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Dienstag, 19. Aug 2008

Isolde Schönstein im Portrait, Gründerin und Leiterin der ARGE Schöpfungsverantwortung

 

 

Zeitgemäß engagiert

Isolde Schönstein, Gründerin und Leiterin der ARGE Schöpfungsverantwortung

Mitbegründerin des Europäischen Ökumenischen Umweltnetzerkes


„Schöpfungsverantwortung zum Thema gemacht“ 1989 - 2002

1989, unmittelbar nach der I. Europ. Ökumenischen Versammlung von Basel, welche GERECHTIGKEIT – FRIEDEN – BEWAHRUNG DER SCHÖPFUNG zum Thema und Ziel hatte, ergriff Isolde Schönstein in Einzelinitiative eine Umsetzungskampagne.

Das unter dem Titel „Schöpfungsverantwortung“  konzipierte Modell zielte auf den gesamten kirchlichen Wirkungsbereich, alle Personen des kirchlichen Lebens, vom Einzelnen, Pfarrer, Hirten, Oberhirten, sowie auf Gemeinschaften, Lehr- und Bildungseinrichtungen der Kirche.


kirchliche Verankerung

Die Kirche sollte ein Modell werden für „schöpfungsgerechtes Handeln“ und damit Zeugnis geben in einer Welt des Konsums, der Abkehr vom Glauben und damit der Verantwortung in der Welt von heute.

Von 1989 – 1992 wurde in mehr als 100 kirchlichen Einrichtungen dieses Umsetzungskonzept in persönlichen Gesprächen, Vorträgen und Aktionen, vorgestellt und initiiert.

1992 ging die Einzelinitiative über in eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE SVA), der sich eine Gruppe von  Naturwissenschaftern und Theologen anschloss, sowie zahlreiche engagierte Christen anschlossen.

Diese setzten sich zunächst vorwiegend aus Personen zusammen, welche im Zusammenhang mit den  Vorsprachen und Vorträgen in Pfarren u. a. kirchlichen Einrichtungen  ihr Interesse anmeldeten, Verantwortung  zu teilen, und  über ihren üblichen Wirkungsbereich hinaus, Schöpfungsverantwortung zum Thema zu machen.


„was zählt ist die Tat“

Der konkrete Handlungsansatz der kirchlichen Bewegung zog viele Menschen an, auch jene welche sich von der Kirche entfernt hatten. Ebenso fanden die Projekte, Dienste und Aktionen auch das Interesse von Umwelt- und Friedensorganisationen, Politikern, Vertretern der Wirtschaft, die heute in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft stehen.


Zeitgemäß, konsequent: Inhaltliche Basis

Intern wurden ein Bildungsprogramm auf den Grundlagen der christlichen Soziallehre, des Konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit-Frieden-Bewahrung der Schöpfung, wie auch und sowohl des kirchlichen, wie internationalen staatlichen Handlungsrahmens entwickelt und gleichzeitig in ein Aktionsprogramm integriert.

Einsatz für die Aufnahme staatlicher und internationaler Handlungsrahmen (Agenda 21, Kyoto Protokoll u.a.)  in das ökosoziale Programm, in eine zeitgemäße  Ökosoziale Pastoral.


Internationale Zusammenarbeit

Aufbau des  EUROPÄISCHEN ÖKUMENISCHEN UMWELT NETZWERKES (ECEN), Internationale Präsenz und Zusammenarbeit.

1998 Mitbegründung des ECEN, Errichtung von Coalitions (Arbeitsgruppen) für die wichtigsten Fachbereiche: Klima, Energie, Ökomanagement, Erziehung u. Bildung, Theologie und nicht zuletzt die Initiative zur Einführung der SCHÖPFUNGSZEIT, die von Isolde M. Schönstein erfolgreich geleitet wird und 2007 von der III. Europäischen Ökumenischen Versammlung in Sibiu bestätigt wurde. In internationalen Kooperationen erhält die Schöpfungszeit zunehmend an Bedeutung.

Über Stützpunkte ist die Arbeitsgemeinschaft  auf den Philippinen mit der Partnerorganisation GEOCHRIS, in Korea und den meisten europäischen Staaten vertreten, woraus sich eine mit der Umweltbildung einhergehende Entwicklung von Umsetzungsprojekten vor Ort ergibt.

Kriterien für Leitungsfunktionen in der ARGE Schöpfungsverantwortung:
gläubige Motivation, fachliche Kompetenz, Gebefreude, Verfügbarkeit

 


Isolde Schönstein

weiter Infos:

 

 


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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016