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Sonntag, 27. Apr 2008

Bereits heute 15 Mio. Klimaflüchtlinge weltweit!

 

Auch Österreich stark vom Klimawandel betroffen!

Am 6.2.2008 fand in Wien die Filmpremiere von "Unsere Welt - der Film" statt. Lesen sie hier Kernaussagen rund um die Veranstaltung.

 

Quelle: Lebensministerium, Öffentlichkeitsarbeit (7.2.08)

Bereits heute 15 Mio. Klimaflüchtlinge weltweit
Auch Österreich stark vom Klimawandel betroffen


(BMLFUW/AIZ) - Bereits jetzt gibt es weltweit 15 Mio. Flüchtlinge aufgrund des Klimawandels und es wird erwartet, dass diese Zahl in etwa 40 Jahren auf bis zu 200 Mio. Menschen anwachsen wird. Dies betonte die Meteorologin und Klimabeauftragte des Umweltministeriums, Helga Kromp-Kolb, gestern bei einem Pressegespräch anlässlich der Österreichpremiere von "Unsere Erde - der Film" in Wien.
Bereits geringfügige Veränderungen, beispielsweise des Meeresspiegels, können laut der Expertin dazu führen, dass aus schwierigen Lebensbedingungen untragbare werden. Gestoppt werden könne der Klimawandel nicht mehr, jedoch gemildert, und das hänge in ganz entscheidendem Maße von geeigneten Gegenmaßnahmen ab.
 
Alpine Täler bekommen verstärkt Probleme
Wer sich in Österreich auf einer Insel der Seeligen in Mitten Europas wähnt, irrt, denn auch unser Land ist laut der Forscherin "verhältnismäßig stark betroffen", und insbesondere der Alpenraum wird die Folgen der Veränderungen zu spüren bekommen. "In alpinen Tälern wird es zu vermehrten Problemen kommen, weil sich die Gletscher zurückziehen", so Kromp-Kolb. Durch die zunehmende Trockenheit lockern sich laut der Wissenschafterin oftmals Gesteinsbrocken und lösen sich schließlich. Zudem könne der von vielen als selbstverständlich erachtete Schutzwald empfindlich geschädigt werden. Weiters habe die Österreichische Hagelversicherung ermittelt, dass von den vergangenen acht Jahren sieben von Dürreschäden geprägt gewesen seien.
 
Wertvolle Eiszeitrelikte gehen verloren
Auch Klaus Hackländer vom Institut für Wildtierbiologie der Universität für Bodenkultur unterstrich den Ernst der Situation - speziell für die Biodiversität, also die Vielfalt an Lebensräumen, genetischen Strukturen und Arten. Beispielsweise Eiszeitrelikte wie Schneehase oder Schneehuhn, die auf Gletscher angewiesen sind, werden laut dem Forscher massiv an Lebensraum verlieren. Außerdem können viele Arten nicht einfach nach Norden auswandern, da viele Lebensräume isoliert sind und bei deren Verschwinden kein Ausweichen möglich ist. "Die Koffer packen sie schon, allerdings ist die Frage, wie weit die Reise geht", so Hackländer. Auf der anderen Seite kommen auch neue Arten nach Österreich, die teilweise eine Gefahr für die heimische Flora und Fauna darstellen.

 

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> Lesen Sie den gesamten Artikel  » Hier


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