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Donnerstag, 08. Mai 2008

Chronikauszug, Fachbereich KLIMA / ENGERGIE / MOBILITÄT

 

 

Bereits 1996 startete die ARGE Schöpfungsverantwortung eine Klima- Energiekampagne unter folgendem Schlagwort „jeder Pfarre ihre Solaranlage“ und „die Kirche auf dem Weg zur Nachhaltigen Energieversorgung“. Die Startveranstaltung fand  mit einem Symposium im Erzbischöflichen Palais statt. » mehr Infos

Der erwartete Aufbruch in der Kirche blieb aus. Trotz einer eigens eingerichteten Servicestelle der ARGE Schöpfungsverantwortung und die Aufnahme konfessioneller Einrichtungen als Zielgruppe  in die Förderprogramme des Bundes, konnte keine Dynamik in der Umsetzung dringend notwendiger Maßnahmen erzielt werden. Umweltrelevante Maßnahmen in konfessionellen Einrichtungen (Erneuerbare Energien, Effiziente Energienutzung, etc.) werden seither bundesweit mit 30% finanzieller Unterstützung gefördert. Das vorgegebene Plansoll des damaligen Umweltbischofs Dr. Paul Iby wurde weitgehend verfehlt.

Was geschah zwischen 1996 und 2008:

Der Wechsel in der kirchlichen Umweltarbeit im Jahr 2000 von der ARGE SVA zu den diözesanen Umweltreferaten fand zu einem Zeitpunkt statt, wo diese Stellen größtenteils nicht besetzt oder nur mit einer unzureichenden Stundenanzahl ausgestattet waren.

Eine daraufhin erfolgte Umfrage der ARGE Schöpfungsverantwortung in allen österreichischen Pfarren ergab ein großes Defizit in der Umweltarbeit. Die Fehleinschätzung der tatsächlich sich rasant verschlechternden Situation führte zu zahlreichen Fehlhaltungen. Schöpfungsethik und christliche Ökologie (s. Dogmatik „Welt und Mensch“, Georg Kraus), zusammengefasst in einer zeitgerechten öksozialen Pastoral (Prof. Bopp SDB), finden sich nur zaghaft in Verkündigung, Liturgie u. Diakonie.

Es galt also weiter am Aufbau im Rahmen von „Ersatzdiensten“ mitzuwirken. Die ARGE Schöpfungsverantwortung entschied sich daraufhin ihre Arbeit auf Kirchenebene fortzuführen, ungeachtet der Tatsache, dass es ab 2000 kein kirchliches Budget gab, aus Eigenleistungen, unterstützt von einem Wissenschaftlichen Beirat (24) und einem Theologischen Beirat (11), Spendern u. Teilförderungen des Lebensministeriums.

Abgesehen von einzelnen hervorragenden Initiativen und Beispielen bestand dringender Handlungsbedarf! Diesem kam die ARGE Schöpfungsverantwortung durch zahlreiche Initiativen nach.

In einer Vorsprache beim damaligen Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Ratzinger, wurde ein Konzept für zeitgemäße Ausbildung für Priester u.a. Seelsorger vorgelegt und ein Behelf, eine Handreichung für die Pastoral herausgegeben.

Dazu erfolgten:

