ARGE Schöpfungsverantwortung

Fotos: ARGE SVA

Beschlussfassung der Konferenz


Bei der Bewältigung der gegenwärtigen ökologischen Herausforderungen sollen die Anstrengungen aller Beteiligten ihren Kompetenzen entsprechend vereinigt werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Kirche als Vermittlerin christlicher Ethik. Es gilt die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Umwelt wahrzunehmen und zu versuchen, die Umweltfragen ganzheitlich anzugehen und zu gestalten, in Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Alltag, sowie die rechtlichen Voraussetzungen für die Erhaltung und Wiederherstellung unseres gemeinsamen natürlichen Zuhauses zu schaffen.
Etwas zeitversetzt soll die Praxis des Schöpfungstages als Beginn der 4-wöchigen Schöpfungszeit weiter verbreitet und in Praxis und Gebet vollzogen werden.

Umweltbildung und -erziehung haben schon bisher eine Rolle gespielt, werden aber weiterhin eine zentrale Bedeutung haben. Umweltethik und die Grundlagen der Schöpfungslehre werden Eingang in die Lehrpläne der geistlichen Seminare und Ausbildungsstätten der Orden finden, wie auch sakrale und volkstümliche Künste einen Teil der Katechese ausmachen.

Die Beschlüsse der Konferenz sind den Kirchenleitungen und religiösen Organisationen, dem Sekretariat des Präsidenten, dem Ministerkabinett, dem Ausschuss für Umweltpolitik und Umweltmanagement des Parlaments der Ukraine, dem Ministerium für Energie und Umwelt, dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft und dem Ausschuss für Kirchen und Religionen zur Kenntnis zu bringen.


Vorsitzender des Organisationskomitees der Konferenz,
Prof. Dr. Volodymyr Sheremeta,
Leiter des Umweltbüros der UGKK
Kiew, 11.12.2019


Anmerkung: Prof. Dr. Sheremeta ist vielen unserer Konferenz- und Ausstellungsbesucher bekannt. Unter anderem als Referent bei internationalen Konferenzen der ARGE SVA, der Bilder-Ausstellung junger Menschen der Ukraine zu „Tschernobyl“, Präsentation von pastoralen Behelfen, insbesondere Kinderliteratur für jedes Alter, Schöpfungskalender u.a.

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