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Nahrungsmittelproduktion

Bedrohung für unser täglich Brot


Was wir essen, beeinflusst nicht nur unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit,
sondern auch Luft, Wasser, Boden und das Klima. 20 Prozent aller  CO2-Emissionen entstehen durch unsere Ernährung. Unser täglich Brot – und besonders unser täglich Fleisch – tragen in hohem Maße zur Klimabelastung bei. Doch darüber hinaus haben Nahrungsmittelproduktion und Konsum wesentlichen Einfluss auf Ernährungssicherheit (Welthunger).

Die problematische Landwirtschaft

Die industrialisierte Landwirtschaft befindet sich derzeit in den Händen von einigen wenigen Lebensmittelkonzernen und Handelsketten. Diese Wirtschaftsform beschert zurzeit den Akteuren hohe Einnahmen. Deutlich zu erkennen ist, dass sich die Landwirtschaft weg von der reinen Nahrungsmittelproduktion hin zur Rohstoffproduktion für Treibstoffe und Futtermittel entwickelt. Die Rohstoffproduzenten lassen dabei die begrenzte Produktivität der Böden vollkommen außer Acht. Durch diese Missachtung der natürlichen Leistungsfähigkeit nimmt die Fruchtbarkeit der Böden Schritt für Schritt ab. Langfristig droht damit ein Verlust der vorhandenen Biodiversität. Dieser Prozess hat auch negative Auswirkungen auf den Klimawandel und trägt in weiterer Folge durch die Verödung der Böden zur Verarmung von landwirtschaftlichen Regionen bei. Weltweit betrachtet sind durch diese Vorgänge rund 800 Millionen Menschen von Hunger betroffen. Im Zuge dieser Negativspirale verlieren viele kleine Bauern und Landwirte ihre Existenzgrundlage und müssen schließlich ihre Heimat verlassen. Dadurch werden weltweit viele ländliche Regionen entleert und das Städtewachstum beschleunigt. Zeitgleich schafft dieses Landwirtschaftssystem am Weltmarkt einen Überschuss an Rohstoffen mit dem Ergebnis, dass viele lokale Produktionsstätten zusammenbrechen. Viele Rohstoffe landen durch die Überproduktion im Abfall. Aufgrund dieser globalen Probleme in der Landwirtschaft wird der Ruf nach Ernährungssouveränität immer lauter...

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Stundenbild: Nahrungsmittelproduktion - Bedrohung für unser täglich Brot

Anhänge:

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E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-02-2017