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Donnerstag, 07. Mai 2009

Kaufen und schenken Sie Blumen aus Fairem Handel, zu allen Gelegenheiten! Steuern Sie gerechte Arbeitsverhältnisse!

 

 

 

Zum Download des Blumenfolders der ARGE Schöpfungsverantwortung klicken Sie bitte auf das Bild!

 

 

Tragen Sie bei zu fairen Arbeitsbedingungen für Frauen weltweit

 

PRESSEAUSSENDUNG Wien, 6. Mai 2009
 
Am Sonntag ist Muttertag! Zahlreiche Töchter und Söhne werden auch dieses Jahr ihre Mütter mit einem Blumenstrauß erfreuen. Ist ihnen bewusst, dass viele dieser Schnittblumen von Frauen in Ländern des Südens gezogen wurden?
 
Da die heimische Schnittblumenproduktion die Nachfrage am österreichischen Markt nicht befriedigen kann, werden fast zwei Drittel der in Österreich verkauften Blumen aus Ländern des Südens importiert. Jährlich sind das zum Beispiel gut 80 Millionen Rosen. Auf den Blumenfarmen in Kenia, Uganda, Simbabwe, Ecuador und Kolumbien arbeiten zum Großteil Frauen, vielfach unter katastrophalen Arbeitsbedingungen. Besonders vor dem Muttertag leisten sie Überstunden bis spät in die Nacht, oft werden diese nicht oder nicht vollständig bezahlt. Die Frauen berichten von gesundheitlichen Schäden aufgrund der Arbeit mit hoch giftigen Pestiziden und mangelndem Arbeitsschutz, auf manchen Farmen auch von sexueller Belästigung.  
 
„Für die Frauen bedeutet die Arbeit auf den Blumenfarmen ein wichtiges Einkommen. Besonders in Lateinamerika arbeiten viele allein erziehende Mütter auf den Farmen. Sie benötigen dringend einen angemessenen Lohn, um sich und ihre Kinder adäquat ernähren zu können.“, berichtet Sophie Veßel, Koordinatorin der Kampagne „Fair Flowers - mit Blumen für Menschenrechte“ bei der Menschenrechtsorganisation FIAN Österreich.
 
FIAN setzt sich seit vielen Jahren für die Rechte der Arbeiterinnen auf Schnittblumenfarmen weltweit ein. In Betrieben, die mit dem Gütesiegel Flower Label Program (FLP) zertifiziert wurden, werden Arbeits- und Menschenrechte eingehalten. Die Arbeitszeiten sind in langfristigen Verträgen geregelt, Überstunden werden angemessen bezahlt. Entsprechende Kleidung schützt die Arbeiterinnen vor den Chemikalien.  Hoch giftige Pestizide dürfen überhaupt nicht eingesetzt werden. Für Frauen ist insbesondere wichtig, dass ihnen bezahlter Mutterschutzurlaub gewährt wird, sie während der Schwangerschaft geschont werden und sexuelle Belästigung nicht geduldet wird.
 
Daher empfehlen FIAN und die Volkshilfe Österreich, beim Blumenkauf am Muttertag zu Blumen der Gütesiegel Flower Label Program (FLP) und FAIRTRADE zu greifen. „Blumen, die unter fairen Arbeitsbedingungen produziert wurden, sind ein besonders sinnvolles Geschenk. Denn sie unterstützen den Kampf gegen Ausbeutung von Arbeiterinnen.“, meint Josef Weidenholzer, Präsident der Volkshilfe Österreich. „Mit dem Kauf solcher Blumen können Sie doppelte Freude schenken. Der eigenen Mutter und der Blumenarbeiterin.“ Dass die Blumen nicht mit hoch giftigen Pestiziden belastet sind, trägt sicher zusätzlich zur Freude der beschenkten Mutter bei!  
 
FLP-Blumen verschiedener Sorten finden Sie im ausgewählten österreichischen Fachhandel, FAIRTRADE-Rosen in Supermärkten und im Fachhandel.
 
Weitere Informationen:
www.fian.at (FLP-Händler/innenliste)     
www.volkshilfe.at  
www.flowers-for-human-dignity.org
www.fairflowers.at (FLP-Händler/innenliste)
 
Rückfragehinweis:
Sophie Veßel, FIAN Österreich, Tel.: 01/2350 239, sophie.vessel@oneworld.at
Daniel Auer, Volkshilfe Österreich, Tel.: 01/402 62 09 25, daniel.auer@volkshilfe.at


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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016