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Dienstag, 13. Mai 2008

Pressemeldung: Hochkarätiges Klimasymposium soll Neubeginn setzen

 

(Wien, 9. Mai 2008) - Weltliche und geistliche Fachleute werden auf Einladung der ARGE Schöpfungsverantwortung am 16. Mai nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch zum Aufbruch motivieren – Bildung einer „Klima-Allianz“ geplant.

 

Wirbelstürme, Überschwemmungen, Dürre: In immer kürzeren Abständen werden wir Zeugen von Naturkatastrophen. Unser jahrzehntelanger bedachtloser Umgang mit der Schöpfung rächt sich, die Natur schlägt zurück. Doch anstatt in Angst zu erstarren, sollten wir den Klimawandel als Chance sehen, das jetzige, zerstörerische System so schnell wie möglich zu ändern. Genau darum geht es im Symposion „Klimawandel – Systemwandel: Eine verantwortungsethische Herausforderung“.

 

  • Datum: Freitag, 16. Mai 2008
  • Zeit: 9.00 bis 21.00 Uhr
  • Ort: Naturhistorisches Museum, Burgring 7, 1010 Wien

 

Wissensvermittlung und Aufbruch sind die zwei zentralen Ziele des Symposiums. Und zwar HIER UND JETZT. Experten und Vertreter bewährter Initiativen sollen helfen, Zeitzeichen richtig zu deuten. Im anschließenden Schritt geht es darum, eine „Klima-Allianz“ der Teilnehmer und teilnehmenden Organisationen zu bilden - mit Politikern, Wissenschaftern, Vertretern von Nichtregierungsorganisationen und Kirchen sowie mit Zeitzeugen. In Deutschland gibt es bereits eine solche Allianz.

 

Vielzahl von Fachleuten

Die ARGE Schöpfungsverantwortung, ökosoziale Bewegung in der Katholischen Kirche, konnte als Veranstalterin eine Vielzahl hochkarätiger Referenten gewinnen: Von Wolfgang Pekny, langjähriger Greenpeace-Aktivist und jetziger Geschäftsführer der Plattform „Footprint“, über Dr. Helmut Hojosky, Leiter der Klimaschutzabteilung des Umweltministeriums, Dr. Klausdieter Wazlawik, Initiator der Interkulturellen Gärten in Berlin im Rahmen des 3-Säulenmodells Agenda 21, Jobst Kraus, Studienleiter der Evangelischen Akademie Bad Boll, und Vertreter des European Christian Environmental Networks (ECEN), Univ. Doz. Dr. Peter Weish, Humanökologe der Boku Wien, Prof. Anton Moser, zum „Ökosophen“ gewandelter Biotechnologe der TU Graz, bis hin zu Vertretern der Islamischen, Buddhistischen und Baha´i Gemeinde in Österreich, der Griechischen Katholischen, der Evangelischen und der Katholischen Kirche in Österreich. So wird etwa Pater Georg Ziselsberger SVD über die ökosoziale Arbeit auf den Philippinnen berichten und der emeritierte Bischof Herwig Sturm das Sozialwort des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich verkünden. Den Schlusspunkt bildet ein Podiumsgespräch mit Vertretern der evangelischen Diakonie und der Caritas über die sozialen Auswirkungen des Klimawandels die ein „Weltethos“ verlangen.

 

Das Einende wird als Basis des gemeinsamen Einsatzes zur Bewahrung der Schöpfung dargestellt. „Die interreligiöse Zusammenarbeit ist von größter Bedeutung, denn die Christen können als ein Drittel der Weltbevölkerung die Herausforderungen des Klimawandels nur in Zusammenarbeit mit den anderen Religionen bewältigen“, erklärt Isolde Schönstein, Gründerin und Leiterin der ARGE Schöpfungsverantwortung.

 

„Interreligiöse Arbeitsgruppe Klima“

Seit Anfang 2007 gibt es eine strukturierte Zusammenarbeit aller bedeutender Glaubensgemeinschaften in Österreich zum Thema Klima: Auf Initiative der ARGE Schöpfungsverantwortung wurde die „Interreligiöse Arbeitsgruppe Klima“ ins Leben gerufen, die am 1. Februar des Vorjahres der Öffentlichkeit im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt wurde. Seither fanden mehrere Arbeitstreffen statt. Ebenfalls im Februar 2007 richtete Kardinal Christoph Schönborn ein Grußwort zum Thema „Klimawandel – Schöpfungsverantwortung – Energiewende“. Dabei appellierte er im Sinne dieser interreligiösen Arbeitsgruppe an die verantwortlichen Politiker des Landes, „optimale gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die umfassende und wirksame Maßnahmen für eine spürbare Energiewende ermöglichen können“. Die ARGE Schöpfungsverantwortung hofft sehr, dass die Katholische Kirche ihre Unterstützung zum aktiven Klimaschutz durch die Entsendung eines Bischofs zum Symposium am 16. Mai unter Beweis stellt.

 

Es gibt keine Ausrede

Bereits 1996 startete die ARGE Schöpfungsverantwortung mit einem Symposium im EB Palais eine Klimakampagne, die vom Umweltministerium mit einer 30prozentigen Förderung für kirchliche Projekte für "Erneuerbare Energie" ausgestattet wurde. Leider fehlte es oft am Willen der Verantwortlichen, Projekte konkret umzusetzen. Damals war es 5 vor 12 - heute ist es wahrscheinlich 5 nach 12. Heute geht es oft schon darum, die Menschen in der Krisensituation oder in Hoffnungslosigkeit zu begleiten. Nur eine radikale Umkehr hilft, wenn wir es mit der Generationenverantwortung wirklich ernst meinen. Schon 1989 stellte Univ. Prof. Heinrich Wohlmeyer klar, dass es (bei der schon damals bestehenden Faktenlage!) keine Ausrede für ein beibehalten bisheriger Verhaltensweisen gibt: Wenn wir von den Fakten nichts wissen wollen oder sie nicht verstanden haben, handeln wir als Ignoranten, wenn wir sie aber verstanden haben, handeln wir in böser Absicht. Somit ist niemand entschuldigt!

Was zwischen 1996 und 2008 geschah: Beispiele der zahlreichen Klimaschutz-Initiativen der ARGE SVA

  • Sanfte Mobilität
  • Auto-Fasten (seit 1994)
  • Europaweiter autofreier Tag
  • SCHÖPFUNGSZEIT
  • Straßenaktionen
  • Aufkleberaktion: „Mein selbstgewählter autofreier Tag“, der über das ganze Jahr gelten soll - eine Kooperation mit dem „Klimabündnis“ und den „Ärzten für eine gesunde Umwelt“
  • 2-jähriger Klimaschwerpunkt 2007 - 2009 mit Unterstützung des Lebensministeriums.
  • eigener KLIMAREFERENT (tägliche Dienste)
  • Gründung der Interreligiösen Arbeitsgruppe KLIMA, Gespräche mit dem Umweltminister und der Präsidentschaftskanzlei fanden bereits statt.

 

Kontakt:

Isolde M. Schönstein, Gründerin und Leiterin der ARGE Schöpfungsverantwortung

Tel.: 0660-76 000 08

E-Mail: office(at)argeschoepfung.at


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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016