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Wem wir die Krippen verdanken
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Wem wir die Krippen verdanken

 

S. Francesco d'Assisi und die Krippe von Greccio

San Francesco von Assisi legte im Dorf Greccio den Grundstein für die Verlebendigung der Geburt Jesu. Vermutlich wählte er diesen Ort wegen seiner Ähnlichkeit mit den Gegenden, die er in Palästina kennen gelernt hatte.

So wurde im Jahr 1223 in einer Höhle bei Greccio erstmals das Weihnachtsgeschehen mit lebenden Personen und Tieren dargestellt. Francesco ging es darum, einem armen und ungebildeten Volk das wunderbare Ereignis der Geburt Christi nahezubringen. Und sie kamen. In großen Scharen folgten sie dem Aufruf der Herolde um an diesem großen Ereignis teilzunehmen.

Damit war der Grundstein für die weltweite Entwicklung der Weihnachtskultur gelegt. Fortan sollte sich dieses Fest zu einer Friedensbotschaft entwickeln, zur Hoffnung für die Armen, zur Versöhnung unter den Völkern, Rassen und Religionen.

Wie sehr wir dies heute nötig haben, zeigt ein Blick auf die aktuelle Situation unseres Heimatplaneten, dessen Bewohnerinnen und Bewohner in großer Zahl an Hunger, Ausbeutung, Krieg und der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen leiden.

Es liegt an uns, von der Verlebendigung der Geburt Jesu berührt zu werden

Weihnachten 2018 soll uns auch daran erinnern, dass wir mit der Umsetzung der von den Vereinten Nationen vereinbarten Nachhaltigkeitszielen - den SDGs - nicht zögern dürfen, geht es doch um eine gerechte und lebensfreundliche Welt für alle.

Es sind dies 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung als politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen, die der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen. Nach der Agenda der Staatengemeinschaft gilt es, diese SDGs bis 2030 umzusetzen - engagiert, konsequent und solidarisch, wozu es auf individueller, lokaler, regionaler, nationaler und insbesondere auf internationaler Ebene beständiger Anstrengungen bedarf. Nur so können wir bis zum Jahr 2030 dem Unrecht und dem Hass, aber auch der Gleichgültigkeit gegenüber dem Schutz der Lebensarten - und damit gegenüber künftigen Generationen - erfolgreich entgegenwirken und der Verwirklichung einer friedvollen Welt ganz im Sinne Jesu sowie San Francesco d'Assisi entschieden näher kommen.

Foto: Kerstin Meinhardt/franziskaner.net
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