechtigkeit

Unser Lebensstil zeigt sich in der Art und Weise, wie wir unser Einkommen ausgeben, also wie wir konsumieren. Unser Konsum ist abhängig von unseren Werthaltungen, unseren Einstellungen, unserer Kultur und unseren materiellen Möglichkeiten. Konsum ist ein Mittel zur Darstellung unserer Persönlichkeit. Wie zahlreiche Indikatoren zeigen, ist unsere Art zu konsumieren, d.h. unser gegenwärtiger westlicher Lebensstil als nicht nachhaltig zu bezeichnen. Unsere Art zu konsumieren ist aber nicht starr, sondern verändert sich im Kontext einer permanenten Konsumkommunikation. Ein solch veränderter Konsum ist also möglich und im Sinne der nachhaltigen Entwicklung auch anzustreben.

Die ARGE Schöpfungsveranwortung hat daher das Projekt "Bilanzen der Gerechtigkeit", welches ursprünglich von  dem italienischen Priester Don Fazzini stammt, in Österreich umgesetzt und auch die WU Wien bei der Evaluierung miteinbezogen.

Initiative Fairshare

Auch in der Initiative Fairshare geht es um Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Entsprechend dem eigenen Fußabdruck soll ein bestimmter Betrag für ein nachhaltiges Projekt der Entwicklungszusammenarbeit gespendet werden. Fairshare ist ein Projekt der Auslandsdiakonie und arbeitet mit der Dreikönigsaktion und dem Welthaus der Diözese Graz-Seckau zusammen.

Interview von Fairshare mit einer der Bilanzen-Gruppen der ARGE Schöpfungsverantwortung

Sabine Gruber (Fairshare): Sie haben eine Bilanzgruppe mitbegründet. Was bilanzieren Sie und wie verändert das Ihren ökologischen Lebensstil?

Lieselotte Türkmen-Barta (ARGE SVA): In der Bilanzen-Gruppe schreiben wir alle Konsumausgaben auf und teilen sie in fair + bio, nur fair, nur bio oder "normal", also nicht nachhaltig ein.
Wir versorgen uns aber auch gegenseitig mit guten Tipps über nachhaltige Einkaufsmöglichkeiten, z.B. bei Textilien und Schuhen. Beim nächsten Treffen wollen wir gemeinsam "plastic planet" anschauen (ist inzwischen schon passiert).

Sabine Gruber: Was ist Ihnen besonders wichtig? Was möchten Sie den Leserinnen und Lesern auf ihren Weg mitgeben?

Lieselotte Türkmen-Barta: Ich finde, es ist ein Skandal, dass so viele Menschen nicht einmal das Nötigste zum Leben haben, während wir im Westen im Überfluss leben und dabei mehr
Ressourcen verbrauchen, als uns zustehen. Darum setzt sich die ARGE SCHÖPFUNGSVERANTWORTUNG für mehr Gerechtigkeit und für die Erhaltung unserer (einzigen) Erde ein. Die Bilanzen sind ein geeignetes Hilfsmittel, um sich einen nachhaltigeren Lebensstil anzugewöhnen.


Kontakt zur Bilanzengruppe:

Lieselotte Türkmen-Barta 0664 76 33 164
Margit Resch 069910026353


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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016