  • ab 1992 – monatliche Umweltbildung mit klimarelevanten Schwerpunkten im Rahmen des JOUR FIXE der ARGE SVA
  • ab 1993 - SYMPOSIEN, FACHTAGUNGEN, HEARINGS
  • ab 1994 – Autofasten, Einführung in eine sanfte Mobilität (2 x jährl. in Fastenzeit und Advent)
  • Ab 1995 – einschlägige Thematisierung an den SCHÖPFUNGSTAGEN, in der SCHÖPFUNGSZEIT                                
  • 1996 – Errichtung der Servicestelle „Klima“
  • 1997 – erster österreichweit durchgeführter Klimaappell an die UNO,
  • 1997 - Beiträge für die II. Europ. Ökumenische Versammlung in Graz
  • 1998 – Mitbegründung des EUROPÄISCHEN ÖKUMENISCHEN UMWELTNETZWERKES (www.ecen.org) mit der Coalition Climate Change
  • 1998 – Klima- und Energie-Umfrage in allen Pfarren Ös, Evaluierung, Bildungs- und Serviceangebot
  • ab 1999 - Mitgestaltung von internat. Konferenzen zu Klima u. Energieversorgung in Minsk, Volos, Basel, Flämsledt, (nächstens in Mailand, 24. bis 27. September 2008)
  • ab 2001 – Wahrnehmung des „Europaweiten Autofreien Tages“ mit Aktionen in kirchlichen Einrichtungen (Fahrradsegnungen u.a.), Straßenaktionen, Medienpräsenz
  • 2000 – Installation d. Photovoltaik Anlage am Dach des Erzbischöflichen Palais in Wien
  • 2007 - Gründung der Interreligiösen Arbeitsgruppe KLIMA » mehr Infos
  • 2007 – Start der 2-jährigen KLIMAKAMPANGNE in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium,
  • Bestellung des Klimareferenten, Ulrich KRAL, und damit Erweiterung des Servicedienstes » mehr Infos
  • österreichweite Aufkleberaktion „mein selbstgewählter autofreier Tag“
  • Vorbereitung zur Teilnahme u. Mitgestaltung der 7. Vollversammlung des Europäischen Ökumenischen Umweltnetzwerkes zum Thema „The real challange of climate change“ im Sept. 08 in Mailand, Italien

  • Symposium – „Klimaschutz ist Lebensschutz“, KLIMAWANDEL – SYSTEMWANDEL » mehr Infos

 

2001 erfolgte die Übersiedlung der Servicestelle/Aktionsbüro der ARGE Schöpfungsverantwortung von der Spiegelgasse in das Missionshaus St. Gabriel, 2006 in das Don Bosco Haus in Wien 13. Die Umweltarbeit erstreckte sich bereits seit 1998 auf Europaebene und  auf die Philippinen.

Im Wesentlichen wurden in diesen Jahren folgende Schwerpunkte gesetzt: Vortrags- und Lehrtätigkeit begleitet von Umsetzungsprojekten, Unterstützung beim Aufbau der Umweltarbeit  in den Kirchen postkommunistischer Länder, gesellschaftspolitisches Engagement, Mitbegründung und Mitträgerschaft am EUROPÄISCHEN ÖKUMENISCHEN UMWELTNETZWERK (als einzige katholische Vertretung im Gründungsjahr 1998), Projektarbeit und Intensivierung des Jugend-Ausbildungs- und Beschäftigungsprogrammes. Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele in zahlreichen Kooperationen mit NGOs. Einführung der Schöpfungszeit!

Das erfordert eine wöchentliche Mindestarbeitszeit von 200 Stunden!

Schwerpunktthemen: Ernährungssouveränität, Gentechnik in der Landwirtschaft, „kein Patent auf Leben“, Nein zum MAI, Wasser- u. Naturschutz, Biodiversität, nachhaltiger Lebensstil, Sanfte Mobilität, zukunftsfähige Energieversorgung, Ökotourismus u.a. » mehr Infos

 

„Wir machen Schöpfungsverantwortung zum Thema“

Unter diesem Motto wurde die Arbeitsgemeinschaft ins Leben gerufen. Schöpfung als  religiöser Begriff deutet auf einen göttlichen Ursprung der Welt - der Begriff Schöpfung fehlte zu diesem Zeitpunkt weitgehend im Sprachgebrauch – heute ist er geläufig.

   

weiterführende Informationen

  • Chronikauszug, Fachbereich KLIMA / ENERGIE / MOBILITÄT » Download
  • Interreligiöse Arbeitsgruppe KLIMA » weiter
  • 2-jähriges Schwerpunktprojekt "Klimaschutz ist Lebensschutz" » weiter
  • Informations- Beratungs- und Behelfsdienst » weiter
  • Österreichweite Klimaschutzaktion "mein autofreier Tag, das ganze Jahr" » weiter
  • Klimasymposium 1996 im Erzbischöflichen Palais » weiter

 

 


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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Peterskirche - Petersplatz 1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-11-2016