ARGE Schöpfungsverantwortung kontakt newsletter bestellen sitemap datenschutz impressum top_bar
top_bar
Home Button   Über unsThemenSchöpfungszeitServiceSpendenNewsletter Aktuelles
Schöpfungszeit
SDG Jour-Fixe
Impressionen SDG-Flashmob
Impressionen Walk with us am 21.09.2019
Pannonische Messe
Schöpfungszeit für alle Kirchen
Schöpfungszeit international
kirchliche Beschlüsse
Liturgie
Literaturempfehlung
suche
 
spacer
Seite druckenSeite weiterempfehlen
spacer
 

Mittwoch, 23. Sep 2009

Autofreier Tag, AKTION: Rasen am Ring

 

Rasen am Ring – öffentlicher Raum einmal anders genutzt

Am Autofreien Tag wird der Burgring zur Picknickwiese
Mehrere Organisationen werden den Wiener Burgring am 22. September 2009 in eine grüne Picknickwiese verwandeln. Mit dieser Aktion soll am EU-weiten „Autofreien Tag“ die besonders stark frequentierte „Raser – und Staustrecke“ zwischen 14:00 und 18:00 Uhr auf kreative und klimafreundliche Weise belebt werden. Die ARGE Schöpfungsverantwortung beteiligt sich wie letztes Jahr and dieser wichtigen Veranstaltung. Dieses mal sind wir mit einem besonderen Programm für Kinder vertreten – Vorbeikommen lohnt sich also!

Die VeranstalterInnen verknüpfen mit dem Rasenteppich am Ring gemeinsame Forderungen nach einer zukunftsweisenden Verkehrspolitik für Wien, die den Umweltverbund (FußgängerInnen, RadfahrerInnen und öffentliche Verkehrsmittel) klar bevorzugt und den motorisierten Individualverkehr auf ein vernünftiges Maß reduziert. Ein diesbezügliches Maßnahmenpaket sollte vor allem angemessenen Raum für RadfahrerInnen und FußgängerInnen schaffen, indem die Parkraumbewirtschaftung ausgeweitet, Citymaut und autofreie Zonen eingeführt und ein verkehrspolitischer Paradigmenwechsel im Zeichen von Klimaschutz und Lebensqualität ermöglicht wird.

„Wir geben den Menschen in Wien ein Stück Straße zurück," erklärt Peter Pilsl, Sprecher der Interessensgemeinschaft Fahrrad (IGF). „Für ein paar Stunden im Jahr möchten wir demonstrieren, wie das urbane Leben sein könnte, wenn nicht der Großteil des öffentlichen Raumes dem motorisierten Verkehr gewidmet wäre.“ Ein erster Schritt zur Anerkennung der Anliegen der Rad fahrenden WienerInnen wäre für die IGF die Unterzeichnung der europäischen „Charta von Brüssel“, die eine grundlegende Bereitschaft zu Radverkehrsförderung und Verkehrssicherheit sowie einen Radverkehrsanteil von über 15%  als nahes Ziel beinhaltet.

„Der Verkehr zählt zu den schlimmsten Verursachern des Klimawandels. Rund ein Viertel aller CO2-Emissionen stammen in Österreich aus dem Verkehr.“, erklärt Niklas Schinerl von Greenpeace. Dabei ist gerade im städtischen Bereich der CO2-Ausstoß der Autos am höchsten. Viele Fahrten in der Stadt sind eigentlich verzichtbar. Verkehrshemmende Maßnahmen wie Fahrverbote oder City-Maut sind daher zu diskutieren. Über diese Einnahmen muss gleichzeitig der öffentliche Verkehr vergünstigt und der Radverkehrsanteil aktiv erhöht werden. „Aus unserer Sicht sollten gerade Spritfresser wie SUVs kräftiger zu Kasse gebeten werden als CO2-arme Kleinwagen“, so Schinerl

Die Umweltorganisation VIRUS erinnert daran, wie wirksam die Ringsperre bei der  „Euro-2008“ ohne das erwartete Chaos zu  Verkehrsverlagerungen auch zu Öffis und Rad geführt hat. Dies zeige wie entbehrlich viele Straßenverkehrsadern eigentlich seien.  Die Chance, diesen Erfolg dauerhaft abzusichern wurde im Vorjahr verschlafen. Sie sollte wenig Monate vor der Kopenhagener Klimakonferenz endlich ergriffen werden.

Wie bereits in den beiden vergangenen Jahren kann eine bunte Festatmosphäre mit Musik, Spiel und Spaß erwartet werden, an der sich alle PassantInnen kreativ beteiligen können. Die OrganisatorInnen sind sich einig: „Wien soll menschenfreundlicher werden. Wer den Anteil an FußgängerInnen und RadfahrerInnen effektiv erhöhen will – wie von der Stadtverwaltung angestrebt – muss ihnen auch entsprechend mehr Raum geben. Beim Rasen am Ring kann jeder und jede die Stadt neu beleben und genießen, anstatt sie an den Autoverkehr zu verlieren. “

An der Organisationsplattform beteiligt sind IG-Fahrrad, GLOBAL 2000, Greenpeace, Fahrrad.Selbsthilfe WUK, BI Rettet die Lobau, VIRUS, Arge Schöpfungsverantwortung und Ökonews.

Ort und Zeit der Veranstaltung:
Dienstag, 22.9.09, 1010 Wien, Ringstraße-Burgtor, 14.00-18.00 Uhr

Kontakte für Rückfragen
IG-Fahrrad: Peter Pilsl, 0699-11288470, peter(at)ig-fahrrad.org , lobby.ig-fahrrad.org
Greenpeace: Niklas Schinerl, 0664-6126704, niklas.schinerl(at)greenpeace.at


spacer
  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016